Zufällige Zitate
Oft denke ich an den Tod, den herben, // Und wie am End' ich's ausmach'?! // Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben - // Und tot sein, wenn ich aufwach'!
– Carl SpitzwegEs gibt nichts, das ich Mir nicht vergeben könnte, und nichts, das ich nicht überwinden möchte.
– Christian MorgensternAber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlichen Übel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen.
– Jacques Bénigne BossuetIch hege Taubenmut, mir fehlt's an Galle.
– William ShakespeareFrüh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.
– Benjamin FranklinDer Mensch ist eine Maschine, welche so zusammengesetzt ist, dass es unmöglich ist, sich zunächst von ihr eine deutliche Vorstellung zu machen und folglich sie zu definiren. Deshalb sind alle Untersuchungen theoretischer Natur, welche die grössten Philosophen angestellt haben, das heisst, indem sie gewissermassen auf den Flügeln des Geistes vorzugehen versuchten, vergeblich gewesen.
– Julien Offray de La MettrieEin wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft.
– Honoré de BalzacDas Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste.
– August Julius LangbehnBesser ein sprühendes Herz, denn ein kaltes und sprödes.
– Peter RoseggerMan hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert.
– Franz von BaaderDer Koran fließt über von ausgezeichneten moralischen Empfehlungen und Geboten. Er ist so aufgebaut, dass wir nicht eine einzige Seite lesen können ohne auf Maximen zu stoßen, denen alle Menschen zustimmen müssen. Seine fragmentarische Einteilung führt zu Texten, Leitmotiven und Regeln, die in sich abgeschlossen sind in einer Weise, dass sie für den normalen Menschen in jeder Lebenslage zutreffen.
– John William DraperIn einem Krieg wie diesem, in dem Hunderttausende von Kindern und Frauen durch Bombenteppiche vernichtet oder durch Tiefflieger getötet wurden, in dem Partisanen jedes, aber auch jedes Gewaltmittel anwandten, das ihnen zweckmäßig erschien, sind harte Maßnahmen, auch wenn sie völkerrechtlich bedenklich erscheinen sollten, kein Verbrechen vor Moral und Gewissen. Denn ich glaube und bekenne: die Pflicht gegen Volk und Vaterland steht über jeder anderen. Diese zu erfüllen, war mir Ehre und höchstes Gesetz.
– Alfred JodlDiese Zeiten // Sind gewaltig, // Bringen Herz und // Hirn in Noth -- // Ruhe, ruhe, // Meine Seele, // Und vergiss, // Was dich bedroht!
– Karl HenckellNiemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger," aus
– Alexis de TocquevilleDa ein Lexikon sowie ein Kompendium einer Erfahrungswissenschaft eigentlich nur eine Sammlung des kursierenden Wahren und Falschen ist, so wird man auch von dieser Gesellschaft nichts weiter erwarten.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Geduld ist imstande, auch den verwildersten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird.
– Johannes ChrysostomosOhne Mundarten wird der Sprachleib ein Sprachleichnam.
– Friedrich Ludwig JahnSo es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum für die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß Rum das dazu ausersehene Mittel ist.
– Benjamin FranklinWie schön wäre Wien ohne Wiener!
– Georg KreislerIch glaube, dass ab und zu ein kleiner Aufstand sein Gutes hat, er ist in der Politik genauso nötig wie ein Gewitter in der Natur.
– Thomas JeffersonDie Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres.
– Giacomo LeopardiMusik ist die höhere Potenz der Poesie.
– Robert SchumannAnstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinne handeln.
– Johann Wolfgang von GoetheSoll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes.
– Friedrich Heinrich JacobiIch habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen.
– Alphonse de LamartineDenn auch das Wissen selbst ist eine Macht.
– Francis BaconReiz ist Schönheit in Bewegung.
– Gotthold Ephraim LessingUnd stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
– William ShakespeareIhr müßt tapfere Männer sein, alle Auswege zwischen Sieg und Tod sind versperrt.
– Hannibal BarkasHandle an mir, wie es deiner würdig ist, nicht wie es meiner würdig ist.
– SaadiRastlos vorwärts musst du streben, // Nie ermüdet stille stehn.
– Friedrich SchillerGroßen herrn und schönen frauen // Soll man gern dienen, wenig trauen.
– Georg RollenhagenWenn man ein Buch nicht mit Genuß immer und immer wieder lesen kann, lohnt es sich nicht, es überhaupt zu lesen.
– Oscar WildeSelbst für Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstürmen hinriss.
– Paul CasanovaWer Almosen gibt, gewöhnt sich daran, Geld und Gut nicht mehr zu bewundern.
– Johannes Chrysostomos