Zufällige Zitate
Der Ekel ist das Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwöhnter Einbildungskraft.
– Johann Georg HamannSolange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.
– Theodor FontaneMan geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein.
– Friedrich de la Motte FouquéGesetze schinden die Armen, und die Reichen beherrschen die Gesetze.
– Oliver GoldsmithÜb immer Treu und Redlichkeit // Bis an dein kühles Grab // Und weiche keinen Fingerbreit // Von Gottes Wegen ab.
– Ludwig Christoph Heinrich HöltyVon allen den Erwerbszweigen aber, aus denen irgendein Gewinn gezogen wird, ist nichts besser als Ackerbau, nichts einträglicher, nichts angenehmer, nichts eines Menschen, nichts eines Freien würdiger.
– CiceroDie Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber.
– Francesco de SanctisGlücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig.
– Johann Wolfgang von GoetheMir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum.
– Friedrich SchillerFrüher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam, heute begreife ich nicht, wie ich glauben konnte, fragen zu können. Aber ich glaubte ja gar nicht, ich fragte nur.
– Franz KafkaIhr Unterrock war rot und blau sehr breit gestreift und sah aus, als wenn er aus einem Theater-Vorhang gemacht wäre. Ich hätte für den ersten Platz viel gegeben, aber es wurde nicht gespielt.
– Georg Christoph LichtenbergSpiele im Takte. Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster.
– Robert SchumannAlle Politik i?t Kun?t, Ausführung, Einbilden der Idee in den ?pröden Stoff.
– Heinrich von TreitschkeFür Haendel ein eigenes Gestelle - Dieß Gestelle muss bey jeder Lücke eine Leiste haben, welche leicht beweglich zu machen, so für größere und kleinere Bücher.
– Ludwig van BeethovenGedanken sind zollfrei. Aber man hat doch Scherereien.
– Karl KrausSelbstsucht bedeutet nicht, so zu leben, wie man es wünscht, sondern dasselbe von anderen zu verlangen.
– Oscar WildeDer Geist denkt, das Geld lenkt: [...].
– Oswald SpenglerDie Dunkelheit gewisser Maximen ist nur relativ: nicht alles ist dem Hörenden deutlich zu machen, was dem Ausübenden einleuchtet.
– Johann Wolfgang von GoetheManche Eltern freuen sich, wenn ihre Kinder altklug reden können. Aus solchen Kindern wird gemeininglich nichts.
– Immanuel KantDie Kunst muss das Medium sein und von dazu Verbündeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religösen Sinn zu veredeln und zu verbinden.
– Zacharias WernerDie griechische Kleidung war im Wesentlichen unkünstlerisch. Einzig der Körper soll den Körper offenbaren.
– Oscar WildeKein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
– Aydan ÖzoguzMenschen, werdet groß, denn ihr könnt es!
– Johann Michael SailerAlso soll das endliche Ich streben, alles was in ihm möglich ist, wirklich […] zu machen.
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingWohltätige Frauen sind oft solche, denen es nicht mehr gegeben ist, wohlzutun.
– Karl KrausAlle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Ueberwindung seiner selbst.
– Johann Gottlieb FichteDas Auge des Gesetzes wacht.
– Friedrich SchillerEs steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«, - man muss krank genug dazu sein.
– Friedrich NietzscheDie Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.
– Baruch de SpinozaWir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind.
– Franz GrillparzerEin deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! - Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns.
– Johann Wolfgang von GoetheUm alles aus dem Nichts herzuleiten, genügt Eines […].
– Gottfried Wilhelm LeibnizDes guten Karl May edler Winnetou ist eine in dieser - und in jeder - Beziehung sehr schlechte und kenntnislos erfundene literarische Mißfigur. Vornehme, großzügige Charaktere konnte man aus allen nördlichen Präriestämmen herausdichten, aus den Sioux, den Cheyennes, den Assiniboins: - nur nicht gerade aus dem armseligen, raubnomadischen Volke, dessen Wörterbuch dem unseligen »Old Shatterhand« zufällig auf den Schreibtisch gefallen war, aus den allverhaßten Zigeunern unter den Rothäuten, den Apachen.
– Friedrich von GagernIn der auswärtigen Politik bin Ich entschlossen, Frieden zu halten mit jedermann, so viel an Mir liegt. Meine Liebe zum deutschen Heere und Meine Stellung zu demselben werden Mich niemals in Versuchung führen, dem Lande die Wohlthaten des Friedens zu verkümmern, wenn der Krieg nicht eine durch den Angriff auf das Reich oder dessen Verbündete uns aufgedrungene Notwendigkeit ist. Deutschland bedarf weder neuen Kriegsruhms noch irgend welcher Eroberungen, nachdem es sich die Berechtigung als einige und unabhängige Nation zu bestehen endgültig erkämpft hat.
– Wilhelm II.Gesetze schrieb ich euch, gerechte, welche klar // bestimmen, was dem Guten, was dem Bösen frommt.
– SolonDer Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben.
– Georg HerweghWir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt
– Otto von BismarckAlso sollen auch die Männer ihre Weiber lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, der liebt sich selbst. // Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehaßt; sondern er nährt es und pflegt sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde.
– Paulus von TarsusEin Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.
– HorazUnser Herrgott hat sonderbare Kostgänger auf seiner Erde, und wunderliche Käuze gibt's in allen Ständen und Berufen; aber die bunteste Gesellschaft finden wir doch unter uns Aerzten.
– Heinrich Hoffmann