Zufällige Zitate
Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde - sie alle. Das kann dir keiner verleihen oder bestätigen. Das kannst nur du wissen und in dir haben. Und das ist deine Ewigkeit.
– Kurt KlugeNur Starke dürfen sich dem Innenleben zuwenden, Seelenkrüppel bilden müde Kirchen.
– Peter HilleDer Schauspieler, Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrte selbst erscheinen mit ihren wunderlichen, halbideellen halbsinnlichen Wesen jener ganzen Masse der aus dem Reellen entsprungenen und an das Reelle gebundenen Weltmenschen wie eine Art von Narren, wo nicht gar wie Halbverbrecher, wie Menschen, die an einer levis notae macula laborieren.
– Johann Wolfgang von GoetheWelch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glühte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die Völker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!
– Joseph GörresGlücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege, // Werde Mann, und dir wird eng die unendliche Welt.
– Friedrich SchillerWach ganz leise und behutsam auf, liebste Freundin! Blinzle durch deine Wimpern und sieh, wie sich das dunkle Grau zwischen den Sternen hellblau verfärbt.
– Mönch von SalzburgÜberlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst.
– HorazDer Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit.
– François de La RochefoucauldKannst du nicht allen gefallen durch deine That und dein Kunstwerk, // Mach es wenigen recht, vielen gefallen ist schlimm.
– Friedrich SchillerAuch ein Haar hat seinen Schatten.
– Publilius SyrusDie Ehe war zum jrößten Teile // vabrühte Milch un Langeweile. // Un darum wird beim Happy-end // im Film jewöhnlich abjeblendt.
– Kurt TucholskyWann schöne Weiber bitten, so heist es schaffen doch; // Da bitten schöne Weiber, in dem sie schweigen noch.
– Friedrich von LogauMir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.
– Paula Modersohn-BeckerEs ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet - wie man ihm alles sagen und klagen kann, wie man über seine Blätter die Tränen weinen kann, die man den anderen, besonders einem geliebten Kranken, verbergen muss.
– Bertha von SuttnerIn der Wissenschaft ist alles wichtig.
– Heinrich HeineDer Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.
– Friedrich Maximilian KlingerEinbläsereien sind des Teufels Redekunst.
– Johann Wolfgang von GoetheAuf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um.
– Karl MarxDer Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.
– Johann Wolfgang von GoetheIch wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube wirklich, daß ich, dank meinem langen Umgang mit Katzen, inzwischen neun Leben habe wie sie.
– Eleanor MarxKeiner von uns Männern ist vielleicht gut genug für die Frauen, die wir heiraten.
– Oscar WildeDurch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
– Oswald SpenglerJa, ich möchte meine Ruhe haben.
– Marie AntoinetteWie eine Metapher sich selbst umbringt, ist immer traurig mitanzusehen.
– Oscar WildeDie Idee der Menschheit, die Idee einer vollkommenen Republik, eines glückseligen Lebens u. dgl. m. fehlt den meisten Menschen. - Viele Menschen haben keine Idee von dem, was sie wollen, daher verfahren sie nach Instinkt und Autorität.
– Immanuel KantJedes Übel soll an der Stelle geheilt werden, wo es zum Vorschein kommt, und man bekümmert sich nicht um jenen Punkt, wo es eigentlich seinen Ursprung nimmt, woher es wirkt.
– Johann Wolfgang von GoetheUnd alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre.
– Friedrich NietzscheEs war einmal ein Mann, den man für einen Narren hielt, // Und der, je mehr er wegwarf, um so mehr behielt. // Der ist es, der sein Gut den Armen spendet, // Denn zehnfach wird's ihm wieder zugewendet.
– John BunyanWie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei.
– FreidankDie Unverschämtheit gewisser Leute ist unausstehlich!
– ApuleiusZiehen wir in eine Gegend, wo es für die Juden ungewöhnliche wilde Tiere gibt — große Schlangen usw. — so benütze ich die Eingeborenen, bevor ich sie in den Durchzugsländern beschäftige, dazu, diese Tiere auszurotten. Hohe Prämien für Schlangenhäute usw. und für die Brut.
– Theodor HerzlVoltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; [...].
– Immanuel Kant[...] Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens [....]!
– Friedrich SchillerWolkenkuckucksheim132123
– AristophanesSo leb' denn wohl du stilles Haus! Wir ziehn betrübt von dir hinaus.
– Ferdinand Raimund