Zufällige Zitate
Was ist Wahrheit?
– Pontius PilatusEs kommt nicht auf diese oder jene Begründung an. Wir wollen einen größeren Anteil am holländischen Handel.
– George MonckWofür ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewArbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
– Peter RoseggerHeiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht.
– Baruch de SpinozaVerschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen.
– Johann Wolfgang von GoetheDer saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime.
– Johann Wolfgang von GoetheNach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten überhaupt.
– Johann Wolfgang von GoetheUnd meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus.
– Joseph von EichendorffWer darf das Kind beim rechten Namen nennen? // Die wenigen, die was davon erkannt, // Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, // Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, // Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Theologe kann der angenehmen Aufgabe frönen, die Religion zu beschreiben, wie sie in ihre ursprüngliche Reinheit bekleidet, vom Himmel herunterkam. Dem Historiker wird aber eine leidigere Aufgabe aufgezwungen. Er muss die unvermeidliche Mischung von Mängeln und Korruption entdecken, die sich während eines langen Aufenthalts auf der Erde, bei einer schwachen und entarteten Rasse von Wesen, eingesammelt hat.
– Edward GibbonAch wie glücklich sind die Toten!
– Friedrich SchillerWer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst beherrscht, bleibt sich gleich, wer sich gleich bleibt, ist ungestört, wer ungestört ist, ist frei von Betrübnis, wer frei von Betrübnis ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich und die Einsicht genügt zum glücklichen Leben.
– Seneca d.J.Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer.
– Erich MühsamWas Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden.
– Hippokrates von KósWir bauen an dir mit zitternden Händen, // und wir türmen Atom auf Atom. // Aber wer kann dich vollenden, // du Dom.
– Rainer Maria RilkeRosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!
– Eduard MörikeDie Religion ist das Krankenhaus der Seele, welche die Welt verwundet hat.
– Jean Antoine Petit-SennIn uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.
– Heinrich HeineDie höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten.
– Sophie TieckDie Irreligiösen sind religiöser als sie selbst wissen, und die Religiösen sind's weniger, als sie meinen.
– Franz GrillparzerAnmut ist eine bewegliche Schönheit.
– Friedrich SchillerIch möchte hingehn wie das Abendrot // Und wie der Tag mit ?einen letzten Gluten - // O leichter, sanfter, ungefühlter Tod! — Mich in den Schoos des Ewigen verbluten.
– Georg HerweghBesiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten.
– TibullDas, das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, dass er Fesseln zerreißt.
– Friedrich HölderlinJa, mich dünkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt.
– Heinrich HeineDas Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
– Immanuel KantMusik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie kann ihr letztes Geheimnis nie enthüllen.
– Oscar WildeVergiß die treuen Toten nicht und schmücke // Auch unsre Urne mit dem Eichenkranz!
– Theodor KörnerEs ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber jederzeit schwer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.
– Immanuel KantDer Schlechtigkeit des Papsttums hat die Menschheit viel zu verdanken.
– Oscar WildeWenn die Menschheit sich im Kreis bewegte wie die Sterne, könnte man ihre Bahn berechnen; weil sie fortschreitet und sich nicht im Kreis bewegt, ist die unberechenbar.
– Théodore JouffroyNach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!
– Johann Wolfgang von GoetheDu verstehst, my dear fellow, daß in einem Werke wie meinem, manche shortcomings im Détail existieren müssen. Aber die Komposition, der Zusammenhang, ist ein Triumph der deutschen Wissenschaft, den ein einzelner Deutscher eingestehn kann, da es in no way sein Verdienst ist, vielmehr der Nation gehört. Dies um so erfreulicher, da es sonst die silliest nation unter dem Sonnenlicht!
– Karl MarxDie Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.
– Giacomo Casanova