Zufällige Zitate

  • 48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die großen aber läßt man laufen/ [...]
    Christoph Lehmann

  • Zwischen entweder und oder führt noch manches Sträßlein.
    Joseph Victor von Scheffel

  • Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat.
    Kurt Tucholsky

  • Verzweiflung tröstet hoffnungslose Liebe, doch des Rivalen Glück erträgt sie nicht.
    Richard Brinsley Sheridan

  • Wer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund.
    Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Bornierte Menschen soll man nicht widerlegen wollen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung.
    Richard von Schaukal

  • Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.
    Blaise Pascal

  • Leidenschaft dagegen wünscht sich kein Mensch. Denn wer will sich in Ketten legen lassen, wenn er frei sein kann?
    Immanuel Kant

  • Sein Maß ist voll, er ist zur Ernte reif
    Friedrich Schiller

  • Es erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ew'ge Krankheit fort; // Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte // und rücken sacht von Ort zu Ort. // Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; // Weh dir, dass du ein Enkel bist! // Vom Rechte, das mit uns geboren ist, // Von dem ist leider! nie die Frage.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich glaube, dass ab und zu ein kleiner Aufstand sein Gutes hat, er ist in der Politik genauso nötig wie ein Gewitter in der Natur.
    Thomas Jefferson

  • Jede Nation hat sich immer und überall auf der Welt von der andern ein vereinfachendes Plakatbild gemacht, das meist so vergröbert ist, dass es überhaupt nicht mehr stimmt […]. Engländer haben Backenbart und karierte Hosen; die Amerikaner legen die Beine auf den Tisch, Deutsche essen Sauerkraut - immer, in allen Lebenslagen - und die Franzosen? Die haben's mit den Weibern - man weiß das ja! -, trinken Champagner und sind leichtfertige Windhunde.
    Kurt Tucholsky

  • Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Erzbischof zum Todeszeitpunkt dürfte der sowohl zu König als auch Königin unvertraute Thomas Tenison gewesen sein (er hielt auch die Beerdigungspredigt in Westminster Abbey).
    Maria II. von England

  • Die größte Schwäche ist zu fürchten, schwach zu erscheinen.
    Jacques Bénigne Bossuet

  • Optimist: ein anderes Wort für Dummkopf.
    Gustave Flaubert

  • Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag' ich Dir den Schädel ein.
    Bernhard von Bülow

  • Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen.
    Friedrich von Hagedorn

  • Ihr sollt die Dame und ich der Diener, Ihr sollt stolz und ich unterwürfig bittend sein.
    Marie de France

  • Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben sie aus, so schwindet man kraftlos dahin und kann die Umwelt nicht ertragen; kurz, ich stelle fest, dass es lebenswichtig ist, diese Mitteilungen eines so geliebten Menschen zu erhalten.
    Marie de Sévigné

  • Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mögen sie nun beliebig Beere für Beere genießen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlürfen, auf jede Weise sind wir erquickt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt.
    Napoléon Bonaparte

  • Es ist nicht schwer zu ermessen: daß das rühmliche Verlangen, die Ehre des Herrn von Leibniz, welche man damals vor die Ehre von ganz Deutschland hielte, zu retten, diese Bemühung hervorgebracht, und die Beweise in einer viel vorteilhafteren Gestalt dargestellet haben, als sie außer diesem Lichte ihrem Urheber würde erschienen sein.
    Immanuel Kant

  • Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muss im Geiste gerettet werden.
    Ferdinand Ebner

  • Erkenne dich selbst!
    Cicero

  • Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.
    Barthold Heinrich Brockes

  • In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein [...]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben.
    Jean-Jacques Rousseau

  • So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein zu treten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der gesunde Gelehrte, der Mann bei dem Nachdenken keine Krankheit ist.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Bamberg ist eine ziemlich grosse, artige und lebhafte Stadt (…)
    Johann Kaspar Riesbeck

  • Die Perestroika wurde in dem Moment abgebrochen, als es endlich den neuen Unionsvertrag gab, der die Union erhalten, aber dezentralisiert hätte. So wäre der Weg zur Desintegration versperrt worden. Das war das, was nötig gewesen wäre. In der Union wären mindestens zehn, vielleicht auch zwölf Republiken geblieben.
    Michail Gorbatschow

  • Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut.
    Thomasîn von Zerclaere

  • Der Stoff nur bleibt bewahrt, die Form muss untergehn.
    Pierre de Ronsard

  • [...] und lieber zu spät, als nie, [...]
    Titus Livius

  • Der Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab.
    Friedrich Engels

  • Zu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen, die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von ›gedienten Leuten‹. Das Gesetz muß – im Namen der Freiheit – verschwinden.
    Kurt Tucholsky

  • Wohin, wohin, Verruchte, stürmet ihr?
    Horaz

  • Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt.
    Stendhal

  • Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist.
    Jean Paul

  • Geschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel



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