Zufällige Zitate

  • Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück.
    Anastasius Grün

  • Zu viel plauschen die Weiber erst, wenn sie alt sind. Wenn sie jung sind, verschweigen sie einem zu viel.
    Johann Nepomuk Nestroy

  • Brüderlein fein, Brüderlein fein, musst mir ja nicht böse sein!
    Ferdinand Raimund

  • Wir wollen auf die ‘Sachen selbst’ zurückgehen.
    Edmund Husserl

  • Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspflicht das Gegenteil fordert, ist das allein Richtige.
    Theodor Fontane

  • [Johann Wolfgang von Goethe ist] wirklich ein Mann, dessen Liebe kein edles Herz zu erwerben sich schämen darf. Je näher ich ihn kennenlerne, je mehr innere Güte entdecke ich an ihm.
    Christian Gottlob Voigt

  • Die leichte Taube, indem sie im freien Fluge die Luft teilt, deren Widerstand sie fühlt, könnte die Vorstellung fassen, dass es ihr im luftleeren Raum noch viel besser gelingen werde.
    Immanuel Kant

  • Entstehen möge ein Rächer aus unserm Gebein.
    Vergil

  • Und was // ist Zufall anders, als der rohe Stein, // der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke // muß ihn der Mensch gestalten -
    Friedrich Schiller

  • Fremder Gleichmut ist eines der besten Mittel gegen die Fieber des Lebens.
    Paul Keller

  • Der innere Sinn sieht die Verhältnisse seiner Bestimmungen nur in der Zeit, mithin im Fließen; wo keine Dauerhaftigkeit der Betrachtung, die doch zur Erfahrung notwendig ist, statt findet.
    Immanuel Kant

  • Der Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht.
    Theodor Storm

  • Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres Wort, das keine Beziehung zur Wirklichkeit hat.
    Michel de Montaigne

  • Die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen.
    Phaedrus

  • Der Starke ist am mächtigsten allein
    Friedrich Schiller

  • Der Hunger kommt beim Essen [...]; aber der Durst vergeht beim Trinken.
    François Rabelais

  • Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.
    Karl Marx

  • Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
    Robert Musil

  • Der müde Leib findet sein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müd' ist, wo soll er ruhen?
    Georg Büchner

  • Doch still! Mich dünkt, ich wittre Morgenluft.
    William Shakespeare

  • Jeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne der Schelm.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Sonst hat der leichsinnige Sohn Schulden gemacht, die der Vater bezahlen mußte; heute macht der leichtsinnige Vater Schulden, die der Sohn wird bezahlen müssen.
    Peter Rosegger

  • Einigkeit und Recht und Freiheit // für das deutsche Vaterland! // Danach lasst uns alle streben // brüderlich mit Herz und Hand!
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.
    Karl Kraus

  • Das Genie entzieht sich den Konventionen und sieht die Dinge selbst an.
    Sully Prudhomme

  • Streifen Sie, meine Herren, den Gedanken ab, daß Sie etwas können; je mehr Sie sich von diesem Gedanken entfernen, desto empfänglicher werden Sie für das sein, was Ihnen hier geboten wird. Die Photographie, die wir hier pflegen wollen, ist eine andere als diejenige, aus der Sie alle kommen.
    Georg Heinrich Emmerich

  • Warum kann der lebendige Geist dem Geist nicht erscheinen? // Spricht die Seele, so spricht ach! schon die Seele nicht mehr.
    Friedrich Schiller

  • nach einem guten Diner geht man immer sehr flott mit dem Gelde um.
    Henrik Ibsen

  • [Jupiter] nickte und der ganze Olymp erbebte.
    Vergil

  • Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen Liebe.
    Oscar Wilde

  • Die Stärke der Gefühle kommt nicht so sehr vom Verdienst des Gegenstandes, der sie erregt, als von der Größe der Seele, die sie empfindet.
    Théodore Jouffroy

  • Macht mir kein Getümmel, O Ihr Männer von Athen.
    Sokrates

  • Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.
    Plutarch

  • Die Würfel sind gefallen.
    Gaius Julius Caesar

  • Leben willst du? Kannst du das denn?
    Seneca d.J.

  • Die Geduld ist imstande, auch den verwildersten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird.
    Johannes Chrysostomos

  • Mit Sicherheit weiß ich nur das eine, daß die Werturteile der Menschen unbedingt von ihren Glückswünschen geleitet werden, also ein Versuch sind, ihre Illusionen mit Argumenten zu stützen. […] Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.
    Sigmund Freud

  • Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.
    Heinrich von Treitschke

  • So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich.
    Honoré de Balzac

  • Verfassungsrecht vergeht, Verwaltungsrecht besteht.
    Otto Mayer



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