Zufällige Zitate

  • Worte sind des Dichters Waffen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Willst du allen Kreaturen nütz seyn, so kehre dich von allen Kreaturen.
    – Heinrich Seuse

  • Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
    – John Locke

  • Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht.
    – Albert Einstein

  • Die Aufrichtigkeit kann dann von Nutzen sein, wenn man sie als Kunstgriff verwendet, oder wenn sie einem, dank ihrer Seltenheit, nicht geglaubt wird.
    – Giacomo Leopardi

  • Nur was der Geist (Kopf) bewundert, das verehrt, liebt, und betet das Herz an.
    – Franz von Baader

  • Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen, // Wenn es Euch nicht von Herzen geht.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • O, der hat alles, dem die Lieb’ geblieben!
    – Emil Rittershaus

  • Der Beweisgrund von dem Dasein Gottes, den wir geben, ist lediglich darauf erbauet, weil etwas möglich ist.
    – Immanuel Kant

  • Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um.
    – Karl Marx

  • Nicht Strenge legte Gott in's weiche Herz // Des Weibes.
    – Friedrich Schiller

  • Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein? // Hör's näher und näher brausen.
    – Theodor Körner

  • Ich sterbe als Königin, aber ich würde lieber als Frau von Culpepper sterben. Gott sei meiner Seele gnädig. Liebe Leute, ich bitte euch, betet für mich.
    – Katharina Howard

  • Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls.
    – Maurice Maeterlinck

  • Ich kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten.
    – Juvenal

  • Wie schwer ist es, daß der Mensch recht abwäge, was man aufopfern muß gegen das, was zu gewinnen ist, wie schwer, den Zweck zu wollen und die Mittel nicht zu verschmähen! Viele verwechseln gar die Mittel und den Zweck, erfreuen sich an jenen, ohne diesen im Auge zu behalten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Kirchen haben weder das Wissen noch den Glauben, um die Welt zu retten.
    – Helena Petrovna Blavatsky

  • Verstand ist erhaben, Witz ist schön.
    – Immanuel Kant

  • Es gibt Männer, die die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen.
    – Karl Julius Weber

  • Die größten Dinge wollen ganz schlicht gesagt sein; Sie verlieren durch Emphase.
    – Jean de La Bruyère

  • Mit Führer zu reisen ist ein Segen, ohne einen zu reisen ist das Gegenteil.
    – Mark Twain

  • Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
    – D. H. Lawrence

  • Daß der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich öffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit.
    – John Greenleaf Whittier

  • Wer gern verschenkt, von dem ist Reichtum fern, und wer den Reichtum hat, verschenkt nicht gern.
    – Saadi

  • Alle Bosheit kommt von der Schwachheit.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Die Gestirne haben durch mein Sein hienieden nichts gewonnen... ihrem Glanz wird durch meinen Tod nichts genommen und, bei meinen Ohren, noch nie vermochte wer zu sagen... warum ich gehen muss und wozu man mich kommen hieß.
    – Omar Khayyam

  • Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben.
    – Franz Kafka

  • Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott.
    – Simone Weil

  • Der Papst ist Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und von Lästerei ernährt; // du hast einen Fuß im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krüppel.
    – Francesco Berni

  • Nehmt aus der Welt die Elektrizität, und das Licht verschwindet; nehmt aus der Welt den lichttragenden Äther, und die elektrischen und magnetischen Kräfte können nicht mehr den Raum überschreiten.
    – Heinrich Rudolf Hertz

  • Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.
    – Friedrich Hebbel

  • Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daß »das Aussprechen dessen, was ist,« ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen großen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.
    – Ferdinand Lassalle

  • Was macht die Kunst? - Prinz, die Kunst geht nach Brodt.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist.
    – Friedrich Heinrich Jacobi

  • Gehe in ein Bordell und lerne, dass zwischen teurem und billigem Vergnügen kein Unterschied ist.
    – Diogenes von Sinope

  • Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Es gibt keinen Zweifel daran, dass Jesus (as) ein wahrer Prophet war.
    – Mirza Ghulam Ahmad

  • Ich weiß wohl, daß unter euch gar mancher ist und nicht minder auch sonst überall eine große Menge, die mir beständigen Vorwurf machen, ich sei nicht evangelisch, sondern gesetzlich, ich nähme es zu genau mit dem Halten der Gebote; so genau könne man es nicht halten und brauche es auch nicht. Ist das Wahrheit? Nein, es ist die Lüge des Teufels!
    – Ludwig Harms

  • Die Wissenschaften zerstören sich auf doppelte Weise selbst: Durch die Breite, in die sie gehen, und durch die Tiefe, in die sie sich versenken.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die meisten Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an andern entdeckt haben und gesehen, wie sie denen stehen.
    – Karl Gutzkow



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