Zufällige Zitate
Man nennt viele Künstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind.
– Friedrich SchlegelIch kann nicht brechen das ist eben das Schlimme. Ich zerbreche nie, bin der prädestinierte Phönix.
– Franziska zu ReventlowIch habe immer eine Verehrung empfunden, nicht für wortreiche Weitschweifigkeit, sondern für heilige Einfachheit!
– HieronymusDie Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
– Karl MarxSchlankheit gefällt wegen des bessern Anschlusses im Beischlaf und der Mannigfaltigkeit der Bewegung.
– Georg Christoph LichtenbergEin Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.
– Dietrich BonhoefferIch habe Leute gekannt, die haben heimlich getrunken und sind öffentlich besoffen gewesen.
– Georg Christoph LichtenbergDas Glück ist eine neue Idee in Europa.
– Louis Antoine Léon de Saint-JustArbeit an einer guten Prosa hat drei Stufen: eine musikalische, auf der sie komponiert, eine architektonische, auf der sie gebaut, endlich eine textile, auf der sie gewoben wird.
– Walter BenjaminEin Mensch, der kein Tagebuch hat, ist einem Tagebuch gegenüber in einer falschen Position.
– Franz KafkaEs ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.
– Peter RoseggerMit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schöne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schöne Welt
– Burghart SchmidtNur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.
– Charles de MontesquieuDie Einrichtungen zum Studium in diesem Land waren ärmlich. Es gab nicht mal Modell-Klassen in den Kunstschulen und Malschulen.
– Thomas EakinsSobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.
– Johann Wolfgang von GoetheMan sieht nur, was man weiß.
– Johann Wolfgang von GoetheNur der Tag bricht an, für den wir wach sind.
– Henry David ThoreauVergiß nie, daß Kredit auch Geld ist.
– Benjamin FranklinEs ist der Welt nicht gegeben, sich zu bescheiden: den Großen nicht, daß kein Mißbrauch der Gewalt stattfinde, und der Masse nicht, daß sie in Erwartung allmählicher Verbesserungen mit einem mäßigen Zustande sich begnüge.
– Johann Peter EckermannDenn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.
– Franz von BaaderFeinfühligkeit beim Almosengeben ist die Anmut des Wohltuns.
– Sully PrudhommeDie Gesellschaft kennt den Begriff des Verbrechens, aber nicht den der Sünde, sie zwingt zur Strafe, ohne Reue erreichen zu wollen
– Otto WeiningerDieses Prinzip der Emergenz ist eine ebenso alles durchdringende philosophische Grundlage moderner wissenschaftlicher Betrachtungsweise wie Reduktionismus."
Original engl.: This principle of emergence is as pervasive a philosophical foundation of the viewpoint of modern science as is reductionism.
– Philip W. AndersonDie Einzigartigkeit des Kunstwerks ist identisch mit seinem Eingebettetsein in den Zusammenhang der Tradition.
– Walter BenjaminIch brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer.
– Johann Wolfgang von GoetheEine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.
– Jean-Jacques RousseauWer wird nicht einen Klopstock loben? // Doch wird ihn jeder lesen? Nein! // Wir wollen weniger erhoben // und fleißiger gelesen sein.
– Gotthold Ephraim LessingWillkommen, liebe Sommerzeit, // Willkommen, schöner Mai, // Der Blumen auf den Anger streut // Und alles machet neu.
– Ludwig Christoph Heinrich HöltyAmerika, Du Land der Träume, // Du Wunderwelt, so lang und breit, // Wie schön sind Deine Kokosbäume, // Und Deine rege Einsamkeit!
– Friederike KempnerWohltätig ist des Feuers Macht, // Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.
– Friedrich SchillerBeim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
– Gustave FlaubertWas heute revolutionär ist, wird morgen konservativ sein.
– Arthur Moeller van den BruckIrrend lernt man.
– Johann Wolfgang von GoetheM. H.! Die Anschauungen über Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln möchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von Stund? an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.
– Hermann MinkowskiDass das Weib sinnlicher ist als der Mann, das zeigt sogleich ihre leibliche Bildung an.
– Søren KierkegaardVor dem Essen stören die Gedanken des Magens die Gedanken der Seele.
– Jeremias GotthelfLaß deine Augen offen sein, // Geschlossen deinen Mund // Und wandle still, so werden dir // Geheime Dinge kund.
– Hermann LönsDie Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fürchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse.
– Gustave FlaubertKarikatur ist eine passive Verbindung des Naiven und Grotesken.
– Friedrich SchlegelFülle des Herzens ist die edelst Gabe Gottes; aber, eben darum, Fluch dem, der durch sie nicht besser wird!
– Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg