Zufällige Zitate
Was ist die Weisheit eines Buchs gegen die Weisheit eines Engels? // Sie schien immer so wenig zu sagen, und sagte so viel.
– Friedrich HölderlinUnd stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
– William ShakespeareIch suche einen Menschen.
– Diogenes von SinopeEs werden im Himmel sich die Engel über einen büßenden Sünder neunundneunzigmal mehr freuen als über ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein. - Denn das sage Ich wahrlich: Luther, Calvin, Melanchthon u.a. mehr wiegen nicht einen Johannes vom Kreuz, noch einen Johannes von Gott, noch einen Franziskus, noch einen Thomas von Kempen, noch einen Taulerus, noch eine Theresia und noch viele tausend andere auf.
– Jakob LorberDie Revolution, gleich Saturn, frisst ihre eigenen Kinder.
– Pierre VergniaudDie Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F.[elice] verloren.
– Franz KafkaMag ich dir nun auch eine Törin scheinen - Vielleicht zeiht mich der Torheit nur ein Tor.
– SophoklesDie Fabel von der Pandora ist mir von jeher nicht klar gewesen, ja, ungereimt und verkehrt vorgekommen.
– Arthur SchopenhauerDas Reich des Friedens wollen wir zur Erde tragen, // Den Unterdrückten aller Länder Freiheit bringen - //
– Ernst TollerMan betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Uebersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen werthvollen Gedanken darin entdecken können.
– Arthur SchopenhauerWenn man ein Kenner ist, darf man keine Sammlung anlegen.
– Jean-Jacques RousseauDie Zeit, die ist ein sonderbares Ding.
– Hugo von HofmannsthalWoyzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daß sich die Welt in einem Tag herumdreht. Was 'n Zeitverschwendung! Wo soll das hinaus? Woyzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich werd melancholisch.
– Georg BüchnerNicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.
– Friedrich NietzscheWer eine Zeit lang Skandal erregt, // Glaube nicht, daß er die Welt bewegt.
– Friedrich von SalletIch bin zwar hier geboren, aber trotzdem bin und fühle ich mich als Türke. Sonst könnte ich auch nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen.
– Hamit AltintopVom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt.
– Napoléon BonaparteEinen Einzigen, unbedingt ersten, allgemeinen Grundsatze für alle Wahrheiten gibt es nicht.
– Immanuel KantKeine Stunde, die man im Sattel verbringt, ist verloren.
– Winston ChurchillDie ganze Kunst zu gefallen, besteht darin, nie von sich selbst zu reden, und die anderen von sich selbst reden zu machen. Jeder weiß das, und alle Welt vergisst es.
– Jules de GoncourtVerhasst ist mir das Folgen und das Führen. // Gehorchen? Nein! Und aber nein — Regieren!
– Friedrich NietzscheMonologe: laute Athemzüge der Seele.
– Friedrich HebbelDie Blume verblüht, // Die Frucht muß treiben.
– Friedrich SchillerWir müssen Natur bewahren, weil wir sie selbst sind, und wir müssen Natur bewahren, weil sie alles ist, was wir nicht sind.
– Andreas WeberJe rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.
– Karl MarxDenn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft. Also, wer arbeitet ist ein Schuft.
– Georg BüchnerWir sind auf Position 157'- 337. Wir werden uns auf 6210 Kilohertz melden - pardon - auf 6210 Kilohertz empfangen. Wir fliegen hin und her.
– Amelia EarhartDer ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.
– Theodor FontaneNach längerer Gewöhnung an die Ehe werden eines Tages die Frauen wieder Mädchen - nur dass sie nicht mehr auf eine Hochzeit warten.
– Moritz HeimannDer Mittelweg ist oft doppeltgefährlich.
– Christian Dietrich GrabbeErdachtes mag zu denken geben, dooch nur Erlebtes wird beleben.
– Paul HeyseAlle schönen Dinge gehören demselben Zeitalter an.
– Oscar WildeDu wirst meinen Kopf dem Volke zeigen, er ist dessen würdig.
– Georges DantonItaliener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das für ein Schlaraffenland! Ohne vernünftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleiß und Arbeitsamkeit, und für den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!
– Wilhelm WaiblingerEmpörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung.
– Sully PrudhommeDie Vielwisserei ist noch nicht Vielseitigkeit; die wahre Vielseitigkeit bedeutet schöpferisches Gleichgewicht in der Weltanschauung.
– Peter RoseggerErfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
– Benjamin Franklin