Zufällige Zitate
Alle göttlichen Gesandten müssen Mathematiker sein.
– NovalisDas ist eine arme Maus, // die nur weiß zu einem Loch hinaus.
– Georg RollenhagenDie Woche fängt gut an.
– Mathias Kneißl48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die großen aber läßt man laufen/ [...]
– Christoph LehmannEs gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld.
– Ludwig BörneMutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer.
– Erich MühsamDie Anatomie des Menschen ist ein Schlüssel zur Anatomie des Affen. Die Andeutungen auf Höhres in den untergeordneten Tierarten können dagegen nur verstanden werden, wenn das Höhere selbst schon bekannt ist. Die bürgerliche Ökonomie liefert so den Schlüssel zur antiken etc. Keineswegs aber in der Art der Ökonomen, die alle historischen Unterschiede verwischen und in allen Gesellschaftsformen die bürgerlichen sehen.
– Karl MarxWas Gott liebt, das ist etwas; was Gott nicht liebt, das ist nichts, sagt das Buch der Weisheit.
– Eckhart von HochheimKöstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen.
– Walt WhitmanAllzu große Zartheit der Gefühle ist ein wahres Unglück.
– Karl Julius WeberDie Axt im Haus erspart den Zimmermann.
– Friedrich SchillerVieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.
– Ludwig BörneWenn ich einen Gottlosen bekehren wollte, würde ich ihn in eine Wüste verbannen.
– Théodore JouffroyDie selbstverschuldete Unmündigkeit ist ein ebenso schiefes Maul, als er dem ganzen schönen Geschlecht macht, und das meine 3 Töchter nicht auf sich sitzen lassen werden.
– Johann Georg HamannWer einen Beruf ergreift, ist verloren.
– Henry David ThoreauEs gibt nur drei echte Naturformen der Poesie: die klar erzählende, die enthusiastisch aufgeregte und die persönlich handelnde: Epos, Lyrik und Drama. Diese drei Dichtweisen können zusammen oder abgesondert wirken.
– Johann Wolfgang von GoetheDem Unersättlichen in jeglichem Genuss // Wird selbst das Glück zum Ueberfluss.
– Ludwig BechsteinEinigkeit und Recht und Freiheit // für das deutsche Vaterland! // Danach lasst uns alle streben // brüderlich mit Herz und Hand!
– August Heinrich Hoffmann von FallerslebenEs sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen – on n'est jamais trahi que par les siens [verraten wird man nur von seinen Freunden.]
– Heinrich HeineDer Narr macht Krieg.
– Claus Schenk Graf von StauffenbergZwei sehr duftige Blüthen des Christenthums sind die Begriffe: Fremdlingschaft auf Erden und religiöses Heimweh. Wer anfängt, sich als Gast auf Erden zu erkennen und zu fühlen, hat die Bahn der Erlösung betreten und nun wird ihm auch sofort der Lohn für seine Weisheit: er sitzt fortan bis zu seinem Tode in der Welt, wie ein Zuschauer im Theater.
– Philipp MainländerVon Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
– Theodor FontaneWer Christus hat, hat alles und kann alles.
– Philipp MelanchthonEs ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
– Franz KafkaDie Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.
– Antiphon von RhamnusIst die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten.
– Karl MarxLanges Flehen ziemt sich nicht, wenn wir Gerechtes bitten.
– SophoklesUnd nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!
– Egon Erwin KischFreiheit ist eine Summe mikroskopischer Unfreiheiten.
– Peter HilleDer Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich.
– VoltaireUnd was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke // Muß ihn der Mensch gestalten.
– Friedrich SchillerWahrlich es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen, nicht das Besitzen, sondern das Erwerben, nicht das Da-Seyn, sondern das Hinkommen, was den grössten Genuss gewährt.
– Carl Friedrich GaußDie Kunst ist alt und hat eine lange Geschichte.
– Konrad FiedlerWir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen.
– Rudolf SteinerIn Frankreich gibt es nichts, das ewig ist. Diese Worte sollten aus dem Wörterbuch der Franzosen gestrichen werden.
– Napoléon III.Es ist gar nichts… es ist gar nichts…
– Franz Ferdinand von Österreich