Zufällige Zitate
Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darüber verloren hat.
– Francesco de SanctisVerschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen.
– Johann Wolfgang von GoetheO was ist der Mensch, dass er über sich klagen darf!
– Johann Wolfgang von GoetheDas sind die wahren Wunder der Technik, daß sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.
– Karl KrausLetzten Endes wird der zivilisierte Mensch feststellen, dass er Frieden nur durch Unterwerfung seines barbarischen Nachbarn halten kann; denn der Barbar wird nur dem Zwang gehorchen, mit Ausnahme von ganz außergewöhnlichen Fällen, die man vernachlässigen kann.
– Theodore RooseveltDie Philosophie ist eigentlich Heimweh - Trieb überall zu Hause zu sein.
– NovalisKinder Handlungen als edele, großemütige, verdienstliche zum Muster aufzustellen, in der Meinung, sie durch Einflößung eines Enhusiasmus für dieselbe einzunehmen, ist vollends zweckwidrig.
– Immanuel KantAlten Menschen ist die Welt ein hartes, traumloses Ding; was ihre Hände halten, das halten sie.
– Hugo von HofmannsthalDie Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen.
– Julius Wilhelm ZincgrefMan muß der Natur darin nachstreben, daß sie keine Zwischenglieder, keine Nebensachen, kein Provisorium kennt, sondern jedes Ding als Hauptsache behandelt.
– Hugo von HofmannsthalWir empfinden mehr Schmerz über einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als über einen unmittelbar drohenden Tod.
– Honoré de BalzacDeswegen kann man sagen, dass vieles Trinken mit der Geilheit wie ein doppelzüngiger Jesuit verfährt: es bewirkt sie, und es vereitelt sie; (...) belügt sie im Schlaf und, indem es die Lügen bestraft, verlässt es sie.
– William ShakespeareGott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein.
– Victor HugoJede Wissenschaft hat ihre Zeit.
– Francesco de SanctisMan hebt einen Stand am besten dadurch, daß man sich eine gute Konkurrenz schafft.
– Kurt TucholskyAlles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde - sie alle. Das kann dir keiner verleihen oder bestätigen. Das kannst nur du wissen und in dir haben. Und das ist deine Ewigkeit.
– Kurt KlugeDie Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe.
– Christoph August TiedgeImmer arm ist, wer begehrt.
– ClaudianProletarier aller Länder, vereinigt euch
– Karl MarxDer Hauptfehler war, ich hatte mich zu lange mit dem Stücke getragen; ein dramatisches Werk aber kann und soll nur die Blüthe eines einzigen Sommers seyn.
– Friedrich SchillerAn ungebildeten Leuten ärgert einen Eigennutz nicht.
– Jean PaulDie Redaktion ist für die kapitalistische Erwerbsunternehmung nicht weiter als ein lästiger Kostenbestandteil, der gebraucht wird, um die Annoncen vor die Augen von Menschen zu bringen, auf die sie wirken können […] Also ist die Zeitung ein Erwerbsunternehmen, das Annoncenraum als Ware erzeugt, die nur durch einen redaktionellen Teil verkäuflich wird.
– Karl BücherMan lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
– Andreas GryphiusGott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.
– Kurt TucholskyLernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
– Benjamin FranklinWir müssen wissen, wir werden wissen.
– David HilbertRegieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann.
– AristophanesDie Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen.
– Heinrich von KleistWenn Ihr Euer Verlangen befriedigt hättet, so weiß ich wahrhaftig und zweifle nicht, Ihr würdet bald von mir abgelassen haben, und ich wäre sehr übel dran.
– Marie de FranceDieses verdammte Bognor." - ''
– Georg V. von EnglandDie Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtous und Künstler
– Otto WeiningerJugend hat viel Herrlichkeit, // Alter Seufzen viel und Leid.
– Wolfram von EschenbachSchon als Tier hat der Mensch Sprache.
– Johann Gottfried HerderAuch die Tugend ist eine Kunst, und auch ihre Anhänger teilen sich in Ausübende und in bloße Liebhaber.
– Marie von Ebner-EschenbachAm liebsten spreche ich von nichts, denn das ist das Einzige, wovon ich wirklich etwas verstehe.
– Oscar Wilde«Spotten Sie nicht über Kriminalromane!» sagte Madge streng, «sie sind heutzutage das einzige Mittel, vernünftige Ideen zu popularisieren. (...)»
– Friedrich GlauserNun sei bedankt, mein lieber
– Richard WagnerDas Gespräch ist, meiner Ansicht nach, die lohnendste und natürlichste Übung unseres Geistes: Keine andere Lebensbetätigung macht mir so viel Freude.
– Michel de MontaigneDie Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernünftig zu handeln.
– Rudolf VirchowSpiele fleißig Fugen guter Meister, vor allen von Joh. Seb. Bach. Das »Wohltemperirte Clavier« sei dein täglich Brod.
– Robert Schumann