Zufällige Zitate

  • Um die Gleichheit ganz zu erreichen, die die Quelle des Glücks beider Geschlechter wäre, müßte den Frauen das Duell gestattet werden: Die Pistole erfordert nur Geschicklichkeit. So könnte jede Frau, die sich zwei Jahre lang zur Gefangenen macht, nach dem Verfluß dieses Zeitraumes die Scheidung erlangen. Gegen das Jahr 2000 hin, werden diese Ideen nicht mehr lächerlich sein!
    – Stendhal

  • Daure aus, mein Bester, und warte die Erfolge Deiner wohlüberdachten Bestrebungen ruhig ab. Geduld, Überlegung und Mut, das sind die besten Waffen im Kampfe des Lebens.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Nur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht.
    – Honoré de Balzac

  • Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones.
    – August Julius Langbehn

  • Brennt des Nachbarn Wand, so bist du selber gefährdet.
    – Horaz

  • Eine Wohltat entgegennehmen heißt die Freiheit verkaufen.
    – Publilius Syrus

  • Ich habe die Überwindung dieser Tyrannis durch die Macht des Geistes verlangt. Durch die Macht des Geistes, nicht durch Gewalt!
    – Kurt Huber

  • Es kann das Volk sein eigener Tyrann seyn, und es ist es oft gewesen.
    – Ludwig Börne

  • Auf der Welt ist kein Bestand, // Wir müssen Alle sterben, das ist uns wohlbekannt. // Heissassa! Hopssassa!
    – Georg Büchner

  • Der Grund aller Verkehrtheit in Gesinnungen und Meinungen ist Verwechslung des Zwecks mit dem Mittel.
    – Novalis

  • Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muss im Geiste gerettet werden.
    – Ferdinand Ebner

  • Mach' Andern Freude! Du wirst erfahren, // daß Freude freut!
    – Friedrich Theodor Vischer

  • Wer steigen will, wenn auch durch wahre Verdienste, der lasse die Bescheidenheit fahren. Auch darin gleicht die Welt den Weibern: mit Scham und Zurückhaltung erreicht man nichts bei ihr.
    – Giacomo Leopardi

  • Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit.
    – Jeremias Gotthelf

  • Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. // Mit wenig Witz und viel Behagen // dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, // Wie junge Katzen mit dem Schwanz.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Nichts gibt ein größeres Vergnügen, // Als den Betrüger zu betrügen.
    – Friedrich von Hagedorn

  • Deswegen kann man sagen, dass vieles Trinken mit der Geilheit wie ein doppelzüngiger Jesuit verfährt: es bewirkt sie, und es vereitelt sie; (...) belügt sie im Schlaf und, indem es die Lügen bestraft, verlässt es sie.
    – William Shakespeare

  • Armut ist die einzige Last, die schwerer wird, je mehr Geliebte daran tragen.
    – Jean Paul

  • Wir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
    – Robert Musil

  • Das war alles damals! Damals schien die Sonne in der rechten Weise, damals machte der Regen auf die rechte Art nass.
    – Wilhelm Raabe

  • Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres.
    – Giacomo Leopardi

  • Gefühl von Grenze darf nicht heißen: hier bist du zu Ende, sondern: hier hast du noch zu wachsen.
    – Emil Gött

  • Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Neben mir saß ein alter Herr mit den vernünftigen, braunen Augen des gebildeten Franzosen: sie tränten ihm - so litt er unter der Schläfrigkeit. Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langerweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie.
    – Kurt Tucholsky

  • Daran erkenn ich den gelehrten Herrn! // Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern, // Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar, // Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr, // Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, // Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich kann nicht mehr wollen, aber jemand will für mich und ich gehorche.
    – Guy de Maupassant

  • Ruhig und langsam die Natur sich selber helfen lassen und nur sehen, dass die umgebenden Verhältnisse die Arbeit der Natur unterstützen, das ist Erziehung.
    – Ellen Key

  • Die Philosophie atmet ganz im Denken, das Weib lebt ganz in der Empfindung.
    – Karl Joël

  • Ich hab's gewagt.
    – Ulrich von Hutten

  • Alles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rückwärts.
    – Joseph Görres

  • Kein Gold besticht ein empörtes Gewissen, und wenn der lasterhafte Fürst auch alle Blicke und Mienen und Reden besticht, wenn er auch alle Künste des Leichtsinns und der Üppigkeit herbeiruft, um das häßliche Gespenst vor seinen Augen zu verscheuchen - umsonst! Ihn quält und ängstigt sein Gewissen wie den Geringsten seiner Untertanen.
    – Heinrich von Kleist

  • Geh voran, tapferes Herz, wie du es immer getan hast und Douglas wird dir folgen oder sterben.
    – James Douglas

  • Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen.
    – Walter Flex

  • Die Anarchie, das ist das große Paradepferd ihres Meisters Bakunin, der von allen sozialistischen Systemen nur die Aufschriften genommen hat.
    – Karl Marx

  • Die Dämmerung versetzt die Wahnsinnigen in Erregung.
    – Charles Baudelaire

  • Doch das Gefängnis betritt man gewöhnlich nicht freiwillig und bleibt auch selten freiwillig darin, sondern hegt das egoistische Verlangen nach Freiheit.
    – Max Stirner

  • Die Fantasie aber ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines Jeden.
    – Friedrich Schleiermacher

  • Ungöttlich ist Haß, // und göttlich nur die Liebe!
    – Friedrich von Bodenstedt

  • Niemals ... habe ich die Schönheit dieser Musik in solchem Maße empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock.
    – Italo Svevo

  • Pflichten werden nicht um ihrer selbst willen erfüllt, sondern weil ihre Mißachtung das Behagen des Menschen beeinträchtigen würde.
    – Mark Twain



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