Zufällige Zitate
Die christliche Demut ist ebenso ein Dogma der Philosophie wie der Religion.
– Charles de MontesquieuIch bin ein Mensch und meine, dass mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft.
– Seneca d.J.Ich bin der lezte meines Stamms.
– Friedrich SchillerErquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt.
– Johann Wolfgang von GoetheMöge der Leser nie Anarchist werden: es ist nicht obligatorisch, Anarchist zu sein. Doch den Anarchismus kennen, das muß man.
– Wsewolod Michailowitsch EichenbaumWas man liebt, findet man überall und sieht überall Ähnlichkeiten.
– NovalisO der Einfall // war kindisch, aber göttlich schön.
– Friedrich SchillerDas Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so.
– Oscar WildeWer ist ein freier Mann? // Der, dem nur eigner Wille // Und keines Zwingherrn Grille // Gesetze geben kann; // Der ist ein freier Mann.
– Gottlieb Konrad PfeffelAber man kann zweifeln, ob es wohlgetan ist, alle Handlungen der Menschen durch eine Kette von Gesetzen zu umgrenzen, so dass sie eine Übertretung nicht mehr wagen.
– Johann Amos ComeniusNoch immer leben wir niedrig wie Ameisen, obgleich die Sage erzählt, wir seien schon vor langer Zeit in Menschen verwandelt worden.
– Henry David Thoreauund so werden sie nicht ermüden, nach den Ursachen der Ursachen zu fragen, bis du zum Willen Gottes d. h. zum Asyl der Unwissenheit deine Zuflucht genommen hast.
– Baruch de SpinozaKein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass sich andere darum kümmern.
– Martin Luther KingNicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süße des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden. Sehnen und Knochen hat der Leib, so sei der Geist auch nicht lauter Sanftmut.
– Baltasar Gracián y MoralesWer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.
– Annette von Droste-HülshoffMir ist es so Bedürfnis: Du handle, wie du handeln mußt.
– Immanuel KantEs ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.
– Niccolò MachiavelliDer Narr macht Krieg.
– Claus Schenk Graf von StauffenbergRasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schießt der Pflanze Trieb zum schlanken Kiel, // Die Jugend freut sich nur des Vorwärtsstrebens, // Versucht sich weit umher, versucht sich viel. // Der Kräfte Spielen ist drum nicht vergebens, // So kennt sie bald sich Umfang, Maß und Ziel: // Der Most, der gärend sich vom Schaum geläutert, // Er wird zum Trank, der Geist und Sinn erheitert.
– Johann Wolfgang von GoetheEr kann die Dinte nicht halten, und wenn es ihm ankommt, jemand zu besudeln, so besudelt er sich gemeiniglich am meisten.
– Georg Christoph LichtenbergDa wieder mal der Bundesrat // das Volk um etwas Rundes bat, // so hoff ich, dass die Hundesteuer // der Magistrat mir stunde heuer.
– Erich MühsamUnter Moral verstehe ich das reelle Produkt zweier imaginärer Größen. Die imaginären Größen sind Sollen und Wollen. Das Produkt heißt Moral und läßt sich in seiner Realität nicht leugnen.
– Frank WedekindAlles in allem.
– PlautusDer Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.
– Julius Wilhelm ZincgrefNärrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
– Johann Wolfgang von GoetheEs braucht kaum hervorgehoben zu werden, daß diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhöchsten Anforderungen stellt. Sie übertrifft an Kühnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einführung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen.
– Max PlanckWer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug.
– Christian MorgensternDie Konsonanten sind das Skelett und die Vokale das Fleisch der Wörter.
– Arthur SchopenhauerDies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes.
– Kurt TucholskyDie Sowjetmacht ist kein wundertätiger Talisman. Sie kann nicht mit einem Schlage die Mißstände der Vergangenheit, das Analphabetentum, die kulturelle Rückständigkeit, die Folgen des barbarischen Krieges, das Erbe des räuberischen Kapitalismus beseitigen. Dafür gibt sie aber die Möglichkeit, zum Sozialismus überzugehen. Sie gibt denen, die unterdrückt wurden, die Möglichkeit, sich aufzurichten und die ganze Leitung der Produktion mehr und mehr in die eigenen Hände zu nehmen.
– LeninTabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit.
– Sabine BätzingJesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.
– Dietrich BonhoefferZweifellos ist in mir die Gier nach Büchern. Nicht eigentlich sie zu besitzen oder zu lesen, als vielmehr sie zu sehn, mich in der Auslage eines Buchhändlers von ihrem Bestand zu überzeugen.
– Franz KafkaWas aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
– Arthur Schopenhauer«Spotten Sie nicht über Kriminalromane!» sagte Madge streng, «sie sind heutzutage das einzige Mittel, vernünftige Ideen zu popularisieren. (...)»
– Friedrich GlauserWas mich nicht umbringt, macht mich stärker.
– Friedrich Nietzsche[...] das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein;
– Bogumil Goltz