Zufällige Zitate
Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
– Johann Gottfried SeumeDen Leuten ein X für ein U vormachen - wo ist die Zeitung, die diesen Druckfehler zugibt?
– Karl KrausEs ist ein großer Trost für mich in meiner letzten Stunde, dass ich niemals irgendjemanden absichtlich beleidigt habe und dass kein Tropfen Blut an meinen Händen klebt.
– Friedrich V. von DänemarkHierbei der Brief von Lassalle zurück. Dorch un dorch der läppische Jüd.
– Friedrich EngelsWirklichkeit is immer das schönste Zeugnis für die Möglichkeit.
– Johann Nepomuk NestroyIn dem Haus in dem du bleiben willst, sei rechtschaffen und stehle nicht.
– Benvenuto CelliniWer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
– Friedrich NietzscheWien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte.
– Theodor HerzlLeben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
– Rudolf SteinerSoll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?
– Friedrich SchleiermacherDem Menschen einen Glauben schenken, heißt, seine Kraft verzehnfachen.
– Gustave Le Bon[...] wer als Meister ward geboren, // der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.
– Richard WagnerDie Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke.
– Immanuel KantZwischen Mann und Frau ist keine Freundschaft möglich. Es gibt Leidenschaft, Hass, Liebe, Verehrung, aber keine Freundschaft.
– Oscar WildeDer Übersetzung Kunst, die höchste, dahin geht, // Zu übersetzen recht, was man nicht recht versteht.
– Friedrich RückertDas Kruzifix ist eine Zierat geworden, die man im Ohre hängen hat.
– Karl GutzkowEs handelt sich nicht mehr darum zu »dichten«. Das wichtigste ist das Beobachtete.
– Joseph RothViele gibt es, denen bekannt zu sein, seine großen Nachteile hat.
– Charles de MontesquieuIch verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt.
– Friedrich NietzscheDas schlimmste Laster ist die Seichtheit. Alles ist gut, was man geistig erfaßt hat.
– Oscar WildeDer eine bedarf der Hilfe des anderen.
– SallustWir suchen überall das Unbedingte, und finden immer nur Dinge.
– NovalisMan weiß durchaus nicht, wie man als geistiges Wesen in diese sonderbare Unterwelt gekommen ist; aber wissen sollte man früh und immer, wie man mit Ehre wieder hinaus kommt.
– Nikolai Abramowitsch PutjatinAuf einmal in einem ganzen Wirbel drin von Aventüren. Ach, wie ist es gut, wenn einem der moralische Halt so gänzlich fehlt.
– Franziska zu ReventlowNichtstun und vollkommen müßig sein ist angenehm.
– CiceroDas Ausgedehnte bildet gleichsam die unsichtbare Leinwand, auf die das Weltpanaorama, das jeden von uns umgibt, gemalt ist, indem es den die Farben tragenden Lokalzeichen Haltung und Form verleiht, Einen anderen Standpunkt gegeüber dem Weltpanorama als den unseres Subjektes gib es nicht, weil das Subjekt als Beschauer zugleich der Erbauer seiner Welt ist. Ein objektives Weltbild, das allen Subjekten gerecht werden soll, muss notwendig ein Phantom bleiben.
– Jakob Johann von UexküllDas englische Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn Mittelmäßigkeit zu ihm spricht.
– Oscar WildeEin Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist nicht wert, als Gedanke zu gelten.
– Oscar WildeWas soll nicht alles
– Max StirnerDer nächste Weltkrieg wird nicht nur reaktionäre Klassen und Dynastien, er wird auch ganze reaktionäre Völker vom Erdboden verschwinden machen. Und das ist auch ein Fortschritt.
– Friedrich EngelsSpart mir den Anblick seiner rohen Sitten.
– Friedrich SchillerNein, ich werde nicht nachgeben. Ich werde weitermachen. Ich werde bis zum Ende arbeiten.
– Eduard VII. von EnglandDie Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mann, der das Wenn und Aber erdacht, hat sicher aus Häckerling Gold schon gemacht.
– Gottfried August BürgerIch habe französisch geschrieben und nicht italienisch, weil die französiche Sprache weiter verbreitet ist als die meinige.
– Giacomo CasanovaUm nun aber das Verfahren des Descartes im einzelnen zu beschreiben, so macht er sich zum Grundsatz, vorläufig an allem zu zweifeln, ja, um recht sicherzugehen und ganz gewiß zu sein, sich von jedem Vorurteil befreit zu haben, vorläufig alles für
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingEin ehrlicher Politiker, das ist ein Widerspruch in sich.",
– Sergej Lukianenko