Zufällige Zitate

  • Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
    – René Descartes

  • Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
    – Lukian von Samosata

  • Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten.
    – Friedrich Schiller

  • Der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde.
    – Friedrich Schiller

  • Wahrhaftig, die Kunst ist es, was man verehren muß, nicht den Künstler; — der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug.
    – Wilhelm Heinrich Wackenroder

  • Es giebt nirgend Mühe ohne Ertrag, und eben so nicht leicht Ertrag ohne aufgewandte Mühe. Arbeit und Vergnügen, ihrer Natur nach mit einander im Widerspruche, sind durch ein gewisses natürliches Band wieder an einander geknüpft.
    – Titus Livius

  • Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
    – Sophie Tieck

  • Und doch ist es in manchen Fällen [...] notwendig und freundlich, lieber nichts zu schreiben, als nicht zu schreiben.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Tage sind gleichsam Kinder der Zeit, weil der folgende Tag, mit dem was er enthält, das Erzeugnis des vorigen ist.
    – Immanuel Kant

  • Viel Obst ist ungesund; wir keuen alle dran, // Was eines Apfels Kost für Leid uns angethan.
    – Friedrich von Logau

  • Die Wünsche vieler Angehörigen unsers Standes sind durch die Beispiele schnellster und beinahe müheloser Bereicherung Einzelner auf dem Wege sogenannter Speculation und des daran sich knüpfenden Luxus krankhaft gesteigert worden.
    – David Friedrich Strauß

  • In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren.
    – Friedrich Nietzsche

  • Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz besondern Gedanken aufzuschreiben, die ihr auf dem letzten Wege vorgeschwebt. Schade, dass man ihr's versagte; denn am Ende des Lebens gehen dem gefassten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn ich so die kleinen Dampfer die riesigen Kähne vorüberschleppen sehe, muß ich immer an den Dichter und das Publikum denken.
    – Christian Morgenstern

  • Ich sehe keine Ungebühr in der Betrachtung des schönsten Werkes der Natur, des nackten Körpers.
    – Thomas Eakins

  • Vergiß nie, daß Kredit auch Geld ist.
    – Benjamin Franklin

  • Man behandelt mich wie einen Fuchs, wie einen Schlaukopf erster Klasse. Die Wahrheit aber ist, qu'avec un gentleman je suis toujours gentleman et demi, et que quand j'ai affaire à un corsaire, je tâche d'etre corsaire et demi
    – Otto von Bismarck

  • Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen.
    – Voltaire

  • Was wagt der freche Amor nicht!
    – Ovid

  • Du nahmst mir meinen Himmel nur, um ihn // In König Philipps Armen zu vertilgen.
    – Friedrich Schiller

  • Wirklich glaubte ich, ungetrübtes Glück sorglos immer zu haben: Seht, die Hoffnung täuschte mich.
    – Hartmann von Aue

  • Ich sterbe glücklich.
    – Charles James Fox

  • 1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit. [...]
    – Filippo Tommaso Marinetti

  • Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
    – Kurt Tucholsky

  • Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.
    – Kurt Tucholsky

  • Der christliche Orpheus – – Menschlichen Sinn entlockte der Grieche selber dem Steine, / Unsere Pädagogie macht selbst den Menschen zum Klotz.
    – Ludwig Feuerbach

  • Und Ruhm ist auch dabei zu holen — Leute, die einen guten Tisch führen, Andere gern bei sich sehen und auch selbst wacker zugreifen — von denen sagt Jedermann: Das sind brave, liebe Leute, assabele und respektable Menschen!
    – Carl Ernst von Malortie

  • Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken.
    – Samuel Johnson

  • Das Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einführen, aber es ist nicht dieses Leben.
    – Marcel Proust

  • Einsam zu speisen macht leicht hart und roh.
    – Walter Benjamin

  • Das wahre Glück des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tödtet sie.
    – Jeremias Gotthelf

  • Fluch solchem Dasein! Bei dem Träumer nicht, // Nicht bei dem Schwächling wird die Muse rasten, // Doch immer gern sie dem die Kränze flicht, // Der muthig trug des Lebens Müh' und Lasten.
    – Emil Rittershaus

  • Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn es erlaubt ist, freue ich mich über die Wiedergewinnung der Freiheit; wenn nicht, was hat mir dieser Wechsel des Herrn gebracht, außer der Freude, als ich das gerechte Ende eines Tyrannen vor Augen hatte?
    – Cicero

  • Solange ein Mensch nicht zum Tode bestimmt ist, kann ihn schon ein kleiner Kunstgriff retten.
    – Hartmann von Aue

  • Manche Leute tragen drei Namen, als fürchteten sie sich, keinen zu besitzen.
    – Jean de La Bruyère

  • In einem Berliner Wartesaal diskutierte er [Hilbert] mit zwei Geometern (wenn ich nicht irre, A. Schoenflies und E. Kötter) über die Axiomatik der Geometrie und gab seiner Auffassung das ihm eigentümliche scharfe Gepräge durch den Ausspruch: "Man muß jederzeit an Stelle von "Punkten, Geraden, Ebenen" "Tische, Stühle, Bierseidel" sagen können.
    – David Hilbert

  • Man muß sich unvermeidlich zwischen der Philosophie und dem Evangelium entscheiden. Wenn ihr nur das glauben wollt, was evident und in Einklang mit den Gemeinbegriffen ist, so ergreift die Philosophie und laßt das Christentum fahren; wenn ihr die unbegreiflichen Mysterien der Religion glauben wollt, so ergreift das Christentum und laßt die Philosophie fahren.
    – Pierre Bayle

  • Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne.
    – Franziska zu Reventlow



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