Zufällige Zitate
Genoß der Jüngling ein Vergnügen, // So war er dankbar und verschwiegen.
– Friedrich von HagedornDie Fische müssen schwimmen.
– PetronEine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.
– Honoré de BalzacDa wieder mal der Bundesrat // das Volk um etwas Rundes bat, // so hoff ich, dass die Hundesteuer // der Magistrat mir stunde heuer.
– Erich MühsamDer echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn es für die Alternativen gleich gute Argumente gibt, kann man den Zufall entscheiden lassen.
– Werner WinklerEs gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
– Marie von Ebner-EschenbachIch habe bestimmt keine Rassen-, Standes- oder religiöse Vorurteile. Es genügt für mich, zu wissen, jemand ist ein Mensch - schlimmer kann er nicht sein.
– Mark TwainDemokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.
– Winston ChurchillAnfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird.
– Blaise PascalDer Mensch ist frei geschaffen, ist frei, // Und würd' er in Ketten geboren.
– Friedrich SchillerWenn man ein Buch nicht mit Genuß immer und immer wieder lesen kann, lohnt es sich nicht, es überhaupt zu lesen.
– Oscar WildeIch hab’ gethan, was ich nicht lassen konnte.
– Friedrich SchillerEin Kompliment ist so etwas wie ein Kuss durch einen Schleier.
– Victor HugoEs gibt wohl manches, das man annehmen muss, ohne zu Dank verpflichtet zu sein.
– Seneca d.J.Der Arzt, der nicht dazu rät, dass man seine Affekte beherrscht, kann seinen Beruf nicht vollkommen ausüben.
– Moses MaimonidesWelche Religion ich bekenne? Keine von allen, // Die du mir nennst! „Und warum keine”? Aus Religion.
– Friedrich SchillerIch kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen direkt zu Gericht säße.
– Albert EinsteinEs ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen.
– Claus Schenk Graf von StauffenbergOh, sagt man doch, daß Zungen Sterbender // Wie tiefe Harmonie Gehör erzwingen; // Wo Worte selten, haben sie Gewicht: // Denn Wahrheit atmet, wer schwer atmend spricht,
– William ShakespeareBrüder, fliegt von euren Sitzen, // Wenn der volle Römer kreist, // Laßt den Schaum zum Himmel spritzen: // Dieses Glas dem guten Geist!
– Friedrich SchillerAlle Politik i?t Kun?t, Ausführung, Einbilden der Idee in den ?pröden Stoff.
– Heinrich von TreitschkeDie Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.
– Philipp Otto RungeAm Anfang war die Kraft.
– Paula Modersohn-BeckerEhret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, // Flicken zerrißene Pantalons aus;
– August Wilhelm SchlegelLeider kann ich keine Sprache anständig sprechen, deshalb mixe ich alles von überall zusammen. Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix.
– Karl LagerfeldEr war nunmehr der Länder satt // Wo man so viele Kreuze hat // Und man für lauter Creuz und Krist // Ihn eben und sein Kreuz vergisst.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Pariser wundert sich, wenn nicht überall alles so ist wie in Paris, und der Franzose, wie in Frankreich.
– Honoré de BalzacIch weiß, daß ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daß ich unzugänglich für jede Freude wäre, noch ein Tier, daß ich mich an sinnlichen Genüssen erfreute. Es bleibt also übrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen.
– Synesios von KyreneAus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen." - Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung vom 8. Mai 1919, nach
– Friedrich EbertAuch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere Sünde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen.
– Karl MayOb es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.
– Georg Christoph LichtenbergDenn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen.
– Chrétien de TroyesKürze begehr ich, // Und ich verirr in das Dunkel.
– HorazIch hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen weil man nicht alles leisten kann.
– Alexander von HumboldtLaßt uns Wein und Frauen, Heiterkeit und Gelächter genießen, Predigten und Sodawasser am Tag danach.
– George Gordon Byron