Zufällige Zitate

  • Der Kampf, den ein jeder moralisch wohlgesinnter Mensch, unter der Anführung des guten Prinzips gegen die Anfechtung des bösen, in diesem Leben bestehen muß, kann ihm, wie sehr er sich auch bemüht, doch keinen größern Vorteil verschaffen, als die Befreiung von der Herrschaft des letzteren.
    – Immanuel Kant

  • Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen.
    – Mark Twain

  • Denn, ich wiederhole es, alle Tugend, die irgendwie eines Lohnes wegen geübt wird, beruht auf klugen, methodischen, weitsehenden Egoismus.
    – Arthur Schopenhauer

  • Nur wer das Spiel mit dem Feuer nicht beherrscht, verbrennt sich die Finger.
    – Oscar Wilde

  • Eine Hexe mit dämonischer Macht, den Himmel niederzulegen, die Erde aufzuhängen, Quellen zu verhärten, Berge zu schmelzen, Geister heraufzuholen, Götter herabzuziehen, Sterne auszulöschen, tatsächlich die Unterwelt zu illuminieren.
    – Apuleius

  • Zunächst der Todesstrafe kam die Verweisung. Diese Strafe ist schrecklich in glückseligen Ländern; es gibt Staaten, aus denen es kein Unglück ist verwiesen zu werden.
    – Friedrich Schiller

  • Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben.
    – Kurt Tucholsky

  • Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.
    – Ludwig Harms

  • Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    – Aydan Özoguz

  • Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden.
    – Georg Büchner

  • Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
    – Thomas von Aquin

  • Aber ich werde der Letzte nicht sein, den es bitter gereute, // Frauenrat befolget zu haben.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich bin der Meinung, daß ein Kunstwerk nur nach seinen eigenen Gesetzen beurteilt werden kann. Ob es in sich geschlossen ist oder nicht, das ist die Frage.
    – Thomas Griffiths Wainewright

  • Übertreibt die Satire? Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.
    – Kurt Tucholsky

  • Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will.
    – Jean de La Bruyère

  • Der König herrscht, aber er regiert nicht.
    – Adolphe Thiers

  • Der berühmte Don Quijote von la Mancha, der sich mit einem anderen Namen nennt der Ritter von der traurigen Gestalt.
    – Miguel de Cervantes

  • Wir tolerieren sie. Aber wenn sie sich nicht benehmen, werden wir sie angreifen. Und wenn sie dann ihre weißen Freunde aus Deutschland rufen, dann schießen wir ihnen in die Köpfe.
    – Samuel Nujoma

  • Gewöhnlich erlebt der Mensch am anderen Menschen nur die chinesische Mauer seines Ichs.
    – Ferdinand Ebner

  • Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.
    – François de La Rochefoucauld

  • Für sein Tun und Lassen kann man keinen anderen zum Muster nehmen.
    – Arthur Schopenhauer

  • Die größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie.
    – Aristoteles

  • Die Reichswehr steht hinter mir. Ob sie zuverlässig ist, weiß ich nicht, aber sie gehorcht mir.
    – Hans von Seeckt

  • Das wird eine knechtische Seele werden, bei der man nur mit Strenge etwas erreicht.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Einmal begonnen ist halb schon getan. Entschließ dich zur Einsicht! Fange nur an!
    – Horaz

  • Ich habe mir viel Mühe um die Erklärung dieses Versuchs[1] gegeben und habe schließlich nur einen Ausweg gefunden. Derselbe besteht in der Hypothese, daß die Verbindungslinie zweier Punkte eines festen Körpers nicht die gleiche Länge behält, wenn sie einmal der Bewegungsrichtung der Erde parallel läuft, und dann senkrecht darauf gestellt wird.
    – Hendrik Antoon Lorentz

  • Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier überschauert mich die Allmacht des großen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein Fuß! Bei dieser Lektüre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von Heiligtümern.
    – Heinrich Heine

  • Wenn man die Wahrheit sagt, so sündigt man nicht, weder in der Beichte noch anderswo.
    – Giovanni Boccaccio

  • Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.
    – Sully Prudhomme

  • Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren sei gegen Stolze stolz, um Demut sie zu lehren.
    – Friedrich Rückert

  • Der Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren.
    – Giacomo Casanova

  • Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung.
    – Gregor VII.

  • Es gibt heute kein zweites Volk, das des Führers so bedürftig ist, um etwas zu sein, um auch nur an sich glauben zu können, aber auch keines, das einem großen Führer so viel sein kann.
    – Oswald Spengler

  • Denn wo Gespenster Platz genommen, // Ist auch der Philosoph willkommen. // Damit man seiner Kunst und Gunst sich freue, // Erschafft er gleich ein Dutzend neue.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der gesunde Gelehrte, der Mann bei dem Nachdenken keine Krankheit ist.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Wie auch das alte Sprichwort sagt, erfreut der Gleichaltrige den Gleichaltrigen.
    – Platon

  • Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.
    – Achim von Arnim

  • Zittre, du großes Österreich, // Vor deinen kleinen Beamten!
    – Eduard von Bauernfeld

  • Keins von allen Gütern dieser weiten Erde, // Keines! dem nicht Schmerz und Reue sei Gefährte, // Überall verfolgt die Plagegöttin dich.
    – Karoline von Günderrode

  • Aus dem Single-Charts-Horror halte ich mich raus. Ich konkurriere nicht mit Klingeltönen, tut mir leid.
    – Thomas Dürr



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