Zufällige Zitate
Da werden Weiber zu Hyänen // Und treiben mit Entsetzen Scherz,
– Friedrich SchillerIn großen Städten gehört es leider zum guten Tone, nicht einmal zu wissen, wer mit uns in demselben Hause wohne.
– Adolph Freiherr KniggeDie wahre Kritik des Dogmas ist seine Geschichte.
– David Friedrich StraußDas Genie entzieht sich den Konventionen und sieht die Dinge selbst an.
– Sully PrudhommeIch gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten.
– Christoph ProbstIch liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten Glücke.
– Christian MorgensternHöre fleißig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodieen und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen.
– Robert SchumannDenn gerne gedenkt ja ein Mann der Trübsal.
– HomerEs sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.
– Gotthold Ephraim LessingVom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt.
– Napoléon BonaparteWer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.
– Johann Geiler von KaysersbergDas schädlichste Vorurteil ist, dass irgend eine Art Naturuntersuchung mit dem Bann belegt werden könne.
– Johann Wolfgang von GoetheLeider sind dem Ausdruck Emergenz einige Bedeutungen zugewachsen, die für unterschiedliche Dinge stehen, darunter übernatürliche Erscheinungen, die den physikalischen Gesetzen nicht unterworfen sind. So etwas meine ich nicht. Ich verstehe darunter ein physikalisches Ordnungsprinzip.
– Robert B. LaughlinEin merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Ehre zu rauben geneigt ist, sehen wir an den Bemühungen, die man sich gab, Christoph Colomb die Ehre der Entdeckung der neuen Welt zu entreißen. […] aber es gehörte dem doch zuletzt ein Mann dazu, der das alles zusammenfaßte, um Fabel und Nachricht, Wahn und Überlieferung in Wirklichkeit zu verwandeln.
– Johann Wolfgang von GoetheIch habe nichts anzubieten außer Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß!
– Winston ChurchillEntstehen und Vergehen, das ist das Gesetz der Welt.
– Publilius SyrusWer das Schwert erhebt gegen das Volk, der wird durch das Schwert des Volkes umkommen.
– Georg BüchnerKurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
– Lukian von SamosataSie [Impressionismus, Futurismus und Kubismus] sind alle Nonsens, und kein ernsthafter Student sollte seine Zeit mit ihnen verbringen.
– Thomas EakinsDeutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal.
– KlabundDie Rechtsstellung des Zuhälters in der bürgerlichen Gesellschaft ist noch nicht geklärt. Er ist ihr Auswurf. Denn er achtet, wo geächtet wird; er beschützt, wo verfolgt wird. Er kann für seine Überzeugung auch Opfer bringen. Wenn er jedoch für seine Überzeugung Opfer verlangt, fügt er sich in den Rahmen einer Gesellschaftsordnung, die zwar dem Weib die Prostitution nicht verzeiht, aber die Korruption dem Manne.
– Karl KrausAuf ihrer höchsten Warte und in ihren erhabensten Schöpfungen ist echte Dichtung der Ausdruck und die Begleiterscheinung echter Religion.
– Walt WhitmanJedes Übermaß muß gefährlich werden, selbst ein Übermaß von Gemüt.
– Wilhelm RaabeGeschichte ist weitgehend Humbug.
– Henry FordDie Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses.
– Konrad FiedlerDie Empfindung der eigenen Unwürdigkeit und der Glanz des Thrones können meine Blödigkeit nicht so kleinmütig machen, als die Gnade, die der allerhuldreichste Monarch über alle seine Untertanen mit gleicher Großmut verbreitet, mir Hoffnung einflößet: daß die Kühnheit, der ich mich unterwinde, nicht mit ungnädigen Auge werde angesehen werden.
– Immanuel KantIch komme vom Christkindelsmarkt, überall Haufen zerlumpter, frierender Kinder, die mit aufgerissenen Augen und traurigen Gesichtern vor den Herrlichkeiten aus Wasser und Mehl, Dreck und Goldpapier standen. Der Gedanke, daß für die meisten Menschen auch die armseligsten Genüsse und Freuden unerreichbare Kostbarkeiten sind, macht mich sehr bitter.
– Georg BüchnerAlles Schöne der Alten ist bloß charakteristisch, und bloß aus dieser Eigentümlichkeit entsteht die Schönheit.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
– Arthur SchopenhauerWie wilstu weisse Lilien zu rothen Rosen machen? // Küß eine weisse Galathe: sie wird erröthed lachen.
– Friedrich von LogauNie soll man über sich selbst sprechen. Entweder lobt man sich, was Eitelkeit ist - oder tadelt sich, was Kleinmut ist.
– Baltasar Gracián y MoralesIch bin so jung, und die Welt ist so alt.
– Georg BüchnerWenn ich um jedes Ei // so kakelte, // mirakelte, // spektakelte, // was gäb's für ein Geschrei.
– Heinrich SeidelDer Mensch tut viel, um geliebt zu werden, aber alles, um beneidet zu werden.
– Mark TwainDaher, wenn man schon den Dogmatiker mit zehn Beweisen auftreten sieht, da kann man sicher glauben, dass er gar keinen habe.
– Immanuel Kant