Zufällige Zitate

  • Deswegen kann man sagen, dass vieles Trinken mit der Geilheit wie ein doppelzüngiger Jesuit verfährt: es bewirkt sie, und es vereitelt sie; (...) belügt sie im Schlaf und, indem es die Lügen bestraft, verlässt es sie.
    – William Shakespeare

  • Der alte Kritiker ist sanft und gütig, der junge erbarmungslos.
    – Honoré de Balzac

  • Wir haben jetzt in unsern Haushaltungen Dinge, die wir für unentbehrlich halten, von denen man vor hundert Jahren noch gar nichts wußte, und sich, ohne sie, doch eben so wohl oder besser befand. Der Tabak und der Kaffee verzehrt auch unter dem Landvolke große Summen, ohne daß er den geringsten Vortheil brächte. Verständige Aerzte behaupten und beweisen die Schädlichkeit von beiden; und doch nimmt der Gebrauch immer mehr überhand. Es ist ein großer Vortheil, wenn man alle oder doch seine meisten Nothwendigkeiten aus seiner eigenen Wirthschaft nehmen kann, welches mit diesen beiden überflüssigen und doch kostspieligen Bedürfnissen durchaus unmöglich ist. Jeder für sich und alle für alle sollten nach und nach diesem Unheil zu steuern suchen, das schon manchen Magen und manche Geldbörse verdorben hat. Wenn man jemand, der es nicht gewöhnt wäre, zur Strafe zwänge, Tabak zu rauchen oder zu schnupfen, so würde diese Strafe sehr grausam scheinen, so ekelhaft und widerlich ist diese berauschende giftartige Pflanze der Natur. Jetzt hat die verderbliche Gewohnheit auch fast die Natur verkehrt; so viel Gewalt hat eine anfangs unsinnige Mode, wenn sie einmal durch Allgemeinheit das Lächerliche verloren hat.
    – Johann Gottfried Seume

  • Nur Milde macht uns den Göttern ebenbürtig.
    – Claudian

  • Sehn wir doch das Große aller Zeiten // Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, // Sinnvoll still an uns vorübergehn.
    – Friedrich Schiller

  • Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.
    – Friedrich Schiller

  • Haar! Wundervoller Mantel des Weibes in Urzeiten, als es noch bis zu den Fersen herabhing und die Arme verbarg.
    – Gustave Flaubert

  • Wollust ward dem Wurm gegeben.
    – Friedrich Schiller

  • Alles Große besteht aus Kleinem. Wer vom Kleinen nicht Besitz nimmt, kann das Große nie erwerben.
    – Wilhelm Heinse

  • In praktischer (moralisch-praktischer) Bedeutung aber ist ein Glaube an das Übersinnliche nicht allein möglich, sondern er ist gar mit dieser unzertrennlich verbunden.
    – Immanuel Kant

  • Alles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis // Das Unzulängliche, // Hier wirds Ereignis; // Das Unbeschreibliche, // Hier ist es getan; // Das Ewig-Weibliche // Zieht uns hinan.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Wille zur Mitte ist der greisenhafte Wunsch nach Ruhe um jeden Preis, nach Verschweizerung der Nationen, nach geschichtlicher Abdankung, mit der man sich einbildet, den Schlägen der Geschichte entronnen zu sein.
    – Oswald Spengler

  • Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Oder sollte.
    – Mark Twain

  • Herr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen, ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtsthun, ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit, und wenn es mir nicht der Mühe zu viel wäre, würde ich mir die Mühe nehmen, Ihnen diese Verdienste weitläufiger auseinanderzusetzen.
    – Georg Büchner

  • In den Reflektionen [von Wellen im Wasser] ist so viel Schönheit, dass es generell wert ist, zu versuchen, diese richtig darzustellen.
    – Thomas Eakins

  • Jeder ungebildete Mensch ist die Karikatur von sich selbst.
    – Friedrich Schlegel

  • Dichtung ist eine besondere Ekstase.
    – Peter Hille

  • Die Welt wird alt und wird wieder jung, // Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!
    – Friedrich Schiller

  • Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten.
    – John Stuart Mill

  • Guten Morgen, Robert.
    – Calvin Coolidge

  • Die ganze Kunst zu gefallen, besteht darin, nie von sich selbst zu reden, und die anderen von sich selbst reden zu machen. Jeder weiß das, und alle Welt vergisst es.
    – Jules de Goncourt

  • Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
    – Friedrich Schiller

  • [Weil] ich bestrebt sein wollte, als Staatsbürger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen.
    – Hans Scholl

  • Der Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank. // [...] // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // Vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
    – Joachim Ringelnatz

  • Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere.
    – Gerhart Hauptmann

  • Jeder übermütige Sieger arbeitet an seinem Untergang.
    – Jean de La Fontaine

  • Die meisten Opfer islamistischen Terrors sind Moslems
    – Jürgen Becker

  • Der eine sucht einen Geburtshelfer für seine Gedanken, der andre einen, dem er helfen kann: so entsteht ein gutes Gespräch.
    – Friedrich Nietzsche

  • Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
    – Albert Einstein

  • Einbläsereien sind des Teufels Redekunst.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist.
    – Samuel Butler d.J.

  • Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich will noch fortleben nach meinem Tode.
    – Anne Frank

  • Ich habe zuviel Haß gesehen, als daß ich selber hassen möchte.
    – Martin Luther King

  • Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.
    – Arthur Schopenhauer

  • Wer beim Schachspiel nicht einmal die Figuren in Ordnung zu stellen weiß, der wird es schlecht zu spielen verstehen; und wer nicht Schach bieten kann, der wird auch nie schachmatt setzen können.
    – Theresa von Ávila

  • Aber mancher, der sich selbst nicht zu raten weiß, berät gern einen anderen, gleich den ungetreuen Betrügern unter den Predigern: Sie lehren und verkünden das Gute, das sie selbst nicht tun wollen.
    – Chrétien de Troyes

  • »Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat.« - »Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da.« - »Er hat mir überhaupt nichts gesagt.« - »Er hat mich überraschen wollen.«
    – Ödön von Horváth

  • Kannst du nicht allen gefallen durch deine That und dein Kunstwerk, // Mach es wenigen recht, vielen gefallen ist schlimm.
    – Friedrich Schiller

  • Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt.
    – Adolph Kolping



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