Zufällige Zitate
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
– Georg Christoph LichtenbergDer Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse.
– Jean-Jacques Rousseau... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Gutes von ihnen reden soll.
– Johann Wolfgang von GoetheOptimist: ein anderes Wort für Dummkopf.
– Gustave FlaubertJedem das Seine.
– CiceroDer Mensch ist eine Maschine, welche so zusammengesetzt ist, dass es unmöglich ist, sich zunächst von ihr eine deutliche Vorstellung zu machen und folglich sie zu definiren. Deshalb sind alle Untersuchungen theoretischer Natur, welche die grössten Philosophen angestellt haben, das heisst, indem sie gewissermassen auf den Flügeln des Geistes vorzugehen versuchten, vergeblich gewesen.
– Julien Offray de La MettrieSind auch schwarz des Bauern Hände, // Weißbrod ißt er bis an's Ende;
– Wilhelm GerhardDie Negerrasse gehört nicht zu Europa, und es ist natürlich ein Unfug, dass sie jetzt in Europa eine so große Rolle spielt.
– Rudolf SteinerDie Natur, die weniger stiefmütterlich ist, als ihre Verläumder sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt.
– Georg ForsterAuf diesen bundesdeutschen Stasi-Staat, der keine Demokratie, sondern deren Karikatur ist, spucke ich.
– Jürgen W. GanselSo stark ist der Zauber der Musik, und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.
– E. T. A. HoffmannNicht so redlich, wäre redlicher.
– Gotthold Ephraim Lessingum die Zeit vom Kongreß zu Verona herum meinte der gute Kaiser: »Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.«
– Franz I. von ÖsterreichDas Herz bleibt ein Kind.
– Theodor FontaneEs ist der Welt nicht gegeben, sich zu bescheiden: den Großen nicht, daß kein Mißbrauch der Gewalt stattfinde, und der Masse nicht, daß sie in Erwartung allmählicher Verbesserungen mit einem mäßigen Zustande sich begnüge.
– Johann Peter EckermannWer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich.
– Andrew CarnegieDer ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht.
– Henrik IbsenBei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen.
– Ambrosius von MailandDas Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.
– Friedrich NietzscheAlle Menschen sind geschaffen zu hohem Tun, nicht alle zu hohem Wissen.
– Ulrich ZwingliDie Manier will immer fertig sein und hat keinen Genuß an der Arbeit. Das echte, wahrhaft große Talent aber findet sein höchstes Glück in der Ausführung.
– Johann Peter EckermannUnterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker.
– Emil GöttNürnberg ist unter allen Städten/ die ich jemals in Teutschland gesehen habe/ die allerschönste;
– Edward BrowneDas Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Menschen sind im allgemeinen von Natur aus böse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen." - Bernd A. Laska:
– Julien Offray de La MettrieDie Liebe ist der Liebe Preis.
– Friedrich SchillerVom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung.
– Pierre Joseph ProudhonDie historische Nachforschung muß dem Volksmund recht geben, der ihr Resultat längst vorweggenommen hat: »Je länger das Haar, desto kürzer der Verstand«".
– Otto WeiningerWer den Zweck will, will auch die Mittel.
– HorazDer Freie sündigt weil er sünd'gen muß!
– Louise AstonDie beste Universalmedizin gegen die Torheit ist die Einsicht. Jeder erkenne die Sphäre seiner Tätigkeit und seines Standes: Dann wird er seine Begriffe in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit bringen.
– Baltasar Gracián y MoralesDie deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
– Mark TwainIm Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.
– Thomas von AquinNiemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.
– Erich MühsamWenn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dünkeln sie, es käm aus eignem Schopf.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
– Julius Wilhelm ZincgrefJe weiter ich lebe, desto nötiger scheint es mir, auszuhalten, das ganze Diktat des Daseins bis zum Schluss nachzuschreiben; denn es möchte sein, dass erst der letzte Satz jenes kleine, vielleicht unscheinbare Wort enthält, durch welches alles mühsam Erlernte und Unbegriffene sich gegen einen herrlichen Sinn hinüberkehrt.
– Rainer Maria Rilke