Zufällige Zitate
Die Frau wurde Sklavin, ehe der Sklave existierte.
– August BebelDas gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat.
– Johann Wolfgang von Goethe«Ich habe jetzt kein eigenes Leben mehr», sagte ich mir. «Meine ganze Kraft gehört dem großen Geschehen. Wenn der Krieg vorbei ist und wenn ich dann noch lebe, dann darf ich wieder an meine privaten Angelegenheiten denken.»
– Edith SteinGeben kann man lernen, nehmen muss man können.
– Richard von SchaukalIch bin das, was ich scheine, und scheine das nicht, was ich bin, mir selbst ein unerklärlich Räthsel, bin ich entzweit mit meinem Ich!
– E. T. A. HoffmannWo Liebe, Freundschaft, Weisheit und Natur in frommer Eintracht wohnen, ist der Himmel.
– Friedrich von MatthissonJeder Klatsch basiert auf einer absolut unmoralischen Gewissheit.
– Oscar WildeWer dichten will, der täte gut, // er macht' es so, wie Goethe tut!
– Erich MühsamAlle Speise köstlich schmeckt, wenn den Tisch die Liebe deckt.
– Felix DahnEs gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.
– Charles de MontesquieuWenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers.
– Benjamin FranklinEin wohlbekanntes Übel ist am erträglichsten.
– Titus LiviusReiz ist Schönheit in Bewegung.
– Gotthold Ephraim LessingWas Geist ist, erfaßt nur der Bedrängte.
– Hugo von HofmannsthalIn sich geschlossen und mit sich einig ist das göttliche Gemüt, in sich geschlossen und mit sich einig ist die göttliche Natur.
– Henrich SteffensErfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
– Benjamin FranklinVielfalt, die nicht auf Einheit zurückgeht, ist Wirrwarr; Einheit, die nicht auf Vielfalt gründet, ist Tyrannei.
– Blaise PascalSag' ihnen, mein Handwerk ist (Wieder)vergeltung - Rache ist mein Gewerbe.
– Friedrich SchillerVertrau’ dem Mund des Windes nicht//und wenn er noch so günstig bliese!
– HafesSchreit, man muss schreien!
– VoltaireSei, was du bist!
– Johann Caspar LavaterDer Mensch verkrüppelt in der Einsamkeit, der richtige, volle, gesunde Mensch ist nur der Mensch in der Gesellschaft.
– Rudolf von JheringEin häßliches Kind wird nie soviel Liebe erfahren wie ein wohlgestaltetes; es kann sich also in ihm die Liebe auch nicht sammeln und entfalten.
– Peter RoseggerNach mir wird das, was vor mir war.
– Seneca d.J.Vom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung.
– Pierre Joseph ProudhonDas Heimweh hört doch nie auf.
– Franziska zu ReventlowWenn ich einen schweren Moment durchlebe, sage ich mir immer: »Hör auf, dich zu bemitleiden. Hilf lieber anderen, es gibt so viel Leid auf der Welt.«
– Farah DibaZur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet.
– Charles de MontesquieuDas Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja seine Voraussicht und seine Vorausbestimmung, auf welche das Vorauswissen gegründet erscheint, thut noch mehr, da Gott nicht gleich dem Menschen die Ereignisse mit Gleichgültigkeit betrachten und sein Urtheil anhalten kann, weil alles nur durch die Beschlüsse seines Willens und die Wirksamkeit seiner Macht zum Dasein gelangt.
– Gottfried Wilhelm LeibnizMit größerer Majestät hat noch nie ein Verstand stillgestanden.
– Georg Christoph LichtenbergSchön sind nur die Dinge, die uns nichts angehen.
– Oscar WildeNimm deinen Schatten von mir!
– Diogenes von SinopeMan muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
– Georg Christoph LichtenbergMenschen werden nämlich nicht als Staatsbürger geboren, sondern zu ihnen erst gemacht.
– Baruch de SpinozaZum Lachen braucht es immer ein wenig Geist. Das Tier lacht nicht.
– Gottfried KellerDie Geistesaugen haben mit den Augen des Leibes in stetem lebendigem Bunde zu wirken.
– Johann Wolfgang von GoetheEin Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schließlich sterben - das kann auch ein Insekt.
– Giuseppe GaribaldiVersuchs, und übertreib einmal, gleich ist die Welt von dir entzückt. Das Grenzenlose heißt genial, wär's auch nur grenzenlos verrückt
– Paul Heyse