Zufällige Zitate

  • In der Natur ist alles mit allem verbunden, alles durchkreuzt sich, alles wechselt mit allem, alles verändert sich eines in das andere.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
    Heinrich Lersch

  • Große Künstler haben kein Vaterland.
    Alfred de Musset

  • Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Loben ist schwer, darum tun es so wenige.
    Anselm Feuerbach

  • Die Menschen sind die Produzenten ihrer Vorstellungen, Ideen pp., aber die wirklichen, wirkenden Menschen, wie sie bedingt sind durch eine bestimmte Entwicklung ihrer Produktivkräfte und des denselben entsprechenden Verkehrs bis zu seinen weitesten Formationen hinauf. Das Bewusstsein kann nie etwas Andres sein als das bewusste Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozeß.
    Karl Marx

  • Die demokratischen Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste: als solche sehr nützlich und sehr langweilig.
    Friedrich Nietzsche

  • Klag' ist ein Miston im Chore der Sfären! // Trägt denn die Schöpfung ein Trauergewand? // Hebet die Blicke, die trübe sich senken! // Hebet die Blicke: des Schönen ist viel. // Tugend wird selber zu Freuden uns lenken; // Freud' ist der Weisheit belohnendes Ziel.
    Johann Gaudenz von Salis-Seewis

  • Genieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß.
    Lukian von Samosata

  • Oft habe ich gehört - man sagt, das sei von Demokrit und Plato in ihren Schriften hinterlassen worden -, kein guter Dichter könne leben, ohne dass seine Leidenschaft entflammt sei und ohne einen gewissen Anflug von Wahnsinn.
    Cicero

  • Mag's in der Brust stürmen und wogen, der Atem in der Kehle stocken! Der Kopf soll oben bleiben bis in den Tod!
    Gottfried Keller

  • Ein Feind, den man zu Grabe trägt, ist nicht schwer.
    Victor Hugo

  • Das Meer, das ich bin, hat sich in seine eigenen Wogen hineinergossen. Seltsames, grenzenloses Meer, das ich bin!
    Dschalal ad-Din al-Rumi

  • Nebel zogen und es tropfte. Die schöne Zeit war dahin. Der letzte Tag vorbei.
    Paul Busson

  • Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen.
    Miguel de Unamuno

  • Zu viele Menschen fürchten die Freiheit, als daß diese Besorgniß nicht aufrichtig gemeint sein sollte.
    Frédéric Bastiat

  • Man soll ebensowenig nach den Augen heiraten wie nach den Fingern.
    Plutarch

  • Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht sein (vornehmlich vor der Ehe).
    Immanuel Kant

  • Jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache.
    Walter Benjamin

  • Da die Zeit kurz ist, begrenze deine lange Hoffnung!
    Horaz

  • (Also) Nur die Künstler verderben die Kunst.
    Franz Grillparzer

  • Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
    Friedrich Schiller

  • Aller Glaube ist unwillkürliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit.
    Konrad Fiedler

  • Du umfasst deinen Körper in deinem Denken und du solltest auf ihm Gedanken der Gesundheit und nicht der Krankheit abbilden.
    Mary Baker Eddy

  • In diesem Sinne kann man solche Bücher wahrhaft erbaulich nennen, wie es der Roman, moralische Erzählung, Novelle und dergleichen nicht sein sollen: denn von ihnen als sittlichen Kunsterscheinungen verlangt man mit Recht eine innere Konsequenz, die, wir mögen durch noch so viel Labyrinthe durchgeführt werden, doch wieder hervortreten und das Ganze in sich selbst abschließen soll.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn der Mensch der Körper wäre, so gäbe es keine andere Moral als die Hygiene.
    Théodore Jouffroy

  • Gebt Raum, ihr Völker, unsrem Schritt: // Wir sind die letzten Gothen: // Wir tragen keine Krone mit: - // Wir tragen einen Todten.
    Felix Dahn

  • Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.
    Emil Gött

  • Ich glaube, daß unbewaffnete Wahrheit und bedingungslose Liebe in der Wirklichkeit das letzte Wort haben werden.
    Martin Luther King

  • Ein Volk ohne Gesetze gleicht einem Menschen ohne Grundsätze.
    Karl Salomo Zachariae

  • Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!
    Kurt Tucholsky

  • Es ist ein Rausch, Mutter zu sein, und eine Würde, Vater zu sein.
    Sully Prudhomme

  • Politik ist ein weites Feld für Zank und Streit.
    Michel de Montaigne

  • Der Asket macht aus der Tugend eine Not.
    Friedrich Nietzsche

  • Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Alles Poetische sollte rhythmisch behandelt werden! Das ist meine Überzeugung, [...]
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Denn durch das Schaffen des Mannes kommt in der Regel Geld ins Haus, durch das Wirtschaften der Frau aber geht das meiste drauf.
    Xenophon

  • Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.
    Kurt Tucholsky



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