Zufällige Zitate
Was seid ihr und was sind wir!
– Donatien Alphonse François de SadeDie Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche dafür aber nichts zu tun.
– Kurt TucholskyDie Menge auf etwas aufmerksam machen heißt: dem gesunden Menschenverstand auf die Spur zu helfen.
– Gotthold Ephraim LessingVor einem grauen Haupte sollst Du das Deine beugen!
– Adolph Freiherr KniggeDie Jugend welkt, die Liebe macht verdrossen, // Langweilig werden Freund und Parasiten, // Geld bleibt ein Kleinod, das wir gern gewönnen, // Auch wenn wir gar nicht mehr missbrauchen können.
– George Gordon ByronGar hübsch ists, auf seinem Pferde mit dem Mantelsäckchen wie auf einem Schiffe herumzukreuzen.
– Johann Wolfgang von GoetheVom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung.
– Pierre Joseph ProudhonWelch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt.
– Gustave FlaubertGott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
– Friedrich Nietzsche[...] Dieses Gericht macht Bologna Ehre, // Nicht ohne Grund als die Fette bekannt, // Den Menschen liebkost es, trocknet die Zähre, // Gibt Kraft seinen Muskeln wie seinem Verstand, // Und schenkt die Gelassenheit ihm des Weisen, // Schmeckt, nährt und tröstet, daheim wie auf Reisen.
– Lorenzo StecchettiDem Egoism kann nur der Pluralism entgegengesetzt werden, d.i. die Denkungsart: sich nicht als die ganze Welt in seinem Selbst befassend, sondern als einen bloßen Weltbürger zu betrachten und zu verhalten.
– Immanuel KantWie leide ich vor Sehnsucht! Wäre es doch Weihnachten!
– Hans Christian AndersenHannibal (ist) vor den Toren!
– CiceroDie Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen.
– Friedrich NietzscheWalle, Regen, walle nieder, // Wecke mir die Träume wieder, // Die ich in der Kindheit träumte, // Wenn das Naß im Sande schäumte;
– Klaus GrothAls der Großvater die Großmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam.
– August Friedrich Ernst LangbeinDer wahre Künstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht.
– Adalbert StifterEs gibt kein Glück ohne Mut, noch Tugend ohne Kampf. […] Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend.
– Jean-Jacques RousseauDas Tagtägliche erschöpft mich!
– Ludwig van BeethovenAller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben.
– Samuel Butler d.J.Wenn sich die Giraffen recken, // Hochlaub sucht die spitze Zunge, // Das ihnen so schmeckt, wie junge // Frühkartoffeln mit Butter mir schmecken.
– Joachim RingelnatzWas sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte grösstentheils? Hohnlächelnde Sklavenbesitzer und selber - Sklaven.
– Max StirnerJede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.
– Seneca d.J.Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
– Robert MusilVom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
– Georg Christoph LichtenbergWer für sein Lieb' nicht sterben kann, // Ist keines Kusses werth.
– Theodor KörnerEinige deutsche Wörter sind so lang, dass sie eine Perspektive haben.
– Mark TwainEs ist des Lernens kein Ende.
– Robert SchumannBald der gulden in kasten klinget, // Die seel sich auff gen hymel schwinget.
– Hans SachsSchlankheit gefällt wegen des bessern Anschlusses im Beischlaf und der Mannigfaltigkeit der Bewegung.
– Georg Christoph LichtenbergJeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten.
– Johann Gottfried HerderGeburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht.
– Nasser ChosrauDie Wälder sind der Länder höchste Zierde.
– Gottlob KönigWenn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dünkeln sie, es käm aus eignem Schopf.
– Johann Wolfgang von GoetheUnd ich habe Deutschland so geliebt.
– Mildred HarnackIch weiss überall von keinem Seyn, und auch nicht von meinem eigenen. Es ist kein Seyn - Ich selbst weiss überhaupt nicht, und ich bin nicht.
– Johann Gottlieb FichteIn der Weltgeschichte ist nicht jedes Ereignis die unmittelbare Folge eines anderen, die Ereignisse bedingen sich vielmehr wechselseitig.
– Heinrich Heine