Zufällige Zitate

  • Ich habe es für Weiberwerk gehalten zu weinen.
    Ludwig Harms

  • Mein Vater sprach immer davon, die drei großen Übel zu überwinden: Armut, Militarismus, Rassismus. Schauen Sie, wo wir heute stehen.
    Martin Luther King III.

  • Ein seltener Vogel auf Erden, ähnlich dem schwarzen Schwan.
    Juvenal

  • Alltagsmenschen suchen den Himmel. Sonntagsmenschen aber, die tiefen und auserwählten Geister, suchen Gott.
    Peter Rosegger

  • Ruhe, das höchste Glück auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz.
    Johann Georg Zimmermann

  • Jemand sagte einmal, wenn ein Mann sich irre, behaupte er, zweimal zwei sei fünf – und der Fehler könne korrigiert werden; eine Frau aber behaupte, wenn sie sich irre, zweimal zwei sei eine Lampe – und dagegen sei kein Kraut gewachsen.
    Henryk Sienkiewicz

  • Wer nicht für Freiheit sterben kann, // der ist der Kette wert.
    Gottfried August Bürger

  • Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierfür erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufs nachher so leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, von einem zum andern überzugehen.
    Wilhelm von Humboldt

  • Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
    Ludwig Börne

  • Die wahre Liebe hat kaum eine Methode.
    Franz von Sales

  • Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.
    Théodore Jouffroy

  • Vom Wahnsinn gab Goethe die einfache Definition, daß er darin bestehe, wenn man von der wahren Beschaffenheit der Gegenstände und Verhältnisse, mit denen man es zu tun habe, weder Kenntnis habe noch nehmen wolle, diese Beschaffenheit hartnäckig ignoriere.
    Friedrich von Müller

  • Die Lehre von der Freiheit des Willens ist eine Erfindung herrschender Stände.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.
    Voltaire

  • Und in den Furchen, die Kolumb gezogen, // Geht Deutschlands Zukunft auf.
    Georg Herwegh

  • Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
    Theodor Fontane

  • Nichts ist dem genug, dem das Genügende zu wenig ist.
    Epikur

  • Nicht der hat Religion, der an eine heilige Schrift glaubt, sondern der welcher keiner bedarf und wohl selbst eine machen könnte.
    Friedrich Schleiermacher

  • Der Wanderer mit leeren Taschen lacht dem Räuber ins Gesicht.
    Juvenal

  • Die wohlaprobirte Gouvernante hatte die verkindete Hochzeitsgesellschaft von Gockelsruh nach der Eierburg bei Gelnhausen geführt und dort aus ihnen eine Kleinkinderbewahranstalt gebildet.
    Clemens Brentano

  • Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Freiheit, in allem Liebe.
    Rupertus Meldenius

  • Der ersten Liebe goldne Zeit,
    Das Auge sieht den Himmel offen,
    Es schwelgt das Herz in Seligkeit,
    O! daß sie ewig grünen bliebe,
    Die schöne Zeit der jungen Liebe!
    Friedrich Schiller

  • Menschenaugen, die auf solchen Bergen glänzen, können nie ganz kurzsichtig, Herzen, die auf solchen Höhen wachsen, nie ganz engherzig werden.
    Peter Rosegger

  • Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.
    Friedrich Hebbel

  • Wo ist einer, der sich quälet // Mit der Last, die wir getragen? // Wenn es an Gestalten fehlet, // Ist ein Kreuz geschwind geschlagen. // Pfaffenhelden singen sie, // Frauen wohl empfohlen, // Oberleder bringen sie, // Aber keine Sohlen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Reue ist Verstand, der zu spät kommt.
    Ernst von Feuchtersleben

  • Der Inbegriff seines Strebens ist, alle zu verachten, alle zu benutzen und von allen Seiten zu seinem Vergnügen beisteuern zu lassen.
    Lukian von Samosata

  • Geiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.
    John Maynard Keynes

  • Töne sind höhere Worte.
    Robert Schumann

  • Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus.
    Kurt Tucholsky

  • Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
    Georg Büchner

  • Das Licht überliefert das Sichtbare dem Auge; das Auge überliefert's dem ganzen Menschen. Das Ohr ist stumm, der Mund ist taub; aber das Auge vernimmt und spricht. In ihm spiegelt sich von außen die Welt, von innen der Mensch. Die Totalität des Innern und Äußern wird durchs Auge vollendet.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Auf strenges Ordnen, raschen Fleiß // Erfolgt der allerschönste Preis; // Dass sich das Werk vollende, // Genügt ein Geist für tausend Hände.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernünftig zu handeln.
    Rudolf Virchow

  • Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, // Niemandes Schlaf zu sein unter soviel // Lidern.
    Rainer Maria Rilke

  • Jede Wahrheit kommt dem zu früh, der jede zu spät erkennt.
    Carl Gustav Jochmann

  • Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.
    Francis Bacon



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