Zufällige Zitate

  • Man mag Deutschland seiner Kolonien berauben, seine Rüstung auf eine bloße Polizeitruppe und seine Flotte auf die Stärke einer Macht fünften Ranges herabdrücken; dennoch wird Deutschland zuletzt, wenn es das Gefühl hat, dass es im Frieden von 1919 ungerecht behandelt worden ist, Mittel finden, um seine Überwinder zur Rückerstattung zu zwingen.
    David Lloyd George

  • Die Welt ist ein Spiegel, aus dem jedem sein eigenes Gesicht entgegenblickt.
    William Makepeace Thackeray

  • In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muss sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
    Gustave Flaubert

  • Du wirst bald merken, dass dein Vater das Lehrgeld umsonst ausgegeben hat.
    Petron

  • Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.
    Voltaire

  • Auf die Titelseite meiner gesammelten Werke zu setzen: Hier wird es aus unzähligen Beispielen zu begreifen sein, was der Nutzen der Mathematik für das Urteil der Naturwissenschaften ist, und wie unmöglich es ist, korrekt zu philosophieren ohne die Führung der Geometrie, wie es der weise Grundsatz Platons besagt.
    Galileo Galilei

  • Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
    Franz Kafka

  • Es gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.
    Charles de Montesquieu

  • Wer hirnlos sich zeigt, für den dient als Antwort, wenn man schweigt.
    Abū l-Qāsem-e Ferdousī

  • Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nimm dich in acht, dass meine Geduld nicht über deiner Langsamkeit abläuft. Auf meine Ehre, ich ziehe sie deinetwegen nicht noch einmal auf.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.“
    (Original franz.: „C'est de quoi j'ai le plus de peur que la peur.
    Michel de Montaigne

  • Ich glaube um zu erkennen.
    Anselm von Canterbury

  • Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
    Franz Kafka

  • Ich bin diesmal auch in Karlsruhe gewesen, und es ist schade, daß Du diese Stadt, die wie ein Stern gebaut ist, nicht gesehen hast. Sie ist klar und lichtvoll wie eine Regel, und wenn man hineintritt, so ist es, als ob ein geordneter Verstand uns anspräche.
    Heinrich von Kleist

  • Denn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem «Kampfe ums Dasein»".
    Silvio Gesell

  • Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist.
    Vincent van Gogh

  • Belohnt und bestraft werden wir für alles schon auf Erden.
    Paula Modersohn-Becker

  • Eine Weltkarte, in der Utopia nicht verzeichnet ist, ist keines Blickes wert, denn sie unterschlägt die Küste, an der die Menschheit ewig landen wird.
    Oscar Wilde

  • Gott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht.
    Franz Werfel

  • Eine Hand wäscht die andere.
    Seneca d.J.

  • Es spielen sich eher zehne arm als einer reich.
    Christoph Lehmann

  • Glattes Eis, ein Paradeis für den, der gut zu tanzen weiß.
    Friedrich Nietzsche

  • Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht.
    Wilhelm Raabe

  • Der Mensch war moralisch-tot geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: Er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, tätiges Wesen.
    Friedrich Maximilian Klinger

  • Diejenigen, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich seiner ihm innewohnende Schönheiten gar nicht bewusst.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • Die Poesie geht mehr auf das Allgemeine und die Geschichte auf das Besondere.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Wenn Jemand eine Reise thut, // So kann er was erzählen; // Drum nahm ich meinen Stock und Hut // Und thät das Reisen wählen.
    Matthias Claudius

  • Leute mit verschiedenen Sprachen müssen eben streiten, wenn sie so dumm sind, miteinander sprechen zu wollen.
    Fritz Mauthner

  • Alle bisherigen Bewegungen waren Bewegungen von Minoritäten oder im Interesse von Minoritäten. Die proletarische Bewegung ist die selbständige Bewegung der ungeheuren Mehrzahl im Interesse der ungeheuren Mehrzahl.
    Karl Marx

  • Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen, // Wenn es Euch nicht von Herzen geht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Aus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Unser Schuldbuch sei vernichtet! // ausgesöhnt die ganze Welt!
    Friedrich Schiller

  • Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, // dass das Schöne vergeht, dass das Vollkommene stirbt.
    Friedrich Schiller

  • So aber soll es mir gerade recht sein, vom Sonnenlicht umhüllt und vom Himmel zugedeckt auf der Erde zu liegen. Der Himmel ist mein, die Erde ist mein, das Licht ist mein und auch die ganze Schöpfung - denn Gott hat mir alles geschenkt (...)
    Awwakum

  • Sie hat mich nicht getäuschet, die Stimme der Natur.
    Albert Lortzing

  • Ich mache keine Witze. Ich beobachte nur die Regierung und berichte Tatsachen.
    Will Rogers

  • Brüderlein fein, Brüderlein fein, musst mir ja nicht böse sein!
    Ferdinand Raimund

  • Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.
    Frank Wedekind



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