Zufällige Zitate
Willst du allen Kreaturen nütz seyn, so kehre dich von allen Kreaturen.
– Heinrich Seuse[Weil] ich bestrebt sein wollte, als Staatsbürger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen.
– Hans SchollSteh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.
– Friedrich SchillerWir können // Nicht alle Herrn sein, nicht kann jeder Herr // Getreue Diener haben.
– William ShakespeareJedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.
– Hildegard von BingenIch sah der Menschen Angstgehetz; // ich hört der Sklaven Frongekeuch. // Da rief ich laut: Brecht das Gesetz! // Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!
– Erich MühsamIn dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
– Heinrich HeineAlles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.
– Achim von ArnimAch! wohin bist du geflohen, // Meiner Jugend Heiterkeit? // Ach! wie schnell bist du entschwunden, // Meines Lebens Rosenzeit?
– Christian August VulpiusDu sprichst ein großes Wort gelassen aus.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
– William ShakespeareDie Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
– Benjamin FranklinDie Welt ist ein Transparent Gottes.
– Peter RoseggerDas schlechthin Unbedingte wird in der Erfahrung gar nicht angetroffen.
– Immanuel KantIch und mein Fläschchen sind immer beisammen.
– August Friedrich Ernst LangbeinFreiheit! Ein schönes Wort wer’s recht verstände." – Egmont, IV. Aufzug – Der Culenburgische Palast
– Johann Wolfgang von GoetheÜberall herrscht Gleichgültigkeit. Niemanden interessiert es, ob das Gepredigte wahr oder falsch ist. Eine Predigt ist eine Predigt, einerlei von was sie handelt; nur, je kürzer um so besser.
– Charles Haddon SpurgeonDer müde Leib findet sein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müd' ist, wo soll er ruhen?
– Georg BüchnerDer ernsteste Stoff muss so behandelt werden, dass wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiel zu vertauschen.
– Friedrich SchillerIch bin der Letzte meines Stamms.
– Friedrich SchillerGleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe - Tragik.
– Richard WagnerDie Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
– Georg Christoph LichtenbergNicht die Natur, nur der Mensch kennt Erbarmen, aber nicht oft läßt er es walten.
– Ludwig AnzengruberSpart mir den Anblick seiner rohen Sitten.
– Friedrich SchillerZwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
– Paulus von TarsusMit geliebten Menschen zusammen sein: mehr braucht es nicht; träumen, mit ihnen sprechen, nicht sprechen, an sie denken, an die gleichgültigsten Dinge denken, aber in ihrer Nähe: alles gilt gleich.
– Jean de La BruyèreDu hast, unter dem Deckmantel der Erziehung, ein Verbrechen an mir begangen.
– Walter HasencleverAm Feiertag gehen sie in die Messe, // nur mit Wut oder immer noch schläfrig, // nur aus Gewohnheit oder um Frauen anzuschauen // und ganz in Schale um Beachtung zu ergattern.
– Carlo GozziDie Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott.
– Alfred DelpEs ist einfach mich zu hängen, aber die Frage - die Sklavenfrage - die bleibt noch zu lösen.
– John BrownWo man weniger weiß, argwöhnt man am meisten.
– Niccolò MachiavelliWie sehe ich meinen Wald stehen? / Den habt ihr mir verwüstet // Und mein Wild umgebracht // Und meine Vögel verjagt // Ich sage euch Fehde an.
– Hartmann von AueDer Winter ist eine Zeit der Erholung und der Vorbereitung.
– Paul TherouxDer einzige Unterschied zwischen einer Laune und der ewigen Liebe besteht darin, dass die Laune etwas länger dauert.
– Oscar WildeFrauen vermengen unaufhörlich das Geringfügigste mit dem Wichtigsten, die Nebensachen mit den Hauptpointen, die Person und die Sache.
– Bogumil GoltzGroß ist die Macht der Gewohnheit.
– CiceroWie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei.
– FreidankWir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute – // Bellt und kläfft auch rings die Meute!
– Walt WhitmanDenn Armut ist ein großer Glanz aus Innen ...
– Rainer Maria Rilke