Zufällige Zitate
Es liegt etwas Knechtisches in Zwang und Strenge.
– Michel de MontaigneManche Zeit wird uns entrissen, manche unvermerkt entzogen, manche fließt fort. Doch am schimpflichsten ist der Verlust, der aus Unachtsamkeit geschieht.
– Seneca d.J.Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen.
– Immanuel KantEs klingt eigentümlich, aber es ist nichtsdestoweniger wahr: jeder Anfang hat für mich etwas Peinliches.
– Ernst EcksteinDas Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten.
– Henri BergsonDie Menschen sind im allgemeinen von Natur aus böse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen." - Bernd A. Laska:
– Julien Offray de La MettrieJe rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.
– Karl MarxTu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist.
– Theodore RooseveltWenn Einer Deutschland kennen // Und Deutschland lieben soll, // Wird man ihm Nürnberg nennen, // Der edlen Künste voll. // Dich nimmer noch veraltet // Du treue, fleiß'ge Stadt, // Wo Dürers Kraft gewaltet // Und Sachs gesungen hat.
– Max von SchenkendorfDie Jagd ist doch immer was, und eine Art von Krieg.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Freie traut durch Wolken seinem Sterne - // das Brandmal aller Sklaven ist die Reue.
– Otto Erich HartlebenDer ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht.
– Sebastian BrantWem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu sein, // Wer ein holdes Weib errungen, // Mische seine Jubel ein!
– Friedrich SchillerLearning by doing!
– Robert Baden-PowellStärker als alle Grundsätze ist die Natur.
– David HumeEs ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
– Ludwig Börneim Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr.
– Johann Gottfried HerderWie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst!
– Jeremias GotthelfDie Liebe liebt das Wandern, - // Gott hat sie so gemacht — // Von Einem zu dem Andern — // Fein Liebchen, gute Nacht!
– Wilhelm MüllerEs denkt der Mensch die freie Tat zu tun, umsonst! Er ist das Spielwerk nur der blinden Gewalt, die aus der eignen Wahl ihm schnell die furchtbare Notwendigkeit erschafft.
– Friedrich Schiller»In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.«
– Johann Wolfgang von GoetheIch weiß nicht, ich habe heute schon den ganzen Tag so einen versteckten Durst.
– Ernst Elias NiebergallDie besten Ärzte der Welt sind Dr. Diät, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.
– Jonathan SwiftGib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht.
– Augustinus von HippoGib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.
– Mark TwainIch fürchte nichts - nichts - als die Gränzen deiner Liebe.
– Friedrich SchillerEine rechte Überzeugung aber fängt mit dem Zweifel an.
– Leopold von RankeVerallgemeinerungen sind Lügen.
– Gerhart HauptmannIn Österreich fällt nämlich alles schwer: jeder Theaterdirektor erklärt, das Theater sei in Österreich schwer zu leiten; jeder Bürgermeister, die Straßen seien in Österreich sehr schwer zu reinigen; jeder Polizeidirektor, die Mörder seien in Österreich schwer zu erwischen; und die Satyriker behaupten, es sei schwer, in Österreich keine Satyre zu schreiben.
– Daniel SpitzerMit den Wölfen heulen, // Und bei den Weibern frömmeln, tanzen, lügen!
– Christian Dietrich GrabbeAlles Gute aber, das nicht auf moralisch-gute Gesinnung gepropft ist, ist nichts als lauter Schein und schimmerndes Elend.
– Immanuel KantSchwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten.
– Walter BenjaminEin Gastfreund hat an seines Gastfreundes Wohlergehen seine besondere Freude und gibt ihm auf Verlangen den wohlmeinendsten Rat.
– Xerxes I.Erleichtert von den halben Freunden fährt sich's freier.
– Carl SpittelerDem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.
– Friedrich SchillerKein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
– Aydan ÖzoguzReu' um Geschehnes ist verlorne Arbeit.
– Christian Dietrich GrabbeDies Oesterreich ist eine kleine Welt, // In der die große ihre Probe hält, // Und waltet erst bei uns das Gleichgewicht, // So wird's auch in der andern wieder licht.
– Friedrich Hebbel