Zufällige Zitate

  • Keiner sey gleich dem andern, doch gleich sey jeder dem höchsten, // Wie das zu machen? Es sey jeder vollendet in sich.
    – Friedrich Schiller

  • Das Bild - und es ist nur ein Bild -, das Bild, anhand dessen man sich dieses tätige Wachstum der Natur Gottes am besten vorstellen kann, ist das einer zärtlichen Fürsorge dafür, daß nichts verloren geht.
    – Alfred North Whitehead

  • Aber diese Art der Selbstbedienung ist extrem ungerecht. Der Kapitalismus maximiert durch die Art seiner Konstruktion immer die Erträge der bereits Reichen" - ''
    – Peter Barnes

  • Die Verfassung, die wir haben […] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist.
    – Thukydides

  • Unzufriedenheit ist der erste Schritt in Richtung Fortschritt; für den Einzelnen wie für die Nation.
    – Oscar Wilde

  • Ob du wenig tust oder viel, // Drauf kommt's nicht an! // Ich seh nur auf das Ziel, // Die Richtung macht den Mann.
    – Eduard von Bauernfeld

  • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    – Ferdinand von Schill

  • Die Massen scheinen mir nur in dreierlei Hinsicht einen Blick zu verdienen: einmal als verschwimmende Copien der grossen Männer, auf schlechtem Papier und mit abgenutzten Platten hergestellt, sodann als Widerstand gegen die Grossen und endlich als Werkzeuge der Grossen; im Uebrigen hole sie der Teufel und die Statistik!
    – Friedrich Nietzsche

  • »Glänzende Partie« heißt die Fee, die oft Wunder wirkt in jungfräulichen Herzen, und selbst die ordinäre Hex' »Reichliche Versorgung« hat schon in zarten Wesen riesige Selbstverleugnung erzeugt.
    – Johann Nepomuk Nestroy

  • Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
    – Ludwig Feuerbach

  • Wenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie überhaupt nicht mehr über sich selber nachdenken.
    – Michel de Montaigne

  • Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt
    – Otto von Bismarck

  • Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl.
    – Thomas von Aquin

  • Wenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
    – William Shakespeare

  • Ägypten, soweit es die Griechen zu Schiff befahren, ist für die Ägypter neugewonnenes Land und ein Geschenk des Flusses.
    – Herodot

  • Was vermag doch der Irrglaube!
    – Cicero

  • Die Krise des europäischen Daseins hat nur zwei Auswege: Den Untergang Europas in der Entfremdung gegen seinen eigenen rationalen Lebenssinn, den Verfall in Geistfeindlichkeit und Barbarei, oder die Wiedergeburt Europas aus dem Geiste der Philosophie.
    – Edmund Husserl

  • Selbstdenken ist der höchste Muth. [...] Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selbst handlen.
    – Bettina von Arnim

  • Jeder steckt in seinem Bewusstsein wie in seiner Haut und lebt unmittelbar nur in demselben.
    – Arthur Schopenhauer

  • Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein.
    – Giacomo Casanova

  • Die Kunst ist eine intellektuelle Funktion, gesund, stark und wahr und nur eine andere Form der Denkfähigkeit. Sie ist kein Delirium, sondern eine Philosophie.
    – Marianne von Werefkin

  • Nur wer keine irdischen Eltern hat, braucht himmlische Eltern.
    – Ludwig Feuerbach

  • Frau, schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!
    – Anna Luise Karsch

  • (Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • ... gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.
    – Wilhelm von Humboldt

  • Adieu, mein Freund! Die Guillotine ist der beste Arzt.
    – Georg Büchner

  • Unmöglichkeiten sind Ausflüchte anemisch steriler Gehirne. Schaffen wir Möglichkeiten! Alle geistig-seelischen Schätze, die ungehoben in Menschenbrust ruhen, sie seien wachgerufen! Ein großes Wecken, eine Revolutionierung der Geister!
    – Hedwig Dohm

  • Erfahrung ist der Name, den jeder seinen Fehlern gibt.
    – Oscar Wilde

  • Politik kann man in diesem Lande definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mit Hilfe der Gesetzgebung.
    – Kurt Tucholsky

  • Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.
    – Immanuel Kant

  • Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.
    – Kurt Tucholsky

  • Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!
    – Egon Schiele

  • Wenn der Ritter seine Schöne nicht für die schönste und einzige hielte, würde er Drachen und Ungeheuer um ihretwillen bekämpfen?
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich bereiste die ganze Erde, um die Flüsse und Berge zu sehen, und ich gab viel Geld aus. Ich unternahm große Anstrengungen. Ich sah alles, aber ich vergaß, gleich vor meinem Haus einen Tautropfen auf einem kleinen Grashalm zu sehen, einen Tautropfen, der in seiner Konvexität die ganze Welt um dich herum spiegelt.
    – Rabindranath Tagore

  • Gatten, die sich vertragen wollen, // Lernen's von uns beiden! // Wenn sich zweie lieben sollen, // Braucht man sie nur zu scheiden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein labyrinthischer Mensch sucht niemals die Wahrheit, sondern einzig seine Ariadne - was er uns auch sagen möge.
    – Friedrich Nietzsche

  • Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen.
    – Chrétien de Troyes

  • Die sind in Ordnung. Bei uns heißen sie übrigens »ciabatte da tedesco« - die Latschen der Deutschen. Denn es waren Ihre Landsleute, die sie über die Adriaküste nach Italien eingeschleppt haben.
    – Stefano Gabbana

  • Sage nicht Alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagest.
    – Matthias Claudius



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