Zufällige Zitate

  • Aber „die Menschheit” hat kein Ziel, keine Idee, keinen Plan, so wenig die Gattung der Schmetterlinge oder der Orchideen ein Ziel hat. „Die Menschheit” ist ein leeres Wort.
    Oswald Spengler

  • Unsere Feinde sind in unserer Mitte und überall um uns... denn unser Feind ist die fast universelle Starrheit von Kopf und Herz, der Mangel an Vitalität im Menschen...
    Henry David Thoreau

  • Das Wohlgefallen ist eine Vollendung des Wirkens.
    Thomas von Aquin

  • Heimat ist Tiefe, nicht Enge.
    Hanns Koren

  • Mein Mund soll meines Herzens Bosheit sagen, // Sonst wird mein Herz, verschweig' ich sie, zerspringen: // Und ehe das geschehe, will ich frei // Und über alles Maß die Zunge brauchen.
    William Shakespeare

  • Vermeide die Gesellschaft von drei Gruppen von Menschen - nachlässigen Gelehrten, heuchlerischen Koranlesern und dummen, angeblichen Sufis.
    Yahya ibn Mu'adh ar-Razi

  • Gott ist so groß, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Größe verleiht.
    John Wesley

  • Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.
    Friedrich Nietzsche

  • Kluge Sanftmuth sei des Weibes unwiderstehlichste Waffe.
    August von Kotzebue

  • Das Volk will geleitet, d.i. (in der Sprache der Demagogen) es will betrogen sein.
    Immanuel Kant

  • Man ist nur glücklich durch das, was man fühlt, und nicht durch das, was man ist.
    Sully Prudhomme

  • Die Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.
    Heinrich von Kleist

  • Die Irreligiösen sind religiöser als sie selbst wissen, und die Religiösen sind's weniger, als sie meinen.
    Franz Grillparzer

  • Es geht nicht anders, lieber Törleß, die Mathematik ist eine ganze Welt für sich und man muß reichlich lange in ihr gelebt haben, um alles zu fühlen, was in ihr notwendig ist.
    Robert Musil

  • Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.
    Robert Schumann

  • Unter Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es gar nicht erzogen wird.
    Peter Rosegger

  • Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
    Franz Kafka

  • Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen (Beethoven) hinter sich marschieren hört.
    Johannes Brahms

  • Wir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
    Robert Musil

  • Eine Gesinnung, die sich des Rechten bewusst ist, lacht über die Lügen des Gerüchts.
    Ovid

  • Es liegt in der menschlichen Seele, das Vergnügen da am höchsten zu empfinden, wo es am meisten an Gefahr grenzt. Nichts entwickelt die Fähigkeiten der Seele schneller als Gefahr und Bedürfnis.
    Sophie Mereau

  • Mit großen Worten über die Köpfe der Leute wegreden, das kann jeder Idiot. Aber sich so ausdrücken, dass es ein Kind versteht, das ist die große Kunst.
    Theo Lehmann

  • Gute Nacht, ihr Freunde, ach, wie lebt ich gern! Daß die Welt so schön ist, dank ich Gott dem Herrn. Daß die Welt so schön ist, tut mir bitter weh, wenn ich schlafen geh‘!
    Peter Rosegger

  • Dieses Europa hat ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft. Was liegt näher, als dass es zu einer gemeinsamen Politik kommen muss?
    Franz-Josef Strauß

  • Alle Verbrechen sind auch vor dem Erfolg der Tat, soweit genug Schuld besteht, ausgeführt.
    Seneca d.J.

  • In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein [...]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Jedes Schrekbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.
    Johann Gottlieb Fichte

  • Menschen, welche man nicht leiden kann, sucht man sich zu verdächtigen.
    Friedrich Nietzsche

  • Regieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann.
    Aristophanes

  • Denn unser Leib hat einmal den Fehler, dass er umso mehr Bedürfnisse entdeckt, je mehr er gepflegt wird.
    Theresa von Ávila

  • Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
    Friedrich Schiller

  • Die Überzeugung von der großen Wahrheit, es ist ein Gott, wenn sie den höchsten Grad mathematischer Gewißheit haben soll, hat dieses Eigne: daß sie nur durch einen einzigen Weg kann erlangt werden, und gibt dieser Betrachtung den Vorzug, daß die philosophische Bemühung sich bei einem einzigen Beweisgrunde vereinigen müssen, um die Fehler, die in der Ausführung desselben möchten eingelaufen sein, vielmehr zu verbessern, als ihn zu verwerfen, so bald man überzeugt ist, daß keine Wahl unter mehr dergleichen möglich sei.
    Immanuel Kant

  • Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung.
    Karl Kraus

  • Nutze den Tag, dem Später traue auf's wenigste!
    Horaz

  • Ich bin nämlich nach dem Willen des Kaisers ein Ritter ohne Pferd und ein Adliger ohne Bauern.
    Martin Opitz

  • In einem sind wir alle einig: Grenzen werden uns nicht trennen. Die Einheitlichkeit unseres deutschen Vaterlandes ist für uns alle ein Stück unseres Glaubens, unserer Liebe und Hoffnung.
    Friedrich Ebert

  • Alle Vögel sind schon da, / Alle Vögel, alle!
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Wenn ich um jedes Ei // so kakelte, // mirakelte, // spektakelte, // was gäb's für ein Geschrei.
    Heinrich Seidel

  • Journalismus ist unlesbar, und Literatur wird nicht gelesen.
    Oscar Wilde

  • Die Sonne leuchtet allen.
    Petron



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