Zufällige Zitate

  • Was die Kirche nicht verhindern kann, das pflegt sie wenigstens zu segnen.
    – Kurt Tucholsky

  • Der Alte schlummert wie das Kind, // Und wie wir eben Menschen sind, // Wir schlafen sämtlich auf Vulkanen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • So lieben wie ich dich, wird dich nichts mehr, so lieben wie du mich, wirst du nichts mehr.
    – Susette Gontard

  • Töricht ist die Scham, die dir ein Reinfall verursacht, da man unmöglich ein guter Spekulant mit Schamgefühl sein kann. Adam schämte sich nach dem Sündenfall, aber an der Börse gibt es viele, die ihre Sünden nicht begreifen, da sie sich nicht schämen und das Erröten verlernt haben.
    – Joseph de La Vega

  • Man bildet sich zwar insgemein ein, daß Experimente bei der Erziehung nicht nötig wären, und daß man schon aus der Vernunft urteilen könne, ob etwas gut, oder nicht gut sein werde. Man irret aber hierin aber sehr, und die Erfahrung lehrt, daß sich oft bei unseren Versuchen ganz entgegengesetzte Würkung sich zeigen von denen, die man erwartete.
    – Immanuel Kant

  • Mir graust. // Das Frauenzimmer ist abgesaust.
    – Joachim Ringelnatz

  • Wir mögen noch so oft betonen, der menschliche Intellekt sei kraftlos im Vergleich zum menschlichen Triebleben, und recht damit haben. Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör geschafft hat. Am Ende, nach unzählig oft wiederholten Abweisungen, findet sie es doch.
    – Sigmund Freud

  • Und deshalb hat es mir gefallen, ein Weib zu nehmen, das nicht errötet, wenn es mich den Pinsel zur Hand nehmen sieht.
    – Peter Paul Rubens

  • Die Wunde brennt. - die bleichen Lippen beben. - // Ich fühl's an meines Herzens matterm Schlage, // Hier steh ich an den Marken meiner Tage. - // Gott, wie du willst, dir hab' ich mich ergeben. -
    – Theodor Körner

  • O lerne denken mit dem Herzen, und lerne fühlen mit dem Geist.
    – Theodor Fontane

  • Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eignen Kinder.
    – Georg Büchner

  • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
    – Äsop

  • Arbeit ist das beste Mittel gegen Trauer.
    – Arthur Conan Doyle

  • Weil man die Liberalen in ihren Grundsätzen nicht bekämpfen kann, (Widerspruch.) ohnmächtig dagegen ist in den großen Städten, — darum wird der Racenhaß zu Hülfe gerufen, nicht bloß um das Judenthum zu bekämpfen, sondern es ist die verzweifelte Anstrengung der konservativen Bestrebungen; um sich über Wasser zu halten, hat man zu solchen Mitteln greifen müssen, nicht blos um die Juden zu bekämpfen, sondern um den Liberalismus anzugreifen. Meine Herren, das ist der eigentliche Kern der Sache. (Sehr wahr!).
    – Eugen Richter

  • Inmitten der Verschleierungen und Kunstgriffe die über die Menschen herrscht, ist es nur die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, die uns vor Überraschungen retten kann.
    – Jacques Bénigne Bossuet

  • Wer tollkühn anfängt, der bereut zu spät.
    – Abū l-Qāsem-e Ferdousī

  • Wenn es den Kaiser juckt, so müssen die Völker sich kratzen.
    – Heinrich Heine

  • Denn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft. Also, wer arbeitet ist ein Schuft.
    – Georg Büchner

  • Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann.
    – Richard Wetz

  • Die Zeiten sind in uns und nicht wir in ihnen.
    – Ernst Barlach

  • Gesunder Menschenverstand ist rar im Glück.
    – Juvenal

  • Der Despotismus forderte Automaten; - und Priester und Leviten waren fühllos genug, sie ihm aus Menschen zu schnitzen.
    – Georg Forster

  • Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
    – Friedrich Schlegel

  • Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will.
    – Jean de La Bruyère

  • Bürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!
    – Ausonius

  • Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes
    – Lenin

  • Es giebt
    – Matthias Claudius

  • Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.
    – Honoré de Balzac

  • Der ehemalige Geldbesitzer schreitet voran als Kapitalist, der Arbeitskraftbesitzer folgt ihm nach als sein Arbeiter; der eine bedeutungsvoll schmunzelnd und geschäftseifrig, der andre scheu, widerstrebsam, wie jemand, der seine eigne Haut zu Markt getragen und nun nichts andres zu erwarten hat als die - Gerberei.
    – Karl Marx

  • Es gibt nur eine Sünde, und das ist die Dummheit.
    – Oscar Wilde

  • Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.
    – Immanuel Kant

  • Diese Glücksrechnung geht die Liebe nichts an. Vielleicht bereiten wir einander Schmerz. Weiser ist es, nicht zu lieben. Liebe ist alogisch, und wir kämpfen gegen sie an, aber sie ist stärker als unsere Logik, und das ist ihr Zauber.
    – Eduard von Keyserling

  • Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.
    – Kurt Tucholsky

  • Sind wir ganz von einem Gefühl durchdrungen, so handeln wir am stärksten und konsequentesten, wenn wir ohne Reflexion diesem folgen.
    – Ludwig Tieck

  • Das Beste in mir – ich hab es von der Mutter.
    – Peter Rosegger

  • Verzage nicht, auch bei allzugroßem Leid; vielleicht ist das Unglück die Quelle eines Glücks.
    – Menandros

  • Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre.
    – Immanuel Kant

  • Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Man muß die Segel in den unendlichen Wind stellen, dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind.
    – Alfred Delp

  • Man muss sich gegenseitig helfen, das ist ein Naturgesetz.
    – Jean de La Fontaine



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