Zufällige Zitate
In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.
– Charles de MontesquieuIch fürchte nichts - nichts - als die Grenzen deiner Liebe.
– Friedrich Schiller[...] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe [...].
– Donatien Alphonse François de SadeDas Glück begreifen, daß der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.
– Franz KafkaMoral ist gut, Erbschaft ist besser.
– Theodor FontaneDer Knabe stiehlt am Baume fleissig, // Schon hat er eine Pflaume bei sich.
– Erich MühsamWas soll nicht alles
– Max StirnerDie besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
– Albert EinsteinForscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen.
– Walter FlexZu unserer Besserung bedürfen wir eines Spiegels.
– Arthur SchopenhauerMan erziehe die Knaben zu Dienern und die Mädchen zu Müttern, so wird es überall wohl stehen.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte.
– Adolph KolpingEinige Analphabeten der Nazis, die wohl deshalb unter die Hitlerschen Schriftgelehrten aufgenommen worden sind, weil sie einmal einem politischen Gegner mit dem Telephonbuch auf den Kopf gehauen haben, nehmen Nietzsche heute als den ihren in Anspruch. Wer kann ihn nicht in Anspruch nehmen! Sage mir, was du brauchst, und ich will dir dafür ein Nietzsche-Zitat besorgen.
– Kurt TucholskySeit Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel wie die Natur verlangt.
– Benjamin FranklinDes echten Mannes wahre Feier ist die Tat.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des Nächsten, daher verlassen weder Kummer noch Missmut den Neidischen.
– Basilius der GroßeAlle Politik i?t Kun?t, Ausführung, Einbilden der Idee in den ?pröden Stoff.
– Heinrich von TreitschkeDas, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens."
Original, engl.: "... and Death, what mortals call Death, properly the beginning of Life.
– Thomas CarlyleDie Philosophie ist ein guter Rat: Einen guten Rat gibt niemand mit lauter Stimme.
– Seneca d.J.Drei Dinge sind es, die uns hindern, so daß wir das ewige Wort nicht hören. Das erste ist die Körperlichkeit, das zweite Vielheit, das dritte ist die Zeitlichkeit. Wäre der Mensch über diese drei Dinge hinausgeschritten, so wohnte er in der Ewigkeit und wohnte im Geiste und wohnte in der Einheit und in der Wüste, und dort würde er das ewige Wort hören.
– Eckhart von HochheimSetze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, mußt du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluß auf andre Menschen ausüben willst, mußt du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein. Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen – und zu der Natur – muß eine bestimmte, dem Gegenstand deines Willens entsprechende Äußrung deines wirklichen individuellen Lebens sein. Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d.h., wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußrung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück." Ökonomisch
– Karl MarxWir handeln, wie wir müssen. So lasst uns das Notwendige, mit Würde, mit festem Schritte tun.
– Friedrich SchillerDie Annehmlichkeit und die Leichtfertigkeit eines auf die mechanischen Beschäftigungen beschränkten Daseins ersticken die Knospe gerechter Auflehnung.
– Sully PrudhommeEin unpersönlicher Gott ist gar kein Gott, sondern bloß ein missbrauchtes Wort, ein Unbegriff, eine contradictio in adjecto, ein Schiboleth für Philosophieprofessoren, welche, nachdem sie die Sache haben aufgeben müssen, mit dem Worte durchzuschleichen bemüht sind.
– Arthur SchopenhauerMan muss nur immer sorgen, erregt zu werden, um gegen die Depression anzukämpfen. Das ist auch bei jetziger deprimierender Witterung der beste medizinische Rat.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Dinge beobachten gilt mir beinah' mehr als sie besitzen, und so hat man schließlich seinen Glück- und Freudeertrag wie anscheinend Bevorzugtere.
– Theodor FontaneFreilich thut, um dergestalt das Lesen als Kunst zu üben, Eins vor Allem noth, was heutzutage gerade am Besten verlernt worden ist – und darum hat es noch Zeit bis zur »Lesbarkeit« meiner Schriften –, zu dem man beinahe Kuh und jedenfalls nicht »moderner Mensch« sein muss: das Wiederkäuen...
– Friedrich NietzscheBrüder fliegt von euren Sitzen, // wenn der volle Römer kraißt, // Laßt den Schaum zum Himmel sprützen: Dieses Glas dem guten Geist.
– Friedrich SchillerLaß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache!
– Jean-Jacques RousseauWer nichts fürchtet ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet.
– Friedrich SchillerWie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei.
– FreidankAch, es ist doch ein saures Stück Brod, das Philosophieprofessorenbrod!
– Arthur SchopenhauerNur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht.
– Honoré de BalzacDas Gesetz ist das Eigenthum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht.
– Georg BüchnerInstinkt: ersetzt die Intelligenz.
– Gustave FlaubertLeise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute.
– Heinrich HeineWer voller Unschuld ist, will nichts von Gnade wissen.
– Johann Christoph GottschedWirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.
– Voltaire