Zufällige Zitate

  • Leben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen.
    – Friedrich Schiller

  • Das Böse, und nicht den Gegner zu bekämpfen ist das Wesen der Kampfkunst.
    – Yagyū Munenori

  • Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!
    – Robert Musil

  • Auch kann ich nicht finden, warum ich mir wegen ordentlicher Notwehr, mit der ich gegen Räuber übelster Sorte eingeschritten bin, jetzt diese Anklage gefallen lassen muss.
    – Apuleius

  • Wie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildung verderblicher als die Unwissenheit.
    – Karl Emil Franzos

  • Wohin treiben wir? Wir lenken schon lange nicht mehr, führen nicht, bestimmen nicht. Ein Lügner, wers glaubt. Schemen und Gespenster wanken um uns herum - taste sie nicht an: sie geben nach, zerfallen, sinken um. Es dämmert, und wir wissen nicht, was das ist: eine Abenddämmerung oder eine Morgendämmerung.
    – Kurt Tucholsky

  • Wer Gott definiert, ist schon Atheist. Wer ihn beweist, ebenso.
    – Oswald Spengler

  • In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit.
    – Honoré de Balzac

  • Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
    – Antoine de Saint-Exupéry

  • Je weniger Geist, desto weniger Angst.
    – Søren Kierkegaard

  • Wirklich glaubte ich, ungetrübtes Glück sorglos immer zu haben: Seht, die Hoffnung täuschte mich.
    – Hartmann von Aue

  • der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknüpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen.
    – Joseph Görres

  • Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
    – Paulus von Tarsus

  • Der Hauptfehler war, ich hatte mich zu lange mit dem Stücke getragen; ein dramatisches Werk aber kann und soll nur die Blüthe eines einzigen Sommers seyn.
    – Friedrich Schiller

  • Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.
    – Jonathan Swift

  • Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!
    – Christian Fürchtegott Gellert

  • Ganz in dem Ewigen der Natur versunken, finden wir uns selbst ohne Furcht, als Natur, und retten die Freiheit, indem wir sie hingeben.
    – Henrich Steffens

  • Gott ist mein Leben.
    – Mary Baker Eddy

  • Briefeschreiben ist wie Wetterleuchten; da verblitzt sich alles, und das Gewitter zieht nicht herauf.
    – Theodor Fontane

  • Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.
    – Baruch de Spinoza

  • Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.
    – Frédéric Mistral

  • In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Räumen wir langsam ab. Entstehung, Entwicklung, Entscheidung.
    – Walter Hasenclever

  • Selbst für Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstürmen hinriss.
    – Paul Casanova

  • Kraft und Schönheit sind der Jugend Güter, des Alters Blüte aber ist Besonnenheit.
    – Demokrit

  • Streifen Sie, meine Herren, den Gedanken ab, daß Sie etwas können; je mehr Sie sich von diesem Gedanken entfernen, desto empfänglicher werden Sie für das sein, was Ihnen hier geboten wird. Die Photographie, die wir hier pflegen wollen, ist eine andere als diejenige, aus der Sie alle kommen.
    – Georg Heinrich Emmerich

  • Laß das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten.
    – Eduard von Bauernfeld

  • Geirrt zu haben ist menschlich, und einen Irrtum einzugestehen ist Kennzeichen eines Weisen.
    – Hieronymus

  • Besser auseinanderfliehn in Einigkeit // Als immerdar beisammen sein mit Zank und Streit.
    – Carl Spitteler

  • Um die Gesellschaft (die natürlich aus den Nichtarbeitern besteht) glücklich und das Volk selbst in kümmerlichsten Zuständen zufrieden zu machen, ist es nötig, daß die große Mehrheit sowohl unwissend als arm bleibt. Kenntnisse erweitern und vervielfachen unsere Bedürfnisse, und je weniger ein Mann bedarf, desto leichter können seine Notwendigkeiten befriedigt werden.
    – Bernard Mandeville

  • Auch fordert jede Wirkung eine gleich starke Gegenwirkung, jedes Zeugen ein gleich tätiges Empfangen. Die Gegenwart muss daher schon auf die Zukunft vorbereitet sein.
    – Wilhelm von Humboldt

  • Der mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Leser, ja der schlechteste partizipiert etwas von der Vortrefflichkeit des ganzen Genres.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Koketterie ist perfide, ohne es zu wissen; sie täuscht nicht, aber bewirkt, dass man sich täuscht.
    – Théodore Jouffroy

  • Behaupten wir also dreist, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es in der ganzen Welt nur eine einzige verschieden geartete Wesenheit giebt.
    – Julien Offray de La Mettrie

  • Goethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurück.
    – Franz Kafka

  • Wen die Götter lieben, wird jung.
    – Oscar Wilde

  • Man hat als einen Einwurf gegen den Grundsatz der Gleichheit angeführt: die Natur selbst, indem sie die Menschen mit verschiedenen Gaben ausstattet, sei die erste Quelle der Ungleichheit. Gewiß! Aber eben weil es die Natur schon von selbst thut, laßt die Natur nur machen und spart eure Gesetze!
    – Franz Grillparzer

  • Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan.
    – Christian Fürchtegott Gellert



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