Zufällige Zitate

  • Was ist zu tun, o Moslems? Denn ich erkenne mich selber nicht. Ich bin nicht Christ, nicht Jude, nicht Parse, nicht Muselmann. Ich bin nicht vom Osten, nicht vom Osten, nicht vom Westen, nicht vom Land, nicht von der See. (...) Mein Ort ist das Ortlose, meine Spur ist das Spurlose; es ist weder Leib noch Seele, denn ich gehöre der Seele des Geliebten.
    Dschalal ad-Din al-Rumi

  • Es ist eine alte Geschichte // Doch bleibt sie immer neu; // Und wem sie just passieret, // Dem bricht das Herz entzwei.
    Heinrich Heine

  • Nirgendwo ist der, der überall ist.
    Seneca d.J.

  • Soll nicht die dichterische Leier tönen // Dem König der den Frieden liebt // An Kriegesschall nicht kann sein mildes Ohr gewöhnen // Und sich bei Mord betrübt.
    Novalis

  • Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Wenn's drauf ankommt, eine Geliebte zu betrügen, da ist der Dümmste ein Philosoph.
    Johann Nepomuk Nestroy

  • Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu überzeugen!
    Friedrich Nietzsche

  • Die Schlange sticht nicht ungereizt.
    Friedrich Schiller

  • Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.
    Robert Edward Lee

  • Die Stimme der Natur läßt sich nicht überschreien.
    Christoph Martin Wieland

  • In einem großartigen Bild kannst Du sehen, wie spät es ist, Nachmittag oder Morgen, ob es heiß oder kalt ist, Winter oder Sommer, und was für Leute da sind, und was sie tun und warum sie es tun.
    Thomas Eakins

  • Einen Menschen töten ist kein Spaß!
    Marie de France

  • Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Gott wird als Du oder als Ich erlebt, jenachdem wo das Bewußtszentrum ruht; doch wer Ihn als Ich erlebt, erlebt Ihn tiefer.
    Hermann von Keyserling

  • Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
    Franz Kafka

  • Es schadet nichts, in einem Entenhof geboren zu sein, wenn man nur in einem Schwanenei gelegen hat.
    Hans Christian Andersen

  • Die Wünsche vieler Angehörigen unsers Standes sind durch die Beispiele schnellster und beinahe müheloser Bereicherung Einzelner auf dem Wege sogenannter Speculation und des daran sich knüpfenden Luxus krankhaft gesteigert worden.
    David Friedrich Strauß

  • Früher oder später erwartet jeden der Tod.
    Properz

  • Dieses Prinzip der Emergenz ist eine ebenso alles durchdringende philosophische Grundlage moderner wissenschaftlicher Betrachtungsweise wie Reduktionismus."
    Original engl.: This principle of emergence is as pervasive a philosophical foundation of the viewpoint of modern science as is reductionism.
    Philip W. Anderson

  • Wer eine Zeit lang Skandal erregt, // Glaube nicht, daß er die Welt bewegt.
    Friedrich von Sallet

  • Es hört doch nur jeder, was er versteht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Wahrheit dienen wenige in Wahrheit, weil nur wenige den reinen Willen haben gerecht zu sein und selbst von diesen wieder die wenigsten die Kraft, gerecht sein zu können.
    Friedrich Nietzsche

  • rakete rinnzekete
    Kurt Schwitters

  • Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.
    Voltaire

  • Adel verpflichtet.
    Pierre-Marc-Gaston de Lévis

  • Stammt der Mensch, wenn auch als der höchste, geläutertste Sprößling, aus dem Thierreich her, so ist er von Hause aus ein irrationelles Wesen; es wird, bei allen Fortschritten von Vernunft und Wissenschaft, doch die Natur, Begierde und Zorn, immer eine große Gewalt über ihn behalten;
    David Friedrich Strauß

  • Die Speisen, die für ein Kind gesund sind, muss man ihm versüßen, und die, welche ihm schädlich sind, vergällen.
    Michel de Montaigne

  • Gottes ist der Orient! // Gottes ist der Occident! Nord- und südliches Gelände // Ruht im Frieden seiner Hände!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.
    Joseph Görres

  • Die schönste List des Teufels ist es, uns zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt.
    Charles Baudelaire

  • Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, // In keiner Not uns trennen und Gefahr.
    Friedrich Schiller

  • Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe herauskommt.
    Oscar Wilde

  • Der Mensch lebt in einer ewigen Furcht vor seinem Glück. Es tritt ihm schon als Kind entgegen, und er entzieht sich der liebenden Gewalt, er möchte gerne sich selbst versuchen und durch eigene Kraft das erringen, was ihm ein freundliches Geschick früh mit auf die Welt gab.
    Sophie Tieck

  • Denn irgend eine Hoffnung muß der Mensch haben, soll er nicht in sich selbst verdorren und verwelken.
    Paul Busson

  • Verbreitet ist die Bezeichnung Freund, doch selten ist die Treue.
    Phaedrus

  • Laß mich ein Kind seyn, sey es mit!
    Friedrich Schiller

  • Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und sie gab ihm Gewalt über andere.
    Kurt Tucholsky

  • Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay.
    Stendhal

  • Jene Irrtümer, die sich noch als die praktisch zweckmäßigsten und brauchbarsten erwiesen haben, nennt man Wahrheit.
    Peter Rosegger



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