Zufällige Zitate

  • Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach seiner Überwindung drängt.
    – Alfred Adler

  • Seid umschlungen, Millionen! // Diesen Kuß der ganzen Welt! // Brüder – überm Sternenzelt // muß ein lieber Vater wohnen.
    – Friedrich Schiller

  • Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit.
    – Friedrich Nietzsche

  • Ein richtiger Steuermann fährt mit zerrissenem Segel, und wenn er die Takelage verloren hat, zwingt er dennoch den entmasteten Rumpf des Schiffes an den Kurs.
    – Seneca d.J.

  • Alles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir.
    – Henri Barbusse

  • Unwissenheit schadet sehr, Wissen genügt nicht.
    – Johann Albrecht Bengel

  • Laß mich ein Kind seyn, sey es mit!
    – Friedrich Schiller

  • Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge... So wie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt... Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.
    – Johann Gottfried Seume

  • Ham se welche gesehen?
    – Ernst Mach

  • Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.
    – Ludwig Tieck

  • Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird.
    – Publilius Syrus

  • Ich habe zuviel Haß gesehen, als daß ich selber hassen möchte.
    – Martin Luther King

  • Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.
    – Karl Kraus

  • Wer sich entschuldigt, klagt sich an.
    – Stendhal

  • Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.
    – Thomas von Aquin

  • Wer zu philosophieren sucht, muss zuerst alle Dinge bezweifeln. Er darf nicht Stellung beziehen in einer Debatte, bevor er die verschiedenen Meinungen angehört hat, sie abgewogen und die verschiedenen Gründe dafür und dagegen betrachtet hat. Er darf nie richten oder Stellung beziehen auf Grundlage dessen, was er [nur] gehört hat, was der Mehrheit entspricht, wegen des Alters, der Verdienste oder des Ansehens des betreffenden Sprechers, sondern er muss entsprechend der Überzeugungskraft einer zusammenhängenden Lehre vorgehen, die sich an wirkliche Dinge hält und an eine Wahrheit, die im Lichte der Vernunft begriffen werden kann.
    – Giordano Bruno

  • Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen: in Burgen, Schlössern, bei Freunden. Jetzt, in der öffentlichsten Kommunikation hilflos, und nur durch sein Inneres zu trösten und zu helfen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Alles, was in dieser Welt der Mühe lohnt, ist das eigene Ich.
    – Stendhal

  • Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.
    – Gustav Freytag

  • Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein? // Hör's näher und näher brausen.
    – Theodor Körner

  • Die heilige Jungfrau Maria bringe Schande über den, der sich vermählt, um zu verweichlichen!
    – Chrétien de Troyes

  • Nicht das, was wir sind und haben, bestimmt unser Glück, sondern das, was wir glauben zu sein und zu haben.
    – Peter Rosegger

  • Geringer als Gold ist Silber, geringer als die Tugenden das Gold.
    – Horaz

  • Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich habe mir viel Mühe um die Erklärung dieses Versuchs[1] gegeben und habe schließlich nur einen Ausweg gefunden. Derselbe besteht in der Hypothese, daß die Verbindungslinie zweier Punkte eines festen Körpers nicht die gleiche Länge behält, wenn sie einmal der Bewegungsrichtung der Erde parallel läuft, und dann senkrecht darauf gestellt wird.
    – Hendrik Antoon Lorentz

  • Das Beste aber ist das Wasser.
    – Pindar

  • Ich hab die Zukunft gesehen, ich konnte nichts genau erkennen, alles verschwommen vor lauter Tränen
    – Torch

  • Ein dem zu sehenden Gegenstand verwandt und ähnlich gemachtes Auge muss man zum Sehen mitbringen. Nie hätte das Auge jemals die Sonne gesehen, wenn es nicht selber sonnenhaft wäre; so kann auch die Seele das Schöne nicht sehen, wenn sie nicht selbst schön ist.
    – Plotin

  • Der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald.
    – Honoré de Balzac

  • Das Volk hasst die Genießenden wie ein Eunuch die Männer.
    – Georg Büchner

  • Die zunehmende Intellektualisierung und Rationalisierung bedeutet also
    – Max Weber

  • Der praktische Staatsmann wird sich kaum vor Communismus und Socialismus fürchten, das sind Lehrgebäude der großen und kleinen Schulmeister, und die Schulmeister selber werden schon dafür sorgen, daß die Todten ihre Todten begraben.
    – Wilhelm Heinrich Riehl

  • Was wäre denn dabei, wenn sehr schlimme Gedanken in mein Herz gekommen wären! Wo ist der Palast, wo nicht auch einmal Schändliches eindringt?
    – William Shakespeare

  • Herr, wenn der heilige Antonius in der Wüste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geöffneten Mündchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!
    – Giorgio Baffo

  • Überhaupt sehe ich den Schriften, die Sie noch versprochen haben, mit der größten Erwartung entgegen; der Nutzen, den Sie mit den moralischen besonders stiften werden, wird unsäglich seyn, da schon die Grundlegung meines Erachtens das Verdienst hat, die ganze Sittlichkeit zuerst fest gegründet zu haben, und alle, so wohlthätig für unser Geschlecht, von der Speculation ab zur Thätigkeit rufen.
    – Gottlieb Hufeland

  • Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf
    – Max Stirner

  • Man lernt das am gründlichsten, und behält das am besten, was man gleichsam aus sich selbst lernet. Nur wenige Menschen indessen sind das im Stande. Man nennt sie Autodidakten.
    – Immanuel Kant

  • Leider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der multiplizierten Kleinheit. Wenige verstanden diesen kleinlichen Formen unter sich ein Verhältnis zu geben; und dadurch wurden solche Ungeheuer wie der Dom zu Mailand, wo man einen ganzen Marmorberg mit ungeheuren Kosten versetzt und in die elendesten Formen gezwungen hat, ja noch täglich die armen Steine quält, um ein Werk fortzusetzen, das nie geendigt werden kann, indem der erfindungslose Unsinn, der es eingab, auch die Gewalt hatte, einen gleichsam unendlichen Plan zu bezeichnen.
    – Johann Wolfgang von Goethe



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