Zufällige Zitate

  • Wir haben keine Worte um mit dem Affen von Weisheit zu reden. Der ist schon weise, der den Weisen versteht.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Adieu, mein Freund. Die Guillotine ist der beste Arzt.
    – Georg Büchner

  • So sind die Menschen! Immer hab'nse was am andern auszusetzen, doch nach sich selber kucken tunse nich.
    – Eduard Douwes Dekker

  • Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
    – Gottfried Keller

  • Der Biologie "... ist das, was wir Gegenstand nennen, nicht ein letztes Gegebenes, sondern ein Problem. Und zwar können wir sagen, d a s Problem. … Wir alle sind uns der grundlegenden Tatsache bewusst, dass eine jede Eigenschaft eines Gegenstandes zugleich eine unserer Sinnesempfindung ist.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich.
    – Italo Svevo

  • Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.
    – Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Man wird am besten für seine Tugenden bestraft.
    – Friedrich Nietzsche

  • [...] an den Novellen des Cervantes [habe ich] einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Bis zu den Sternen und darüber hinaus ist die Welt mit Äther erfüllt. Er durchdringt die Räume zwischen Atomen. Äther ist überall. [...] Es gibt keinen Raum ohne Äther, und keinen Äther, der keinen Raum einnimmt.
    – Arthur Stanley Eddington

  • Kein Mensch muss müssen.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Der ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht.
    – Henrik Ibsen

  • Wem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu sein, // Wer ein holdes Weib errungen, // Mische seine Jubel ein!
    – Friedrich Schiller

  • Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen gaben sich in jedem wesentlichen Anblick der Stadt kund; und Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen in jedem nicht wesentlichen.[...] Was man also nicht mit Zahlen beweisen und dartun konnte, daß es auf dem billigsten Markte zu kaufen und auf dem teuersten zu verkaufen war, das hatte keine Existenzberechtigung, das sollte niemals sein, bis zu aller Welt Ende, Amen.
    – Charles Dickens

  • Es gibt einen Stolz, der zu kriechen versteht.
    – Sully Prudhomme

  • Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts.
    – Voltaire

  • Die Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses.
    – Konrad Fiedler

  • Manche Leute verneigen // Sich gern vor Leuten, die ernsten Gesichts // Langdauernd schweigen.
    – Joachim Ringelnatz

  • Wir haben jetzt in unsern Haushaltungen Dinge, die wir für unentbehrlich halten, von denen man vor hundert Jahren noch gar nichts wußte, und sich, ohne sie, doch eben so wohl oder besser befand. Der Tabak und der Kaffee verzehrt auch unter dem Landvolke große Summen, ohne daß er den geringsten Vortheil brächte. Verständige Aerzte behaupten und beweisen die Schädlichkeit von beiden; und doch nimmt der Gebrauch immer mehr überhand. Es ist ein großer Vortheil, wenn man alle oder doch seine meisten Nothwendigkeiten aus seiner eigenen Wirthschaft nehmen kann, welches mit diesen beiden überflüssigen und doch kostspieligen Bedürfnissen durchaus unmöglich ist. Jeder für sich und alle für alle sollten nach und nach diesem Unheil zu steuern suchen, das schon manchen Magen und manche Geldbörse verdorben hat. Wenn man jemand, der es nicht gewöhnt wäre, zur Strafe zwänge, Tabak zu rauchen oder zu schnupfen, so würde diese Strafe sehr grausam scheinen, so ekelhaft und widerlich ist diese berauschende giftartige Pflanze der Natur. Jetzt hat die verderbliche Gewohnheit auch fast die Natur verkehrt; so viel Gewalt hat eine anfangs unsinnige Mode, wenn sie einmal durch Allgemeinheit das Lächerliche verloren hat.
    – Johann Gottfried Seume

  • Ich bin überzeugt, dass Verstand, und sei er noch so hell erleuchtet, wenig ausrichtet, ist er nicht mit Enthusiasmus gepaart.
    – Houston Stewart Chamberlain

  • Kümmre dich nicht, wenn fern von dem heimischen Lande der Tod ruft! // Wo du auch seist, ein Wind führt zum Hafen der Ruh.
    – Friedrich Jacobs

  • Und minder ist oft mehr, wie Lessings Prinz uns lehrt.
    – Christoph Martin Wieland

  • Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.
    – Oscar Wilde

  • Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben, ... erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben.
    – Ernst Thälmann

  • Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.
    – René Descartes

  • Es schmähe nicht den Ruhm, wer ihn besitzt, // Er ist kein leer-bedeutungsloser Schall, // Mit Götterkraft erfüllet sein Berühren!
    – Franz Grillparzer

  • Das Glück besteht darin, daß man da steht, wo man seiner Natur nach hingehört; selbst die Tugend- und Moralfrage verblaßt daneben.
    – Theodor Fontane

  • Das Wahre ist das Ganze.
    – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Bet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung!
    – Johann Heinrich Voß

  • Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung.
    – Christoph Martin Wieland

  • Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.
    – Stendhal

  • Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Trink dich satt am Wasser der hellen Quelle!
    – Apuleius

  • Keiner, der den Schmerz des Andern, und Keiner, der die Freude des Andern versteht. Man glaubt immer zu einander zu gehen und man geht nur neben einander. O Qual für den, der dieß erkennt!
    – Franz Schubert

  • Doro, ich bekomme keine Luft. […] Doro, lass mich nicht sterben! […] Doro–Do-ro, Do-ro!
    – Enrico Caruso

  • »Glänzende Partie« heißt die Fee, die oft Wunder wirkt in jungfräulichen Herzen, und selbst die ordinäre Hex' »Reichliche Versorgung« hat schon in zarten Wesen riesige Selbstverleugnung erzeugt.
    – Johann Nepomuk Nestroy

  • Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen.
    – Chrétien de Troyes

  • Man gilt in der Welt nicht für einen Sachverständigen in Versen, wenn man nicht mit dem Aushängeschild des Dichters, Mathematikers usw. auftritt.
    – Blaise Pascal

  • Ein schwacher Feind in der Festung ist fürchterlicher als der stärkste von außen.
    – Wilhelm Heinse

  • Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwürfigkeit.
    – Alexis de Tocqueville



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