Zufällige Zitate

  • Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selber verzeiht.
    – Jean Paul

  • Der Welt zur Weisung: Das Verderblichste, was uns zuteil ward, ist der Unverstand.
    – Sophokles

  • Hierbei der Brief von Lassalle zurück. Dorch un dorch der läppische Jüd.
    – Friedrich Engels

  • Dem Demokrit hat die Zeit keine Bedeutung, keine Notwendigkeit für das System. Er erklärt sie, um sie aufzuheben. Als ewig wird sie bestimmt, damit, wie Aristoteles und Simplicius sagen, Entstehen und Vergehen, also das Zeitliche, von den Atomen entfernt werde. Sie selbst, die Zeit, biete den Beweis dar, daß nicht alles einen Ursprung, ein Moment des Anfangs haben müsse.
    – Karl Marx

  • Die naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt.
    – Rudolf Virchow

  • Dummköpfe: denken anders als man selbst.
    – Gustave Flaubert

  • Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
    – Karel Čapek

  • Schildkröten können mehr von der Straße erzählen als Hasen.
    – Khalil Gibran

  • Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    – Albert Einstein

  • Ich befand mich bei dem Gedanken, in Florenz zu sein, und durch die Nähe der großen Männer, deren Gräber ich eben gesehen hatte, in einer Art Ekstase. […] Als ich Santa Croce verließ, hatte ich starkes Herzklopfen; in Berlin nennt man das einen Nervenanfall; ich war bis zum Äußersten erschöpft und fürchtete umzufallen.
    – Stendhal

  • Sehnsucht ist besser als Erfüllung.
    – Hans Fallada

  • Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones.
    – August Julius Langbehn

  • Das Größeste ist das Alphabet, // Denn alle Weisheit steckt darin, // Aber nur der erkennt den Sinn, // Der's recht zusammenzusetzen versteht.
    – Emanuel Geibel

  • Malerei verwandelt den Raum in Zeit, Musik die Zeit in Raum.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.
    – Heinrich Heine

  • Je näher man die Natur wird kennen lernen, desto mehr wird man einsehen, daß die allgemeinen Beschaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt sein.
    – Immanuel Kant

  • Die Götter pflanzten die Vernunft dem Menschen ein als höchstes aller Güter.
    – Sophokles

  • Kritiker zu sein ist ein dummer Beruf, wenn man nichts ist, was darüber hinausgeht.
    – Alfred Kerr

  • Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
    – Arthur Schopenhauer

  • Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt!
    – Georg Büchner

  • Der Tod beendet nicht alles.
    – Properz

  • Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.
    – Anselm Feuerbach

  • Mehr wirket Mild' als Ungestüm.
    – Jean de La Fontaine

  • Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
    – Heinrich Heine

  • Nichts im Übermaß!
    – Solon

  • Wer das tut, was er tut mit Rat, // Den reuen selten seine Tat.
    – Thomasîn von Zerclaere

  • Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten überhaupt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Antisemitismus ist ein Hohn auf allen Glauben an die Ideen. Er spricht v.a. der Idee Hohn, dass die Menschheit höher stehe als jede Form (Stamm, Rasse, Volk), in der sich die Menschheit auslebt.
    – Rudolf Steiner

  • Ein ziemlich fernes Land, über das man wenig weiß.
    – Neville Chamberlain

  • Wir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloß.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Die Streiche sind bei uns im Schwang, // Sie sind bekannt im ganzen Reiche, // Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche.
    – Ludwig Uhland

  • Du hast die Nadel(spitze) getroffen.
    – Plautus

  • Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil.
    – Aristoteles

  • Mode ist, was man selber trägt. Was unmodern ist, tragen die anderen.
    – Oscar Wilde

  • Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.
    – William Shakespeare

  • Ein voller Bauch diskutiert leicht über das Fasten.
    – Hieronymus

  • Wer zuerst zur Mühle kommt, soll als erster mahlen.
    – Eike von Repgow

  • Für den Kritiker sind seine Kollegen die höhere Instanz. Nicht das Publikum. Erst recht nicht die Nachwelt.
    – Walter Benjamin

  • Handle, so gut du kannst und so schlecht du mußt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewußt!
    – Robert Musil

  • Ich habe mich so sehr bemüht, das Richtige zu tun.
    – Grover Cleveland



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