Zufällige Zitate

  • Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse.
    Michel de Montaigne

  • Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist.
    Friedrich Fröbel

  • Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.
    Theodor Fontane

  • Trag muntern Herzens deine Last und übe fleißig dich im Lachen. Wenn du an dir nicht Freude hast, die Welt wird dir nicht Freude machen.
    Paul Heyse

  • Den Eber fliehn, bevor er uns verfolgt, heißt Anreiz zur Verfolgung ihm zu geben.
    William Shakespeare

  • Ich kenne keine Parteien mehr, Ich kenne nur Deutsche.
    Wilhelm II.

  • Jeder übermütige Sieger arbeitet an seinem Untergang.
    Jean de La Fontaine

  • Beim Anblick eines gewissen Elends empfindet man eine Art Scham, glücklich zu sein.
    Jean de La Bruyère

  • Wir nehmen an, kein Stern sei unbewohnt.
    Nikolaus von Kues

  • Das Gebot: du sollst (und wenn es auch in der frömmsten Absicht wäre) nicht lügen, zum Grundsatz in der Philosophie als eine Weisheitslehre innigst aufgenommen, würde allein den ewigen Frieden in ihr nicht nur bewirken, sondern auch in alle Zukunft sichern können.
    Immanuel Kant

  • Von ganzem Herzen
    Lukrez

  • Unter Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es gar nicht erzogen wird.
    Peter Rosegger

  • Eine ewige Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu missbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
    Charles de Montesquieu

  • Mündig sind die Jungen dann, wenn sie zwitschern wie die Alten; man hetzt sie durch die Schule, damit sie die alte Leier lernen, und haben sie diese inne, so erklärt man sie für mündig.
    Max Stirner

  • Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod.
    Sophokles

  • Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen.
    Immanuel Kant

  • Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war.
    Heinrich von Kleist

  • Lieber tot als Sklave.
    Detlev von Liliencron

  • [...] und wo es keine Absicht gegeben habe, da gebe es auch keine Schuld.
    Titus Livius

  • Erst im tiefen Leid erkennt man, wer man wirklich ist.
    Marie Antoinette

  • Die Regierungen irren immer und in allem unendlich mehr als der Mensch.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.
    Cicero

  • Das körperliche Herz sei das Muster des geistigen: verletzbar, empfindlich, rege und warm, aber ein derber, frei fortschlagender Muskel hinter dem Knochengitter, und seine zarten Nerven sind schwer zu finden.
    Jean Paul

  • Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer.
    Mark Twain

  • Sein Denken formen - das allein ist Glück.
    Georg Kaiser

  • Der Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren.
    Giacomo Casanova

  • Es ist keine Kleinigkeit, das, was man im zwanzigsten Jahre konzipiert hat, im 82. außer sich darzustellen und ein solches inneres lebendiges Knochengeripp mit Sehnen, Fleisch und Oberhaupt zu bekleiden, auch wohl dem fertig Hingestellten noch einige Mantelfalten umzuschlagen, damit alles zusammen ein offenbares Rätsel bleibe, die Menschen fort und fort ergötze und ihnen zu schaffen mache.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Ärzte sind die natürlichen Anwälte der Armen, und die soziale Frage fällt zu einem erheblichen Teil in ihre Jurisdiktion.
    Rudolf Virchow

  • Die Krise des europäischen Daseins hat nur zwei Auswege: Den Untergang Europas in der Entfremdung gegen seinen eigenen rationalen Lebenssinn, den Verfall in Geistfeindlichkeit und Barbarei, oder die Wiedergeburt Europas aus dem Geiste der Philosophie.
    Edmund Husserl

  • Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
    Sebastian Kneipp

  • Ein ganzes aus notwendigen Substanzen ist unmöglich.
    Immanuel Kant

  • Dieses Dokument [Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, so sehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue ich das) eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges. Das läßt sich nicht leugnen, das darf auch nicht geleugnet werden, weil es einem niemand glaubt und weil es mit gutem Gewissen nicht geleugnet werden kann.
    Max Weber

  • Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.
    Friedrich Nietzsche

  • Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben, ... erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben.
    Ernst Thälmann

  • Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.
    Benjamin Franklin

  • Es ist gar nichts… es ist gar nichts…
    Franz Ferdinand von Österreich

  • Keiner von uns beiden, so kann man wohl sagen, weiß etwas Schönes und Gutes. Aber dieser glaubt zu wissen und weiß nicht, ich aber, der ich ebensowenig weiß, glaube das nicht. Daher scheine ich um ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen, was ich nicht weiß.
    Sokrates

  • Wollten die Weiber immer wahrhaft Weiber seyn, sie wären immer mit wahren Männern glücklich.
    Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  • Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um.
    Karl Marx

  • Die meisten Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an andern entdeckt haben und gesehen, wie sie denen stehen.
    Karl Gutzkow



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