Zufällige Zitate
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
– Theodor FontaneWelch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt.
– Gustave FlaubertVöllig fremde und gegeneinander gleichgültige Menschen, wenn sie eine Zeitlang zusammenleben, kehren ihr Inneres wechselseitig heraus, und es muss eine gewisse Vertraulichkeit entstehen.
– Johann Wolfgang von GoetheZu den Aufdringlichsten gehört ein Mensch, der sich rechtfertigt.
– Richard von SchaukalUeberall in der Menschenwelt ist das Schöne mit dem Häßlichen gemischt, und jeder trägt seinen Thersites an sich und in sich;
– Kuno FischerZwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft.
– Marie von Ebner-EschenbachDie weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.
– Rudolf SteinerDu wirst doch auch einmal den Rhein wieder besuchen, den Garten Deines Vaterlandes, der dem ausgewanderten die Heimath ersetzt, wo die Natur so freundlich groß sich zeigt.
– Bettina von ArnimAch, wie oft seh ich große Kunst gut Ding im Schlaf, desgleichen mir wachend nit fürkommt!
– Albrecht DürerUnd ich habe Deutschland so geliebt.
– Mildred HarnackErkenne den rechten Zeitpunkt!
– Pittakos von MytileneWeinen ist die Zuflucht der hässlichen Frauen, aber der Untergang der schönen.
– Oscar WildeSie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Vertrauen erhebt die Seele.
– Jean-Jacques RousseauAch, heutzutage sind wir alle so verarmt, dass das einzige, was wir geben können, Komplimente sind.
– Oscar WildeWohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.
– Thomas von AquinSie [Impressionismus, Futurismus und Kubismus] sind alle Nonsens, und kein ernsthafter Student sollte seine Zeit mit ihnen verbringen.
– Thomas EakinsIch möchte lieber gerächt als gelobt werden. Dieses ist das Vergnügen der Lebenden, jenes der Trost der Toten.
– Ferdinando GalianiGott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.
– Thomas von AquinDer Mensch ist vielerlei. Aber vernünftig ist er nicht.
– Oscar WildeReim ist bloss ein wortspiel wenn zwischen den durch den reim verbundenen worten keine innere verbindung besteht.
– Stefan GeorgeDas Wissen hat nur dadurch Wert, dass es einen Beitrag liefert zur allseitigen Entfaltung der ganzen Menschennatur.
– Rudolf SteinerZurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
– Friedrich SchillerDem Menschen aber ist seine Geschichte nicht vorgezeichnet, er kann und soll seine Geschichte sich selbst machen;
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingWas mich nicht umbringt, macht mich stärker.
– Friedrich NietzscheGüte ist das Feingefühl roher Seelen.
– Fernando PessoaEinem Mann in diesem Alter vertraut man normalerweise keine so verantwortungsvolle Aufgabe mehr an.
– Georg RatzingerDas Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die Münzen und die Räder, // die es ein kleines Leben lehren. // Und aus Fabriken und aus Kassen // wird es zurück in das Geäder // der aufgetanen Berge kehren, // die sich verschließen hinter ihm.
– Rainer Maria RilkeDie Schöpfung ist niemals vollendet. Sie hat zwar einmal angefangen, aber sie wird niemals aufhören.
– Immanuel KantMit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh, aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
– Wilhelm RaabeEine Gesinnung, die sich des Rechten bewusst ist, lacht über die Lügen des Gerüchts.
– OvidDie Revolution, gleich Saturn, frisst ihre eigenen Kinder.
– Pierre VergniaudSozialismus heißt nicht, sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschließen, Sozialismus bedeutet für uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen Brutalität (Großes Gelächter.), die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag.
– Rosa LuxemburgMein sind die Jahre nicht die mir die Zeit genommen // Mein sind die Jahre nicht/ die etwa möchten kommen // Der Augenblick ist mein // und nehm' ich den in acht // So ist der mein // der Jahr und Ewigkeit gemacht.
– Andreas GryphiusEs ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken.
– Albert EinsteinGeiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.
– John Maynard KeynesDie Eh'herrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, daß sie doch an der Nase geführt werden.
– Christian Dietrich GrabbeMan kann also zwar richtig sagen: daß die Sinne nicht irren, aber nicht darum, weil sie jederzeit richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen.
– Immanuel KantSehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.
– Friedrich Hebbel