Zufällige Zitate

  • Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Arbeit! noch einmal Arbeit und immer wieder Arbeit!
    Léon Gambetta

  • Bewunderung ist die Tochter der Unkenntnis.
    Benjamin Franklin

  • Musik ist die höhere Potenz der Poesie.
    Robert Schumann

  • Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.
    Kurt Tucholsky

  • So wie der Künstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation.
    August Julius Langbehn

  • Ich lebe in der Furcht, nicht missverstanden zu werden.
    Oscar Wilde

  • Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen.
    Oswald Spengler

  • Aus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen.
    Werner Sombart

  • Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?
    Kurt Tucholsky

  • Die Menschen werden selten durch fremden Schaden klug.
    Adolph Kolping

  • Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.
    Théodore Jouffroy

  • Man ist versucht, den Menschen als vernunftbegabtes Tier zu definieren, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäß handeln soll.
    Oscar Wilde

  • Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Werden denn die nach uns Kommenden gerade Lust haben, nach unseren kostpieligen Plänen weiterzuleben oder die Sünden der Väter zu sühnen? Werden sie nicht vielmehr auch ihre besonderen Bedürfnisse und Rechte haben? Wer sagt denn, daß die „großen Werke“, die wir heute auf ihren Kredit hin schaffen, ihnen recht sein, ja vielleicht auch nur brauchbar sein werden?
    Peter Rosegger

  • Die Erde wär' ein Jammerthal // Voll Grillenfang und Gicht, // Wüch's uns zur Lindrung unsrer Qual // Der edle Rheinwein nicht.
    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  • Die Perestroika wurde in dem Moment abgebrochen, als es endlich den neuen Unionsvertrag gab, der die Union erhalten, aber dezentralisiert hätte. So wäre der Weg zur Desintegration versperrt worden. Das war das, was nötig gewesen wäre. In der Union wären mindestens zehn, vielleicht auch zwölf Republiken geblieben.
    Michail Gorbatschow

  • Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist das Zeichen einer außerordentlichen Leistung, dass selbst die größten Neider sie loben müssen.
    François de La Rochefoucauld

  • Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Menschen lieben die Dämmerung mehr als den hellen Tag, und eben in der Dämmerung erscheinen die Gespenster.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein.
    Immanuel Kant

  • Alle Versuche, Menschen durch Armeen, Gewalt oder Argumente zusammenzupferchen, sie unterschiedslos in dieselbe Einfriedung zu treiben und zu zwingen, denselben Gott zu verehren, sind fehlgeschlagen und werden immer fehlschlagen, weil es gemäß der menschlichen Beschaffenheit unmöglich ist.
    Swami Vivekananda

  • Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein // Vom Grabe springt.
    Emanuel Geibel

  • Die Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.
    Hildegard von Bingen

  • Alles freuet sich und hoffet, // Wenn der Frühling sich erneut.
    Friedrich Schiller

  • Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, // Verderblich ist des Tigers Zahn, // Jedoch der schrecklichste der Schrecken, // Das ist der Mensch in seinem Wahn.
    Friedrich Schiller

  • Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden.
    Adolph Freiherr Knigge

  • Uns scheint, dass nichts aus nichts geschaffen werden kann.
    Lukrez

  • Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, [...] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken.
    Paul Gerhardt

  • Der Freundschaft stolzes Siegel tragen viele, die in der Prüfungsstunde treulos fliehn.
    Friedrich Schiller

  • Das höchste Heil, das letzte liegt im Schwerdte! // Drück dir den Speer ins treue Herz hinein, // Der Freiheit eine Gasse! - Wasch' die Erde, // Dein deutsches Land mit deinem Blute rein!
    Theodor Körner

  • Die Gewohnheit ist so mächtig, dass die uns selbst aus dem Bösen ein Bedürfnis macht.
    Théodore Jouffroy

  • Ich nenne das Weib darum die Bewahrerin der Liebe, weil bekanntlich beim Manne nicht die Liebe, sondern die Lust die Initiative hat, welcher Lust die Liebe nur folgt.
    Franz von Baader

  • Der Mittelweg ist oft doppelt gefährlich.
    Christian Dietrich Grabbe

  • Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.
    Miguel de Unamuno

  • Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspflicht das Gegenteil fordert, ist das allein Richtige.
    Theodor Fontane

  • Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung
    Friedrich Schiller

  • Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.«
    Theodor Haecker



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