Zufällige Zitate
Geküsster Mund verliert nicht sein Glück, vielmehr erneuert er sich wie es der Mond tut.
– Giovanni BoccaccioWas ist die ganze Erziehung als das heilige Anknüpfen der Vergangenheit an das Dunkel der Zukunft durch weisen Gebrauch der Gegenwart?
– Johann Heinrich PestalozziEin ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod.
– Emanuel GeibelDas Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.
– AristotelesEs ist gegen meine Natur, schwach zu werden.
– Karl LagerfeldDie Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.
– Hildegard von BingenDie Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
– Khalil GibranHast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv sind, solange wir von anderen als produktiv anerkannt werden? Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, daß man den »unproduktiven« Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!
– Clemens August Graf von GalenMarkt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus.
– Joseph von EichendorffWer weiß, ob dem heute so verrufenen Dilettantismus nicht eine wichtige Aufgabe bevorsteht.
– Houston Stewart ChamberlainSobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.
– Johann Wolfgang von GoetheGlückselig, wessen Arm umspannt // Ein Liebchen aus Westfalenland!
– Emil RittershausDiese neue Erfindung hat mich sehr interessiert und ich danke sehr für die Vorführung derselben.
– Franz Joseph I. von ÖsterreichDie Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelVerzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile.
– Giacomo LeopardiIn einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust.
– Johann Wolfgang von GoetheWer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist.
– Sebastian BrantEs bildet ein Talent sich in der Stille, ein Charakter in dem Strom der Welt.
– Johann Wolfgang von Goethe... äußere Wirkungen werden durch die Sinnesorgane aufgenommen und als Reize behandelt. Die Reize werden dann in Nervenerregungen verwandelt, um den zentralen Nervenorganen zugeleitet zu werden. In den Merkorganen klingen dann die entsprechenden Merkzeichen an, die, als Merkmale hinausverlegt, zu Eigenschaften der Bedeutungsträger werden.
– Jakob Johann von UexküllMan müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele.
– Charles de MontesquieuDer Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.
– Mark TwainO Stern und Blume, Geist und Kleid, // Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit!
– Clemens BrentanoDie Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrthümer sind immer des Menschen.
– Johann Wolfgang von GoetheEine empirische Naturforschung in dem gewöhnlichen Sinn existirt gar nicht. Ein Experiment, dem nicht eine Theorie, d. h. eine Idee, vorhergeht, verhält sich zur Naturforschung wie das Rasseln mit einer Kinderklapper zur Musik.
– Justus von LiebigWer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund.
– Gottlieb Konrad PfeffelDie angeborene Eitelkeit, die besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist, will nicht haben, daß was wir zuerst aufgestellt sich als falsch und das des Gegners als Recht ergebe.
– Arthur SchopenhauerEs sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.
– Gotthold Ephraim LessingDer Abgrund, der geschaffen ist, leitet in sich den ungeschaffenen Abgrund, und die zwei Abgründe werden ein einig Eins, ein lauteres göttliches Wesen, dann hat sich der Geist in Gottes Geist verloren, in dem grundlosen Meere ist er ertrunken.
– Johannes TaulerIch bin der letzte Monarch der alten Schule. Es ist meine Aufgabe, meine Völker vor ihren Politikern zu schützen!
– Franz Joseph I. von ÖsterreichWas ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
– Peter HilleWie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!
– Friedrich HebbelDie armen Nationen sind die, wo das Volk gut dran ist, und die reichen Nationen sind die, wo es gewöhnlich arm ist.
– Antoine Louis Claude Destutt de TracyEs ist so leicht, andere, und so schwierig, sich selbst zu ändern.
– Oscar WildeIch betrachte mich oft als halber Marxist und halber Buddhist.
– Tendzin GyatshoWir können alle Vermögen des menschlichen Gemüts ohne Ausnahme auf die drei zurückführen: das Erkenntnisvermögen, das Gefühl der Lust und Unlust und das Begehrungsvermögen.
– Immanuel KantWer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.
– ParacelsusDer Trick der Schöpfung ist satanisch witzig. // Das Weib bleibt vorher kühl, der Mann ist hitzig. // Sie glüht nachher und er sieht auf die Uhr. // So stirbt Betrug nicht aus und nicht Natur!
– Franz WerfelWer den Zweck will, will auch die Mittel.
– HorazMusik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
– Victor Hugo