Zufällige Zitate

  • Denn man verdient wenig Dank von den Menschen, wenn man ihr inneres Bedürfnis erhöhen, ihnen eine große Idee von ihnen selbst geben, ihnen das Herrliche eines wahren, edlen Daseins zum Gefühl bringen will.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • ... gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.
    – Wilhelm von Humboldt

  • Alle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden.
    – Novalis

  • Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die Völker verschollen.
    – Friedrich Ludwig Jahn

  • Ich werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen.
    – Nasser Chosrau

  • Denken heißt Vergleichen!
    – Walther Rathenau

  • Das Bessere seh ich und lob ich, Schlechterem folget das Herz.
    – Ovid

  • Sobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit.
    – Charles de Montesquieu

  • Was ihr den Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
    – Albert Einstein

  • Der Mensch ist auf Erden sich zu bilden und dann wieder die Welt.
    – Clemens Brentano

  • Wer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug.
    – Christian Morgenstern

  • Das Verbrechen hat kein Asyl, nur gekrönte Verbrecher finden eins auf dem Thron.
    – Georg Büchner

  • Eine jede Abstraction ist nichts anders, als eine Aufhebung gewisser klaren Vorstellungen, welche man gemeiniglich darum anstellt, damit dasjenige, was übrig ist, desto klärer vorgestellt werde. Jedermann weiß aber, wie viel Thätigkeit hiezu erfodert wird, und so kann man die Abstraktion eine negative Aufmerksamkeit nennen, das ist, ein wahrhaftes Tun und Handlen, welches derjenigen Handlung, wodurch die Vorstellung klar wird, entgegengesetzt ist und durch die Verknüpfung mit ihr das Zero, oder den Mangel der klaren Vorstellung zwege bringt.
    – Immanuel Kant

  • Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen.
    – Friedrich II. (Preußen)

  • Dem Irrthum, Freund, entgehst du nicht; // Doch läßt dich Irrthum Wahrheit ahnen.
    – Emanuel Geibel

  • Geschwindigkeit wird nie so sehr bewundert als von Saumseligen.
    – William Shakespeare

  • Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.
    – Friedrich Nietzsche

  • Frauen sind oft nur anständig aus Liebe zu ihrem Ruf und ihrer Ruhe.
    – François de La Rochefoucauld

  • Ein Kerl, der spekuliert, // Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide // Von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt, // Und ringsumher liegt schöne grüne Weide.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was Marx sagte, war in der Tat gehaltreich, logisch und klar. Aber niemals habe ich einen Menschen gesehen von so verletzender, unerträglicher Arroganz des Auftretens. Keiner Meinung, die von der seinigen wesentlich abwich, gewährte er die Ehre einer einigermaßen respektvollen Erwägung. Jeden, der ihm widersprach, behandelte er mit kaum verhüllter Verachtung. Jedes ihm mißliebige Argument beantwortete er entweder mit beißendem Spott über die bemitleidenswerte Unwissenheit, oder mit ehrenrühriger Verdächtigung der Motive dessen, der es vorgebracht.
    – Carl Schurz

  • Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen.
    – Georg Büchner

  • Ihr sagt: // »Der Umgang mit Kindern ermüdet uns.« // Ihr habt recht. // Ihr sagt: // »Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. // Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.« // Ihr irrt euch. // Nicht das ermüdet uns. Sondern – daß wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen. // Um nicht zu verletzen.
    – Janusz Korczak

  • In dieser Welt gibt es nichts sichereres als den Tod und die Steuern.
    – Benjamin Franklin

  • Denn der Engel des Tod's kam mit Sturmesgewalt, // und blies auf die Feinde verderblich und kalt. // Und es ward nicht der schlafenden Augen mehr wach, // und es hob sich noch einmal ihr Herz und es brach.
    – George Gordon Byron

  • Die Stunden sind für den Menschen da und nicht der Mensch für die Stunden.
    – François Rabelais

  • Für müde Füße ist jeder Weg zu lang ...
    – Georg Büchner

  • Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ein Mädchen vor'm Spiegel ist die Frucht, die sich selber ißt.
    – Friedrich Hebbel

  • Sexuelle Unzufriedenheit = Erwartetes durch Erreichtes
    – Bernhard Ludwig

  • Der Faulenzer, der keinen Ehrgeiz besitzt, behauptet, es lohne sich nicht, eine gehobene Stellung zu erlangen, lehnt den Kampf ab und nennt sich einen Philosophen. Ich aber sage, dass so ein Kerl ein jämmerlicher Feigling ist.
    – William Makepeace Thackeray

  • Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.
    – Kurt Tucholsky

  • Scherze nie mit Leuten, wenn du siehst, dass sie gerade ernst und nachdenklich sind.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Lass die Welt dich nicht verführen!// Dieses alte Mütterlein,// setzt sich voll von Ränken nieder,// und erhebt sich Schalk und fein.
    – Hafes

  • Es handelt sich, so kurz wie möglich ausgedrückt [...] darum, daß die Welt in Raum und Zeit in gewissem Sinne eine vierdimensionale nichteuklidische Mannigfaltigkeit ist.
    – Hermann Minkowski

  • Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen.
    – Wilhelm Heinse

  • Heinrich! Mir graut's vor dir.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein, // Hör's näher und näher brausen;
    – Theodor Körner

  • Man sagt von Gott: „Namen nennen Dich nicht”. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angiebt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
    – Max Stirner



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