Zufällige Zitate

  • Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns.
    – Hesiod

  • Mit dem Verstand können die Klugen, das Angeschwollensein vom Fettsein unterscheiden.
    – Nasser Chosrau

  • Doppelt plagt euch, mengt und mischt! Kessel brodelt, Feuer zischt.
    – William Shakespeare

  • Wir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
    – Robert Musil

  • Laß dich nie durch's Unglück niederschlagen; es gibt immer noch Unglücklichere, mit deren Lage du nicht tauschen würdest.
    – Äsop

  • Der Name Mutter ist süß; aber Frau Mutter ist wahrer Honig mit Zitronensaft.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • In Göthe erkennen wir das reine Gegentheil Lessings. Wie Lessing den deutschen Geist von fremdem Einfluss emancipirte, so unterwarf ihn Goethe diesem Einfluss mit pandemischer Buhlerei, und wie Lessing mit der ganzen Kraft und Grazie seiner Männlichkeit der
    – Wolfgang Menzel

  • Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. […] Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gern gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts 'Auserwähltes' an ihm wahrnehmen.
    – Albert Einstein

  • Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.
    – Peter Rosegger

  • Wie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotto setzen!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Maßhalten ist das Beste.
    – Ausonius

  • Der Wanderer mit leeren Taschen lacht dem Räuber ins Gesicht.
    – Juvenal

  • Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Herr, du weißt, was besser (für mich) ist: Mache es so oder so, wie du willst. Gib mir was du willst, wieviel du willst und wann du willst. […] Stelle mich, wohin du willst und tu mit mir in allem nach deinem Wohlgefallen.
    – Thomas von Kempen

  • So lieben wie ich dich, wird dich nichts mehr, so lieben wie du mich, wirst du nichts mehr.
    – Susette Gontard

  • Die Göttin hat mir Thee gekocht // Und Rum hineingegossen; // Sie selber aber hat den Rum // Ganz ohne Thee genossen.
    – Heinrich Heine

  • Der Rost macht erst die Münze wert
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier sitz’ ich, forme Menschen // Nach meinem Bilde, // Ein Geschlecht, das mir gleich sey, // Zu leiden, zu weinen, // Zu genießen und zu freuen sich, // Und dein nicht zu achten, // Wie ich!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.
    – Friedrich Schiller

  • Liebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt.
    – Franz von Sales

  • Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, Göttlichschönste in der Natur! dahin führen alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir.
    – Friedrich Hölderlin

  • Der kluge Mann baut vor.
    – Friedrich Schiller

  • Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis.
    – Wilhelm Dilthey

  • Wahrlich, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht bloß unsere Philosophen, sondern sogar die gewöhnlichsten Dummköpfe nicht begreifen.
    – Heinrich Heine

  • Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll.
    – Hermann Bahr

  • Man wird am besten für seine Tugenden bestraft.
    – Friedrich Nietzsche

  • Wer mit sich selbst uneins ist, der ist niemands Freund.
    – Johann Geiler von Kaysersberg

  • Ich weiß nicht, welche Waffen in einem dritten Weltkrieg zur Anwendung kommen. Aber ich kann Ihnen sagen, was sie im vierten benutzen werden: Steine.
    – Albert Einstein

  • Ohne die blinden Schüler ist noch nie der Einfluss eines Mannes und seines Werkes groß geworden. Einer Erkenntnis zum Siege verhelfen heißt oft nur: sie so mit der Dummheit verschwistern, dass das Schwergewicht der letzteren auch den Sieg für die erstere erzwingt.
    – Friedrich Nietzsche

  • Nach einer Ausschweifung fühlt man sich stets noch einsamer, noch verlassener.
    – Charles Baudelaire

  • Wir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute – // Bellt und kläfft auch rings die Meute!
    – Walt Whitman

  • Es ist nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei für mich zu nehmen: im Gegenteil, eine Dosis Neugierde, wie vor einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir.
    – Friedrich Nietzsche

  • Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.
    – Kurt Tucholsky

  • Die Mathematik ist eine rein menschliche Schöpfung, die wir beherrschen, weil wir sie selbst geschaffen haben.
    – Nikolaus von Kues

  • In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit.
    – Honoré de Balzac

  • Herr, dein Wort, die edle Gabe / dieses Gold erhalte mir; / denn ich zieh es aller Habe / und dem größten Reichtum für.
    – Nikolaus Ludwig von Zinzendorf

  • Eher wird ein Unrecht verziehen als eine Beleidigung.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Der Verstand einigt uns und die Wahrheiten trennen uns.
    – Miguel de Unamuno

  • Danke, Monsieur.
    – Mata Hari

  • Verschiedenheit der Religionen: ein wunderlicher Ausdruck! gerade, als ob man von verschiedenen Moralen spräche.
    – Immanuel Kant



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