Zufällige Zitate
Die Göttin hat mir Thee gekocht // Und Rum hineingegossen; // Sie selber aber hat den Rum // Ganz ohne Thee genossen.
– Heinrich HeineAlles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rückwärts.
– Joseph GörresMan soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kömmt er.
– Wilhelm HauffDer größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
– Marie von Ebner-EschenbachLiebe // Kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.
– Friedrich SchillerDenn wir sehen, dass nichts von nichts entstehen kann.
– LukrezStets glücklich zu sein und ohne Schmerz durch das Leben zu gehen heißt, nur eine Seite der Natur zu kennen.
– Seneca d.J.Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht hat, als derer, die man ausübt.
– François de La RochefoucauldWerde welcher du bist erfahren.
– PindarWir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt - mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte - und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte.
– Mark Twain»[...] lieber zweimal fragen als einmal irregehen!«
– Scholem AlejchemMut zeiget auch der Mameluck, // Gehorsam ist des Christen Schmuck;
– Friedrich SchillerDas einfallsreichste, das ARD und ZDF in den letzten Jahren eingefallen ist, war die Haushaltsabgabe.
– Helmut ThomaUnd so ist der Ausschlag einer durch Philosophie versuchten ältesten Menschheitsgeschichte: Zufriedenheit mit der Vorsehung und dem Gange menschlicher Dinge im ganzen, der nicht vom Guten anhebend zum Bösen fortgeht, sondern sich vom Schlechten zum Besseren allmählich entwickelt; zu welchem Fortschritte denn ein jeder an seinem Teile, so viel in seinen Kräften steht, beizutragen durch die Natur selbst berufen ist.
– Immanuel KantEin großer Aufwand, schmählich! ist vertan.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn jemand so phantasielos ist, eine Lüge mit Beweisen zu stützen, kann er ebenso gut gleich die Wahrheit sagen.
– Oscar WildeDie Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDer Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des Nächsten, daher verlassen weder Kummer noch Missmut den Neidischen.
– Basilius der GroßeAlles Große, das Menschen je geleistet, geht aus der Einsamkeit, aus der Vertiefung geistigen Schauens hervor.
– Peter RoseggerIch glaube, es muß jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis! Und darum wird er entstehen - mit Ihnen, meine Herren, oder gegen Sie!
– Theodor HerzlEs gibt für Unzählige nur ein Heilmittel - die Katastrophe.
– Christian MorgensternEs ist aber doch sonderbar, dass die Sklaverey im Mittelalter keine einzige Spur eines ähnlichen Einflusses zeigt. Die Verschiedenheit der übrigen Umstände erklärt zwar viel aber nicht alles.
– Friedrich SchillerDer denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann.
– Johann Wolfgang von GoetheSüße Träume wecken meine Begierde.
– Mönch von SalzburgSo lange war ich Vater und mußte erst kinderlos werden, um zu wissen, was ein Vater sei.
– Johann Anton LeisewitzNichts, Lucilius, ist unser wahres Eigentum außer der Zeit. Dies flüchtige und schwer fassbare Gut ist das einzige, dessen Besitz uns die Natur vergönnt hat und doch verdrängt uns der erste beste daraus.
– Seneca d.J.Ich habe mir viel Mühe um die Erklärung dieses Versuchs[1] gegeben und habe schließlich nur einen Ausweg gefunden. Derselbe besteht in der Hypothese, daß die Verbindungslinie zweier Punkte eines festen Körpers nicht die gleiche Länge behält, wenn sie einmal der Bewegungsrichtung der Erde parallel läuft, und dann senkrecht darauf gestellt wird.
– Hendrik Antoon LorentzGott ist so groß, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Größe verleiht.
– John WesleyJede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn.
– Ricarda HuchWelche Schwierigkeiten wir auch haben, um eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Äthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substanz erfüllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen.
– James Clerk MaxwellEs ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.
– Benjamin FranklinWollust ward dem Wurm gegeben.
– Friedrich SchillerDie Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtuos und Künstler.
– Otto WeiningerFrauen wollen nicht nur erobern, sie wollen auch erobert sein.
– William Makepeace ThackerayDer Freiheit Kampf, einmal begonnen, // Vom Vater blutend auf den Sohn vererbt, // Wird immer, wenn auch schwer, gewonnen.
– George Gordon ByronDie Entdeckung eines neuen Gerichtes ist für das Glück der Menschheit wichtiger, als die Entdeckung eines neuen Gestirnes.
– Jean Anthelme Brillat-Savarin