Zufällige Zitate

  • Und so begann es in mir zu dämmern. Vielleicht haben wir keine Seele, ich weiß es nicht; aber es sind Dinge in uns, die unsterblich sind, Dinge, wie der Drang nach Gerechtigkeit. Ich bin um nichts besser als irgendein anderer; aber es ist etwas in mir, das nicht nur mir gehört – die Ahnung einer strengen und großen Ordnung. Ich drücke das nicht gut aus, ich weiß es: aber damals, in jenem Augenblick, habe ich gewußt, was ein Verbrechen, was eine Beleidigung Gottes ist. Laßt euch sagen: ein ermordeter Mensch ist wie ein entweihter und verwüsteter Tempel.
    Karel Čapek

  • Das Kruzifix ist eine Zierat geworden, die man im Ohre hängen hat.
    Karl Gutzkow

  • Zum Leitstern seiner Bestrebungen soll man nicht Bilder der Phantasie nehmen, sondern deutlich gedachte Begriffe.
    Arthur Schopenhauer

  • Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen; führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig!
    Paulus von Tarsus

  • Beladet euch nicht mit fremden Angelegenheiten, bündet euch nicht mit fremder Herrschaft, seid auf der Hut vor Zweigung und Eigennutz. Hütet euer Vaterland, haltet zu ihm. Pflegt nicht vorsätzliche Kriegslust. Wenn euch aber jemand überfällt, dann streitet tapfer für Freiheit und Vaterland.
    Nikolaus von der Flüe

  • Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische.
    Kemal Atatürk

  • Was anderes bedeutet das, als daß dem Feinde Waffen zum Bürgerkrieg gereicht werden, erstens die Lebenskraft des Krieges, unbegrenzt viel Geld, so, wie er es nun braucht, zweites Reiterei, wieviel er wünschen mag.
    Cicero

  • Wir können also die allgemeine Kirchengeschichte, sofern sie ein System ausmachen soll, nicht anders, als vom Ursprunge des Christentums anfangen, das, als eine völlige Verlassung des Judentums, worin es entsprang, auf ein ganz neues Prinzip gegründet, eine gänzliche Revolution in Glaubenslehren bewirkte.
    Immanuel Kant

  • Denn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Zuhälter ist das Vollzugsorgan der Unsittlichkeit. Das Vollzugsorgan der Sittlichkeit ist der Erpresser.
    Karl Kraus

  • So kehrt Ruhm, den man zur rechten Zeit verschmäht, zuweilen in reicherem Maß wieder zu einem zurück.
    Titus Livius

  • Ein häßliches Kind wird nie soviel Liebe erfahren wie ein wohlgestaltetes; es kann sich also in ihm die Liebe auch nicht sammeln und entfalten.
    Peter Rosegger

  • Z'Basel an mim Rhi, // jo dört möchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mim liebe Rhi.
    Johann Peter Hebel

  • Jede Freude ist ein Gewinn und bleibt es, auch wenn er noch so klein ist.
    Robert Browning

  • Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
    Friedrich Schiller

  • Lebe, wie du, wenn du stirbst, // wünschen wirst, gelebt zu haben.
    Christian Fürchtegott Gellert

  • Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Die meisten Menschen würden sich beleidigt fühlen, wenn ihnen eine Beschäftigung vorgeschlagen würde, Steine über eine Mauer zu werfen und sie dann wieder zurückzuwerfen, bloß um ihren Lohn damit zu verdienen. Aber viele werden in keiner würdigeren Weise beschäftigt.
    Henry David Thoreau

  • Ihr glaubt, ihr habt ein Reich geboren, und habt doch nur ein Volk zerstört.
    Franz Grillparzer

  • Hundebesitzer sind die rücksichtslosesten Menschen auf der Welt.
    Kurt Tucholsky

  • Keines Menschen Kenntnis kann über seine Erfahrung hinausgehen.
    John Locke

  • Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern.
    – Elisabeth von Österreich-Ungarn

  • Es regt sich was im Odenwald.
    Joseph Victor von Scheffel

  • Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
    Paulus von Tarsus

  • Die Menschen werden selten durch fremden Schaden klug.
    Adolph Kolping

  • O, es ist schrecklich, wie der arme Mensch sich täuschen kann.
    Ludwig Harms

  • Ich will von der
    René Descartes

  • Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz, [...]
    Theodor Körner

  • Wem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu seyn; // wer ein holdes Weib errungen, // mische seinen Jubel ein!
    Friedrich Schiller

  • Gute Menschen sind ansteckend.
    Peter Rosegger

  • Ein ehrenhafter Politiker wäre einer Dampfmaschine mit Gefühl vergleichbar oder einem Lotsen, der das Steuerruder hält und gleichzeitig eine Frau liebt: Das Schiff geht dabei unter.
    Honoré de Balzac

  • Zank ist der Rauch der Liebe.
    Ludwig Börne

  • Dieses verdammte Bognor." - ''
    Georg V. von England

  • [...] es läßt sich keine dauerhafte Forstwirthschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist. Jede weise Forstdirection muß daher die Waldungen […] so hoch als möglich, doch so zu benutzen suchen, daß die Nachkommenschaft wenigstens ebensoviel Vortheil daraus ziehen kann, wie sich die jetzt lebende Generation zueignet.
    Georg Ludwig Hartig

  • Geschickte Ackerbauer und Handwerker sollen belohnt werden.
    Katharina II.

  • Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Alle Jahre wieder // Kommt das Christuskind // Auf die Erde nieder, // Wo wir Menschen sind;
    Wilhelm Hey

  • Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen.
    Johann Wolfgang von Goethe



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