Zufällige Zitate

  • gut ist voller Lohn, das böse voller Pein. O Mensch, wie sol in dir nicht Höll und Himmel seyn?
    Daniel Czepko von Reigersfeld

  • Weil wir im Kerker geboren und großgezogen sind, merken wir nicht mehr, daß wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde." -
    Georg Büchner

  • Die Religion ist das Krankenhaus der Seele, welche die Welt verwundet hat.
    Jean Antoine Petit-Senn

  • Der Philosophie steht nicht das Vorrecht zu, sich anmaßend zu erheben, sondern sie hat wie eine Magd ihrer Herrin, der kirchlichen Lehre, zu dienen.
    Petrus Damiani

  • Die Kinder des Genies erben normalerweise nichts weiter als ausgebrannte Gehirne.
    August Strindberg

  • Diderot war nahe genug mit uns verwandt, wie er denn in alledem, weshalb ihn die Franzosen tadeln, ein wahrer Deutscher ist.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehen bleibt, leistet so gut Widerstand, als trät’ er ihr entgegen, er wird zertreten.
    Georg Büchner

  • Die echte Satire ist blutreinigend: und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen starken Teint. Was darf Satire? Alles.
    Kurt Tucholsky

  • Denn ich begleitete dich als Knab' im Garten; wir gingen unter den Bäumen umher, und du nanntest und zeigtest mir jeden. Dreizehn Bäume mit Birnen und zehn voll rötlicher Äpfel schenktest du mir und vierzig Feigenbäume.
    Homer

  • Alle Moralideen sind [...] eigenmächtig, und der ist ein grosser Narr, der sich durch sie fesseln lässt.
    Donatien Alphonse François de Sade

  • Wir haben jetzt in unsern Haushaltungen Dinge, die wir für unentbehrlich halten, von denen man vor hundert Jahren noch gar nichts wußte, und sich, ohne sie, doch eben so wohl oder besser befand. Der Tabak und der Kaffee verzehrt auch unter dem Landvolke große Summen, ohne daß er den geringsten Vortheil brächte. Verständige Aerzte behaupten und beweisen die Schädlichkeit von beiden; und doch nimmt der Gebrauch immer mehr überhand. Es ist ein großer Vortheil, wenn man alle oder doch seine meisten Nothwendigkeiten aus seiner eigenen Wirthschaft nehmen kann, welches mit diesen beiden überflüssigen und doch kostspieligen Bedürfnissen durchaus unmöglich ist. Jeder für sich und alle für alle sollten nach und nach diesem Unheil zu steuern suchen, das schon manchen Magen und manche Geldbörse verdorben hat. Wenn man jemand, der es nicht gewöhnt wäre, zur Strafe zwänge, Tabak zu rauchen oder zu schnupfen, so würde diese Strafe sehr grausam scheinen, so ekelhaft und widerlich ist diese berauschende giftartige Pflanze der Natur. Jetzt hat die verderbliche Gewohnheit auch fast die Natur verkehrt; so viel Gewalt hat eine anfangs unsinnige Mode, wenn sie einmal durch Allgemeinheit das Lächerliche verloren hat.
    Johann Gottfried Seume

  • Wenn Ihre Majestät aufhören werden zu geben" Raleighs Antwort auf die Frage Königin Elizabeths der Ersten: "Raleigh, wann werden Sie endlich aufhören zu betteln?
    Walter Raleigh

  • Geschwindigkeit wird nie so sehr bewundert als von Saumseligen.
    William Shakespeare

  • Hier auf dem offenen Meere der Welt, mitten unter hundert Schiffen, kann ich Dir nicht durch das Sprachrohr der Presse das zuschreien, was ich Dir viel lieber nahe an Deinem Angesicht und an Deiner Brust zuflüstern möchte.
    Jean Paul

  • Der Hauptfehler war, ich hatte mich zu lange mit dem Stücke getragen; ein dramatisches Werk aber kann und soll nur die Blüthe eines einzigen Sommers seyn.
    Friedrich Schiller

  • Die eigenen Früchte machen uns stark.
    Peter Hille

  • Lieben ist die Freiheit.
    Johann Albrecht Bengel

  • Mit anderen Worten: In einer Bevölkerung von 48 Millionen, von denen nur 500.000 als Juden geführt werden, liegt 85 Prozent der Intelligenz und Ehrbarkeit bei den Juden.
    Mark Twain

  • Das Gesez hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Gesez hat noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freyheit brütet Koloße und Extremitäten aus.
    Friedrich Schiller

  • Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.
    Friedrich Schlegel

  • Du Gott des Krieges, laß die Erde! // Dein Schritt, mit Blut bemerkt, ist fürcherlich, ist schwer, // Verändre doch die schreckliche Gebärde, // Und schüttle länger nicht den Speer.
    Anna Luise Karsch

  • Geistige Trägheit ist noch viel schlimmer als leibliche; Witz ohne Verwendung ist eine Krankheit (...):Rost der Seele, Fäulnis des Geistes, eine Hölle eigener Art (...) nennt sie Galen.
    Robert Burton

  • Wenn dasselbe zufällige Zusammentreffen sich nie zum zweitenmale ereignen würde, so hätten wir damit eine leichte Probe, um es von einem jeden Zusammentreffen, das ein Resultat von Gesetzen ist, zu unterscheiden.
    John Stuart Mill

  • Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.
    Peter Hille

  • Die positive Gegenwart ist der kleinste und flüchtigste Punkt; indem du die Gegenwart gewahr wirst, ist sie schon vorüber, das Bewusstsein des Genusses liegt immer in der Erinnerung.
    Karoline von Günderrode

  • Welch ein Anker ist die Hoffnung!
    Sully Prudhomme

  • Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ein Mann, der etwas auf sich hält, sollte seine letzten Worte beizeiten auf einen Zettel schreiben und dazu die Meinung seiner Freunde einholen. Er sollte sich damit keinesfalls erst in seiner letzten Stunde befassen und darauf vertrauen, dass eine geistvolle Eingebung ihn just dann in die Lage versetzt, etwas Brillantes von sich zu geben und mit Größe in die Ewigkeit einzugehen.
    Mark Twain

  • Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus.
    Karl Marx

  • Wer schweigt, scheint zuzustimmen.
    Bonifatius VIII.

  • Gesell zog die halbreligiöse Verehrung auf sich, die früher Henry George umgab, und wurde der verehrte Prophet eines Kultus mit Tausenden von Anhängern in der ganzen Welt. ... Ich glaube, daß die Zukunft mehr vom Geiste Gesells als von jenem von Marx lernen wird. Das Vorwort zu »Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld« wird dem Leser, wenn er es nachschlägt, die moralische Höhe Gesells zeigen. Die Antwort auf den Marxismus ist nach meiner Ansicht auf den Linien dieses Vorwortes zu finden.
    John Maynard Keynes

  • Das Religiöse stehet der weiblichen Bescheidenheit sehr wohl; es gibt der Schönheit ein gewisses edles, gesetztes und schmachtendes Ansehen.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Die Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung. Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab.
    Gerolamo Cardano

  • Den Weg des Vaters wird dereinst das Kind auch gehn.
    Alfred de Musset

  • Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee mißt.
    Karl Marx

  • Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
    Moritz Heimann

  • Ich kenne keine Methode, nach der man eine ganze Nation unter Anklage stellen kann.
    Edmund Burke

  • Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang!
    Friedrich Hebbel



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