Zufällige Zitate
Der Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank! .. // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
– Joachim RingelnatzDas Geheimniß jeder Macht besteht darin: zu wissen, daß Andere noch feiger sind, als wir.
– Ludwig BörneDie Möglichkeit einer mechanischen Erklärung der ganzen Natur ist nicht bewiesen, ja, dass wir dieses Ziel vollkommen erreichen werden, kaum denkbar.
– Ludwig Boltzmann[...] aber nur wenige, erweckt aus dem Traume, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume – sie kommen zur Wahrheit – der höchste Moment ist da: die Berührung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!
– E. T. A. HoffmannWenn nämlich der Begriff Postmoderne einen Sinn hat, dann nur weil uns die Moderne um ihre Modernität betrog.
– Burghart SchmidtWir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.
– Albert EinsteinEs giebt Leute, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorher gesagt hätten.
– Friedrich HebbelBeim wunderbaren Gott - das Weib ist schön.
– Friedrich SchillerIch, John Brown, bin mir nun ziemlich sicher, dass die Verbrechen dieses schuldigen Landes niemals, wenn nicht mit Blut, gereinigt werden. Ich hatte, wie ich jetzt denke, mir vergebens eingebildet, dass es ohne viel Blutvergießen erledigt werden könne.
– John BrownDas ist Tells Geschoß.
– Friedrich SchillerJede Nation hat sich immer und überall auf der Welt von der andern ein vereinfachendes Plakatbild gemacht, das meist so vergröbert ist, dass es überhaupt nicht mehr stimmt […]. Engländer haben Backenbart und karierte Hosen; die Amerikaner legen die Beine auf den Tisch, Deutsche essen Sauerkraut - immer, in allen Lebenslagen - und die Franzosen? Die habens mit den Weibern - man weiß das ja! -, trinken Champagner und sind leichtfertige Windhunde.
– Kurt TucholskyEs war einmal ein Mann, den man für einen Narren hielt, // Und der, je mehr er wegwarf, um so mehr behielt. // Der ist es, der sein Gut den Armen spendet, // Denn zehnfach wird's ihm wieder zugewendet.
– John BunyanIn der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
– Johann Wolfgang von GoetheNach diesem Kriege darf es keinen Krieg mehr geben! […] - Keinen Krieg mehr, keinen Krieg mehr! - Ja, es ist genug!
– Henri BarbusseEin glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen.
– Albert EinsteinDie Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses.
– Konrad FiedlerFreundschaft ist die Ehe der Seele und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen.
– VoltaireLernet durch Schauen, durch Selbstbeobachtung und Selbstdenken.
– Raoul Heinrich FrancéIn Gefahr und grosser Noth // Bringt der Mittel-Weg den Tod.
– Friedrich von LogauAlles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken!
– Johann Wolfgang von Goethe… dass jeder seines Glückes Schmied sei.
– Appius Claudius CaecusDer Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
– Johann Heinrich PestalozziGrenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt […] Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern.
– Johann Wolfgang von GoetheEin getreues Herze wissen // hat des höchsten Schatzes Preis.
– Paul FlemingDas Große posaunet sich nie aus, es ist bloß und wirkt so. Meist weiß das Große nicht, daß es groß ist, daher die höchsten Künstler der Welt die lieblichste kindlichste Naivetät haben und dem Ideale gegenüber, das sie immer leuchten sehen, stets demütig sind.
– Adalbert StifterDas große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen.
– Fernando PessoaDie Kultur hängt von der Kochkunst ab.
– Oscar WildeEin weites Feld.
– Theodor FontaneJe weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.
– Erasmus von RotterdamIn tiefer Ruh liegt um mich her // Der Waffenbrüder Kreis; // Mir ist das Herz so bang und schwer, // Von Sehnsucht mir so heiß.
– Ludwig RellstabPrinzipien - ein anderes Wort für Vorurteile.
– Mark TwainDer Böse läuft vor seinem eigenen Schatten.
– Annette von Droste-HülshoffOhne Achtung gibt es keine wahre Liebe.
– Immanuel KantDer Mond und der Schnee. // Ich lebe und betrachte das Schöne. // Das Jahr geht zu Ende.
– Matsuo BashōWäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so müßten wir im Stande sein die Zukunft der Staaten zu enthüllen. Das können wir aber nicht, denn überall stößt die Geschichtswissenschaft auf das Räthsel der Persönlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen.
– Heinrich von TreitschkeVom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
– Georg Christoph LichtenbergEine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise.
– Kurt TucholskyDiejenigen, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich seiner ihm innewohnende Schönheiten gar nicht bewusst.
– Mirza Ghulam AhmadImmer lernt der Kluge von Dummen mehr, als der Dumme von Klugen.
– Peter Rosegger