Zufällige Zitate

  • Es sey besser/ einen Freund haben/ der viel werth sey/ als viel haben/ die nichts werth seyen.
    Julius Wilhelm Zincgref

  • Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? [...] Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
    Franz Kafka

  • Wenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre,
    Max Weber

  • Was Hände bauten, können Hände stürzen.
    Friedrich Schiller

  • Über den Wassern deiner Seele schwebt unaufhörlich ein dunkler Vogel: Unruhe.
    Christian Morgenstern

  • Wie nämlich nicht jeder Wein, so wird nicht jeder durch hohes Alter sauer.
    Cicero

  • Erst mußt du klar sein, dann siehst du die Welt klar.
    Peter Hille

  • Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Die Geschlagenen von heute werden die Sieger von morgen sein. Denn die Niederlage ist ihre Lehre.
    Karl Liebknecht

  • Keins von allen Gütern dieser weiten Erde, // Keines! dem nicht Schmerz und Reue sei Gefährte, // Überall verfolgt die Plagegöttin dich.
    Karoline von Günderrode

  • Nur, was schön, ist lieb; was nicht schön, mangelt der Liebe.
    Friedrich Jacobs

  • Der Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind. // Der Schnee ist weiß für jedes Kind.
    Joachim Ringelnatz

  • Die Edelsten leiden den meisten Schmerz. Auch der Schmerz wählt den besten Boden.
    Friedrich Hebbel

  • Nehmt die Menschen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollen.
    Franz Schubert

  • Was heute revolutionär ist, wird morgen konservativ sein.
    Arthur Moeller van den Bruck

  • Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren! // Wer besitzt, der lerne verlieren, // Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz!
    Friedrich Schiller

  • Ein wildes Mädchen ist eben ein solches Unding, wie eine betrunkene Nachtigall; ein geziertes, die Parodie des mißhandelten Ideals.
    Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  • Die Frau ist der wahre Gral.
    Auguste Rodin

  • Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
    Victor Hugo

  • Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist.
    Jean Paul

  • Lasst euch nur von Pfaffen sagen, // Was die Kreuzigung eingetragen! // Niemand kommt zum höchsten Flor // Von Kranz und Orden, // Wenn einer nicht zuvor // Derb gedroschen worden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Im Anfang war das Licht.
    Anastasius Grün

  • Allmächtiger Gott, ich bete zur dir, auf dass du deinen letzten Vertrauten alsbald wieder mögest erscheinen lassen, den Versprochenen, diesen vollkommenen und reinen Menschen. O Gott, mach uns zu seinen Gefährten und Jüngern, die seiner Sache dienen.
    Mahmūd Ahmadī-Nežād

  • Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.
    Oscar Wilde

  • Die größte Strafe aber ist, von Schlechteren regiert zu werden, wenn einer nicht selbst regieren will; und aus Furcht vor dieser scheinen mir die Rechtschaffenen zu regieren, wenn sie regieren.
    Platon

  • Es ist der Welt nicht gegeben, sich zu bescheiden: den Großen nicht, daß kein Mißbrauch der Gewalt stattfinde, und der Masse nicht, daß sie in Erwartung allmählicher Verbesserungen mit einem mäßigen Zustande sich begnüge.
    Johann Peter Eckermann

  • Es gibt Männer, die die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen.
    Karl Julius Weber

  • Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe.
    Ferdinand Ebner

  • Das freundliche Mannheim, das gleich und heiter gebaut ist.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der liebe Gott hilft nur bei nicht tödlichen Erkrankungen.
    Julius Levin

  • Die Selbstliebe mancher Menschen macht sie geneigt, anderen Freude zu bereiten. Die Selbstliebe anderer Menschen wieder beschränkt sich völlig darauf, sich selbst Freude zu bereiten. Dies macht den großen Unterschied zwischen Tugend und Laster.
    Jonathan Swift

  • Billige Ausgaben großer Bücher können Freude bereiten, billige Ausgaben großer Männer sind absolut unerträglich.
    Oscar Wilde

  • Das Erpressungsmittel der Wahrhaftigkeit in äußeren Aussagen, der Eid (tortura spiritualis) wird von einem menschlichen Gerichtshofe nicht bloß für erlaubt, sondern auch für unentbehrlich gehalten: ein trauriger Beweis von der geringen Achtung der Menschen für die Wahrheit, selbst im Tempel der öffentlichen Gerechtigkeit, wo die bloße Idee von ihr schon für sich die größte Achtung einflößen sollte!
    Immanuel Kant

  • Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein - // Denn ist das Essen gut, so hört man die // Musik nicht!
    Christian Dietrich Grabbe

  • Dem Toten soll man nichts Böses nachsagen, das Alter soll man ehren.
    Chilon von Sparta

  • Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens."

    Original, engl.: "... and Death, what mortals call Death, properly the beginning of Life.
    Thomas Carlyle

  • Weiche dem Unheil nicht, doch geh ihm mutiger entgegen!
    Vergil

  • Die Frömmigkeit entspringt dem Wunsch, um jeden Preis in der Welt eine Rolle zu spielen.
    Charles de Montesquieu

  • Demut ist keine Tugend, das heißt, sie entspringt nicht der Vernunft.
    Baruch de Spinoza



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