Zufällige Zitate

  • Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daß er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflüstert haben: 'Komm herein und nimm Platz, wo du willst!
    Karl Julius Weber

  • Das Gesetz ist das Eigenthum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht.
    Georg Büchner

  • Jedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Sei nicht faul, selbst wenn du Geld hast.
    Thales von Milet

  • Auch kann ja die Kraft der Überzeugung niemals einräumen, es könne aus Nichtseiendem irgend etwas anderes als eben Nichtseiendes hervorgehen.
    Parmenides von Elea

  • Ein furchtbar wütend Schrecknis ist // Der Krieg, die Herde schlägt er und den Hirten.
    Friedrich Schiller

  • Halb zog sie ihn, halb sank er hin.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich habe mich mein Lebtag geschämt, ein Österreicher zu sein, und nie mich dieser Scham geschämt, wissend, daß sie der bessere Patriotismus sei.
    Karl Kraus

  • Wir wollen auf die ‘Sachen selbst’ zurückgehen.
    Edmund Husserl

  • Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine »forces propres« [Anm.:»eigene Kräfte«] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht.
    Karl Marx

  • Immer strebe zum Ganzen, und kannst du selber kein Ganzes // Werden, als dienendes Glied schließ an ein Ganzes dich an.
    Friedrich Schiller

  • Wir brauchen Freunde, nicht um sie zu brauchen, sondern um die Gewissheit zu haben, sie brauchen zu dürfen.
    Epikur

  • Es war eine Schnupftabaksdose, // Die hatte Friedrich der Große // Sich selbst geschnitzelt aus Nußbaumholz. // Und darauf war sie natürlich stolz.
    Joachim Ringelnatz

  • Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die beste Universalmedizin gegen die Torheit ist die Einsicht. Jeder erkenne die Sphäre seiner Tätigkeit und seines Standes: Dann wird er seine Begriffe in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit bringen.
    Baltasar Gracián y Morales

  • Wir können von der Dauer unseres Körpers nur eine höchst inadäquate Erkenntnis haben.
    Baruch de Spinoza

  • Kraft besteht nicht ohne Güte.
    Honoré de Balzac

  • Das Schwierigste ist die Leichtigkeit",
    Thomas Dürr

  • Durch diese hohle Gasse muß er kommen, // Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht
    Friedrich Schiller

  • Andre Städtchen, andre Mädchen.
    Albert von Schlippenbach

  • Ich begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen.
    Charles Baudelaire

  • Die Wünsche vieler Angehörigen unsers Standes sind durch die Beispiele schnellster und beinahe müheloser Bereicherung Einzelner auf dem Wege sogenannter Speculation und des daran sich knüpfenden Luxus krankhaft gesteigert worden.
    David Friedrich Strauß

  • Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers.
    Benjamin Franklin

  • Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier überschauert mich die Allmacht des großen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein Fuß! Bei dieser Lektüre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von Heiligtümern.
    Heinrich Heine

  • Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf.
    Heinrich Heine

  • Die Welt wurde nicht, die Welt wird.
    Ludwig Anzengruber

  • Die Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen.
    Justinus Kerner

  • Wir haben nicht die Revolution, die Revolution hat uns gemacht.
    Georg Büchner

  • Die Kirche hat einen guten Magen, // Hat ganze Länder aufgefressen // Und doch noch nie sich übergessen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist so leicht, sich behaglich Genuss zu verschaffen, dass man nur staunen muss, wie selten er zu finden.
    Alexander von Villers

  • Das ist kein Ereignis, sondern bloß eine Neuigkeit.
    Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

  • Denn bei mir findet, in England, der rothe Rock mehr Glauben, als der schwarze, und Alles, was daselbst zu Gunsten der Kirche, dieser so reichen und bequemen Versorgungsanstalt der mittellosen jüngern Söhne der gesammten Aristokratie, gesagt wird, ist mir eo ipso verdächtig.
    Arthur Schopenhauer

  • Doro, ich bekomme keine Luft. […] Doro, lass mich nicht sterben! […] Doro–Do-ro, Do-ro!
    Enrico Caruso

  • Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren sei gegen Stolze stolz, um Demut sie zu lehren.
    Friedrich Rückert

  • Wir nähern uns nach dem Tode auf eine höhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schooß der Mutter gewesen.
    Gotthilf Heinrich von Schubert

  • Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin alles irdische Leben, Wie soll´s dann Tod noch und Sterben geben? Wohin, Herr Tod, sollt Ihr dann kommen?
    Johannes von Tepl

  • Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen.
    Friedrich Nietzsche

  • Und meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus.
    Joseph von Eichendorff

  • Der Künstler ist einmal zum Märtirer des geselligen Lebens erkohren, und wohl dem der seine Bestimmung erfüllt.
    Carl Maria von Weber



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