Zufällige Zitate

  • Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingungen jeglichen geistigen Schaffens.
    Sully Prudhomme

  • Aber man kann zweifeln, ob es wohlgetan ist, alle Handlungen der Menschen durch eine Kette von Gesetzen zu umgrenzen, so dass sie eine Übertretung nicht mehr wagen.
    Johann Amos Comenius

  • Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren.
    Alexander von Villers

  • Wenn ich einen Gottlosen bekehren wollte, würde ich ihn in eine Wüste verbannen.
    Théodore Jouffroy

  • Es gibt nichts Ärmeres als eine Wahrheit, ausgedrückt wie sie gedacht ward.
    Walter Benjamin

  • Die kurze Thorheit ist die beste.
    Magnus Gottfried Lichtwer

  • Alles ist besser als geopfert zu werden.
    Oscar Wilde

  • Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muß sie umbschließen.
    Daniel Czepko von Reigersfeld

  • Die Moral, so fern sie auf dem Begriffe des Menschen, als eines freien, eben darum aber auch sich selbst durch seine Vernunft an unbedingte Gesetze bindenden Wesens, gegründet ist, bedarf weder die Idee eines andern Wesens über ihm, um seine Pflicht zu erkennen, noch einer andern Triebfeder als des Gesetzes selbst, um sie zu beobachten.
    Immanuel Kant

  • Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens können wir uns selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten.
    Andreas Weber

  • Alle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Ueberwindung seiner selbst.
    Johann Gottlieb Fichte

  • Die Hauptbestandteile eines guten Charakters sind Treue und Mitleid.
    Carl Hilty

  • Gleich muß die Pastete auf den Herd, und dem Major- ja ja dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat.
    Friedrich Schiller

  • Es giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden.
    Friedrich Hebbel

  • Sei, was du bist!
    Johann Caspar Lavater

  • Wie Motten lockt der Glanz die Mädchen an.
    George Gordon Byron

  • Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
    Immanuel Kant

  • Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.
    William Shakespeare

  • Süß ist's, die Zeit auf die Bearbeitung der Äcker zu verwenden.
    Ovid

  • Alles ist verloren! Mönche, Mönche, Mönche! Jetzt ist alles verloren - Reich, Leib und Seele!
    Heinrich VIII. von England

  • Aber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlichen Übel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen.
    Jacques Bénigne Bossuet

  • Indes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, // Der Erbe lauert, und die Gicht uns beißt.
    George Gordon Byron

  • Die hebräische Schrift an dem Baume heißt: „Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir gethan hast.”
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Nach Innen geht der geheimnißvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft.
    Novalis

  • Die Revolution zielte auf neue Einrichtungen, die Empörung führt dahin, Uns nicht mehr einrichten zu lassen, sondern Uns selbst einzurichten, und setzt auf „Institutionen” keine glänzende Hoffnung.
    Max Stirner

  • Vater schieß zu, ich fürcht’ mich nicht.
    Friedrich Schiller

  • Die Menschen arbeiten sich von selbst nach und nach aus der Rohigkeit heraus, wenn man nur nicht absichtlich künstelt, um sie darin zu erhalten.
    Immanuel Kant

  • Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
    John Locke

  • Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet.
    Charles de Montesquieu

  • Das war alles damals! Damals schien die Sonne in der rechten Weise, damals machte der Regen auf die rechte Art nass.
    Wilhelm Raabe

  • Der Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...].
    Richard Wagner

  • Das ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben.
    Lukian von Samosata

  • Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heißt zuerst, der Dummheit zu entbehren.
    Horaz

  • Der Künstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als Künstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen.
    Zacharias Werner

  • Wer beide Hände voll hat und noch mehr will fassen, // Wird das auch, was er hat in Händen, fallen lassen.
    Friedrich Rückert

  • Die Harmonie, die sich unter den Wahrheiten befindet, ist wie die Übereinstimmung in einem Gemälde.
    Immanuel Kant

  • Adel verpflichtet.
    Pierre-Marc-Gaston de Lévis

  • Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten.
    Sophie Tieck

  • Staat = politische Gesellschaft und Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang.
    Antonio Gramsci



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