Zufällige Zitate
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
– Johann Wolfgang von GoetheAlles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie; // Was sich nie und nirgends hat begeben, // Das allein veraltet nie!
– Friedrich SchillerIch kenne die Weise, ich kenne den Text // Ich kenn auch die Herren Verfasser // Ich weiß, sie tranken heimlich Wein // Und predigten öffentlich Wasser.
– Heinrich HeineEs ist immer schmerzhaft, sich von Leuten zu trennen, die man für sehr kurze Zeit gekannt hat. Die Abwesenheit alter Freunde kann man mit Gleichmut ertragen. Aber die vorübergehende Trennung von jemanden, dem man gerade vorgestellt wurde, ist fast unerträglich.
– Oscar WildeDaher, Frau Innenminister, wäre es möglich, einmal neue Wege zu gehen und zu überlegen, ob man nicht vielleicht mit der Hercules-Maschine abschieben könnte, denn dann könnten sie da drinnen schreien, so laut sie wollen.
– Dagmar Belakowitsch-JeneweinNun leb wohl, du kleine Gasse.
– Albert von SchlippenbachDas wirst du finden, wenn du acht giebst, wie die Welt ist, und lange vor Machiavell war. Die dem Recht vorstehen, sind oft die ungerechtsten; die der Religion vorstehen, häufig die Gottlosesten; die der Gelehrsamkeit vorstehen, oft die unerfahrensten; die über Geschäfte gesetzt sind, die trägsten; die die Humanität befördern sollen, die inhumansten.
– Johann Gottfried HerderDer Erkenntnisprozeß ist [...] der Entwicklungsprozeß zur Freiheit.
– Rudolf SteinerJe rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.
– Karl MarxDie allgemeinen fixen Ideen, welche man die gesunde Vernunft tauft, sind unerträglich langweilig.
– Georg BüchnerDrum prüfe, wer sich ewig bindet, // Ob sich das Herz zum Herzen findet. // Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.
– Friedrich SchillerLiebe und Trompetenblasen // Nützen zu viel guten Dingen.
– Joseph Victor von ScheffelDeine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldDa ein Lexikon sowie ein Kompendium einer Erfahrungswissenschaft eigentlich nur eine Sammlung des kursierenden Wahren und Falschen ist, so wird man auch von dieser Gesellschaft nichts weiter erwarten.
– Johann Wolfgang von GoetheMelodie ist das Feldgeschrei der Dilettanten, und gewiß eine Musik ohne Melodie ist gar keine.
– Robert SchumannDie Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfter aber ein Sturm im Hafen.
– Jean Antoine Petit-SennEin wildes Mädchen ist eben ein solches Unding, wie eine betrunkene Nachtigall; ein geziertes, die Parodie des mißhandelten Ideals.
– Karl Christian Ernst von Bentzel-SternauDen Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
– Cato der ÄltereEifersucht ist eine Leidenschaft, // Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
– Franz GrillparzerDiese neue Erfindung hat mich sehr interessiert und ich danke sehr für die Vorführung derselben.
– Franz Joseph I. von ÖsterreichWo Mäßigung ein Fehler ist, da ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen.
– Georg Christoph LichtenbergWenn ich dir etwas gebe, bettelst du umso mehr. Der Erste, der seine Hand auftut, ist schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte.
– PlutarchEin jeder Aberglaube versetzt uns in das Heidenthum.
– Justus von LiebigWer früh zu Bett gehn, frühe aufstehn kann, wird ein gesunder, reicher, weiser Mann.
– Benjamin FranklinJede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.
– Seneca d.J.Ich lebe von guter Suppe und nicht von schöner Rede.
– MolièreDer Bericht über meinen Tod war eine Übertreibung.
– Mark TwainVon dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie Hülfe begehrt, ist ihr Untergang unabwendlich.
– Heinrich HeineMan reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken.
– Georg WeerthDer Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
– Erasmus von RotterdamHierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben.
– Synesios von KyreneWenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
– SunziIhr werdet nichts mehr sein, wenn ihr nicht mehr die Lehrmeister der Laster seid.
– Ferdinando GalianiAnders seyn, und anders scheinen; // Anders reden, anders meynen; // Alles loben, alles tragen; // Allen heucheln, stets behagen; // Allem Winde Segel geben; // Bösen, Guten dienstbar leben; // Alles Thun und alles Dichten // Bloß auf eignen Nutzen richten; // Wer sich dessen will befleißen; // Kann politisch heuer heißen.
– Friedrich von LogauWas Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden.
– Hippokrates von KósMan lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.
– Ludwig TieckSie wissen, dass ich langsam schreibe, allein dies kommt hauptsächlich daher, weil ich mir nie anders gefallen kann, als wenn in kleinem Raum möglichst viel ist, und kurz zu schreiben viel mehr Zeit kostet als lang.
– Carl Friedrich Gauß