Zufällige Zitate
Noch einmal stürmt, noch einmal, liebe Freunde!
– William ShakespeareMein kleiner Wecker tickt und tickt.
– Christian MorgensternRuhig, Brauner! Brich nicht den Frieden!
– Richard WagnerDas Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache.
– VoltaireWer nicht den Mut hat, Geschichte zu machen, wird ihr armes Objekt. Lasst uns tun.
– Alfred DelpSaturn hat von seinem Ringe große Vorteile; er vermehret seinen Tag, und erleuchtet unter so vielen Monden dessen Nacht dermaßen, daß man daselbst leichtlich die Abwesenheit der Sonne vergißt.
– Immanuel KantWenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.
– Alfred DelpAuch in der intelligenten Welt bildet eine schaffende Natur Stufen, die einem jeden seine Grenzen anweist.
– Henrich SteffensPopulär kann Der nur heißen, // Der zu seinen Höhn kann reißen.
– Gottfried KinkelEchtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben!
– Paul HeyseSobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist.
– Franz von SalesIch habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern andere mich wohl erkennen möchten, damit ich in und an ihnen, wie an so viel Spiegeln, über mich selbst und über mein Inneres deutlicher werden könnte.
– Johann Wolfgang von GoetheEinst bestimmte es (das römische Volk) über alles, die Herrschaft, die Ämter und die Legionen. Doch nun wünscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge: Brot und Spiele.
– JuvenalDer größte intellektuelle Reichtum kann neben der größten moralischen Armut bestehen.
– Justinus KernerDie Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens.
– Karl KrausAlles Böse ist nur das Phänomen der Hemmung des Triebs zum Guten, der Verzehrung des Guten.
– Johann Wilhelm RitterSüß ist der Name Vaterland, // Wo Einigkeit mit festem Band // Die Bürgerherzen kettet.
– Johann Martin MillerO zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit
– Friedrich SchillerMacht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sinket ihr dann einst in die Erde hinab. / Gottgeist, dann der Naturgeist und der geschichtliche Weltgeist, – / Diese heilige Drei, wißt, ist die Wurzel des Seins. / Vom Brennglase der Zeit zusammengedränget auf die Erde, / Wird das himmlische Licht Feuer des Lebens allein. / Menschen, die nicht viel leben im Freien, bekommen daher leicht / Hier auch den Sonnenstich, wie dies die Mystik beweist.
– Ludwig FeuerbachNiemals ... habe ich die Schönheit dieser Musik in solchem Maße empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock.
– Italo SvevoDer Philosophie steht nicht das Vorrecht zu, sich anmaßend zu erheben, sondern sie hat wie eine Magd ihrer Herrin, der kirchlichen Lehre, zu dienen.
– Petrus DamianiWir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen.
– Blaise PascalManche Schufte wären weniger gefährlich, wenn sie nicht irgendwo doch anständig wären.
– François de La RochefoucauldHüte dich vor Schwärmerey // Und suche kein Geschöpf hienieden, // Das frey von allen Mängeln sey.
– Gottlieb Konrad PfeffelVorurteil: das Wort ist nicht übel. Wollte nur das Urteil nachkommen!
– Peter HilleJeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte.
– August StrindbergDie Harmonie, die sich unter den Wahrheiten befindet, ist wie die Übereinstimmung in einem Gemälde.
– Immanuel KantWenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
– Marie von Ebner-EschenbachPlanmäßigkeit ist "… eine bestimmte Anordnung der einzelnen Teile eines Gegenstandes, die diesen zu einer Einheit macht. … Die Einheit, die auf diese Weise zustande kommt, ist immer eine 'funktionelle'. Denn dasjenige, was sich zu einer Einheit zusammenschließt, ist nicht die Form, sondern die Funktion der einzelnen Teile.
– Jakob Johann von UexküllZuerst müssen wir bemerken, dass die Welt kugelförmig ist, theils weil diese Form, als die vollendete, keiner Fuge bedürftige Ganzheit, die vollkommenste von allen ist, theils weil sie die geräumigste Form bildet, welche am meisten dazu geeignet ist, Alles zu enthalten und zu bewahren; oder auch weil alle in sich abgeschlossene Theile der Welt, ich meine die Sonne, den Mond und die Planeten, in dieser Form erscheinen; oder weil Alles dahin strebt, sich in dieser Form zu begrenzen, was an den Tropfen des Wassers und an den Übrigen flüssigen Körpern zur Erscheinung kommt, wenn sie sich aus sich selbst zu begrenzen streben.
– Nicolaus CopernicusDas Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
– Johann Peter EckermannCharakterlosigkeit ist ein Mythos, den biedere Individuen geschaffen haben, um damit die Faszination anderer Leute erklären zu können.
– Oscar WildeEhre, Deutscher, treu und innig // Des Erinnerns werten Schatz, // Denn der Knabe spielte sinnig, // Klopstock, einst auf diesem Platz.
– Johann Wolfgang von GoetheIm Krieg sind alle Väter Soldat.
– Wolfgang BorchertAlles, was der Mensch erfährt, ist nur die Anschauung seines Wachstums.
– Johann Wilhelm RitterNein.
– Alexander Graham BellDurch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags.
– Oscar Wilde