Zufällige Zitate
Gott hat uns den Tabak gegeben, um unsere Leidenschaften und unsere Schmerzen einzuschläfern.
– Honoré de BalzacVon dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flüchtig gefaßt. Ich habe darüber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden.
– Hans SchollJetzt verdrängt die Maschine den Menschen. Unter den richtigen Umständen wird sie ihm dienen.
– Oscar WildeDie Entschälung des Gegenstandes aus seiner Hülle, die Zertrümmerung der Aura, ist die Signatur einer Wahrnehmung, deren »Sinn für das Gleichartige in der Welt« so gewachsen ist, dass sie es mittels der Reproduktion auch dem Einmaligen abgewinnt.
– Walter BenjaminMit Gebeten und Jesuiten zwingt man nicht mehr die Welt
– Christian Dietrich GrabbeDie beste Lunge erschöpft sich, auch sogar eine weibliche.
– Gotthold Ephraim LessingZu viel plauschen die Weiber erst, wenn sie alt sind. Wenn sie jung sind, verschweigen sie einem zu viel.
– Johann Nepomuk NestroyDenn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur. Wer sie heraus kann reißen, der hat sie.
– Albrecht DürerSogar wenn der Vogel geht, fühlt man, dass er Flügel hat.
– Antoine-Marin LemierreMag's in der Brust stürmen und wogen, der Atem in der Kehle stocken! Der Kopf soll oben bleiben bis in den Tod!
– Gottfried KellerJe weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.
– Erasmus von RotterdamEin Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.
– Dietrich BonhoefferGroßen herrn und schönen frauen // Soll man gern dienen, wenig trauen.
– Georg RollenhagenNicht scheinen, sondern sein.
– Tycho BraheIch fürchte nichts - nichts - als die Grenzen deiner Liebe.
– Friedrich SchillerDas Gespräch ist, meiner Ansicht nach, die lohnendste und natürlichste Übung unseres Geistes: Keine andere Lebensbetätigung macht mir so viel Freude.
– Michel de Montaigne[Die Rechnung] stimmt auf den Pfennig.
– CiceroSich das Rauchen abzugewöhnen ist ganz leicht. Ich selbst habe es schon mindestens ein Dutzend Mal gemacht.
– Mark TwainLeider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der multiplizierten Kleinheit. Wenige verstanden diesen kleinlichen Formen unter sich ein Verhältnis zu geben; und dadurch wurden solche Ungeheuer wie der Dom zu Mailand, wo man einen ganzen Marmorberg mit ungeheuren Kosten versetzt und in die elendesten Formen gezwungen hat, ja noch täglich die armen Steine quält, um ein Werk fortzusetzen, das nie geendigt werden kann, indem der erfindungslose Unsinn, der es eingab, auch die Gewalt hatte, einen gleichsam unendlichen Plan zu bezeichnen.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mittelweg ist oft doppeltgefährlich.
– Christian Dietrich GrabbeÜber nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod.
– Baruch de SpinozaIdeale sind gefährlich. Die Wirklichkeit ist besser. Manchmal tut sie weh, aber sie ist besser.
– Oscar WildeGlück und Verstand gehen selten Hand in Hand.
– Johann Nepomuk NestroyEs mag leicht sein, über den Beweisgang in der Wissenschaft Theorien aufzustellen; aber das Beweisen selbst ist schwer.
– Giordano BrunoWie schwer ist es, daß der Mensch recht abwäge, was man aufopfern muß gegen das, was zu gewinnen ist, wie schwer, den Zweck zu wollen und die Mittel nicht zu verschmähen! Viele verwechseln gar die Mittel und den Zweck, erfreuen sich an jenen, ohne diesen im Auge zu behalten.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: »Und er entwich vor ihnen in die Wüste«.
– Christian MorgensternStöre meine Kreise nicht!
– ArchimedesIch denke nicht ans Ende, // Kein Fürchten soll mich lähmen.
– Ricarda HuchEin Wort an die Zeit – – „Christlich“ ist jetzt nur ein Name, ganz indifferent ist der Inhalt; / Selber der Teufel passiert jetzt als ein gläubiger Christ, / und das Christentum ist jetzt der Paß ins Land der Philister, / Um polizeigemäß sicher zu essen sein Brot.
– Ludwig FeuerbachEin Wissender, der keinen frommen Sinn hegt, ist ein Blinder, der eine Fackel trägt: »er führt und ist selbst nicht geführt.«
– SaadiRate ihr, ihretwegen und meinetwegen, dass sie sich aus Den Haag fort begibt, denn ihr Bleiben ist sehr nachteilig für uns beide .
– Karl II. von EnglandDie Komödie will durch Lachen bessern, aber nicht eben durch Verlachen.
– Gotthold Ephraim LessingEin Schelm, der mehr gibt als er hat.
– Paul BussonWenn jemand Londons überdrüssig ist, ist er des Lebens überdrüssig; denn in London hat man alles, was das Leben bieten kann.
– Samuel JohnsonMenschen, werdet groß, denn ihr könnt es!
– Johann Michael SailerDer Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, // Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus.
– Emanuel GeibelGeduld ist eine Tugend an einem Indianer und kann einem christlichen Weißen nicht zur Schande gereichen .
– James Fenimore Cooper