Zufällige Zitate
Was hier die Wirtschaft spart, zahlt später die Gesellschaft tausendfach zurück.
– Lewis HineMir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum.
– Friedrich SchillerAuch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis.
– Max PlanckWenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
– Johann Wolfgang von GoetheNichts ist schrecklich, was notwendig ist.
– EuripidesEs gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen.
– François de La RochefoucauldSpricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man denkt.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Rechtsstellung des Zuhälters in der bürgerlichen Gesellschaft ist noch nicht geklärt. Er ist ihr Auswurf. Denn er achtet, wo geächtet wird; er beschützt, wo verfolgt wird. Er kann für seine Überzeugung auch Opfer bringen. Wenn er jedoch für seine Überzeugung Opfer verlangt, fügt er sich in den Rahmen einer Gesellschaftsordnung, die zwar dem Weib die Prostitution nicht verzeiht, aber die Korruption dem Manne.
– Karl KrausWer vieler Dinge bedarf, hat schon viel.
– Aulus GelliusAlles ist, aber das Sein wird.
– Johann Wilhelm RitterMein lieber Gen. Major von Bronikowski, Ich gebe euch auf eure Vorstellung vom 12. dieses, wegen Versorgung eurer Schwester durch eine Heirath mit dem Cornett von Zmiewsky in Antwort, daß die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glück machen müssen. Ich bin &c. Potsdam, den 20. Ott. 1746.
– Friedrich II. (Preußen)Alles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich in seiner Fluggeschwindigkeit zum Tode. Aber in Gott ist nichts endlich. In Gott ist nichts vergänglich. In Gott kann nichts sein, das zum Tode neigt.
– Thomas De QuinceySie giengen sanft und gütig mit mir um, weil Sie durch die Zärtlichkeit meines Herzens den Weg zu der Biegsamkeit meines Kopfs finden wollten.
– Sophie von La RocheDas Naive als natürlich ist mit dem Wirklichen verschwistert. Das Wirkliche ohne sittlichen Bezug nennen wir gemein.
– Johann Wolfgang von GoetheWas zeigt Trunkenheit nicht an? Sie deckt Verborgenes auf.
– HorazEs giebt ja in der ganzen Natur keinen wichtigeren, keinen der Betrachtung würdigeren Gegenstand und wenn ein berühmter Philosoph und Staatsmann der Vorzeit (Cic. de off. I. 42.) den Ackerbau für das würdigste Geschäft eines freien Bürgers erklärt, so muß es auch ein ebenso würdiges Geschäft für ihn sein, sich mit dem Boden bekannt zu machen, ohne welchen kein Ackerbau denkbar.
– Friedrich Albert FallouVerstand bringt Leiden.
– Alexander Sergejewitsch GribojedowGott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
– Johann Albrecht BengelJung sein ist schön, alt sein ist bequem.
– Marie von Ebner-EschenbachEin Denkmal wird die Nachwelt mir errichten.
– Arthur SchopenhauerEs kann die Ehre dieser Welt dir keine Ehre geben. Was dich in Wahrheit hebt und hält, muss in dir selber leben.
– Theodor FontaneMoral, das ist, wenn man moralisch ist […]
– Georg Büchner»Nun bekommst Du keine Küsse mehr,« sagte sie, »denn sonst küsse ich Dich todt!«
– Hans Christian AndersenIn der kapitalistischen Demokratie verteilt der Staat eine Menge wertvoller Prämien. Wer die grösste politische Macht anhäuft, gewinnt die wertvollsten von ihnen. Als Vergütungen stehen Eigentumsrechte, wohlgesonnene Behörden, Fördermittel, Steuermittel, sowie die kostenlose und preisgünstige Nutzung der Gemeinschaftsgüter zur Verfügung. Der Vorstellung, der Staat befördere das „Allgemeinwohl” ist naiv.
– Peter BarnesDie Ideen entzünden einander, wie die electrischen Funken.
– Johann Jakob EngelMir ist es so Bedürfnis: Du handle, wie du handeln mußt.
– Immanuel Kant[Ich kann] Männer beherrschen.
– Diogenes von SinopeJemand, dem Vergnügen nicht lästig war, hatte jetzt große Kurzweil.
– Hartmann von AueSei nicht faul, selbst wenn du Geld hast.
– Thales von MiletZuviel des Guten hat derjenige, der nichts Schlechtes hat.
– Quintus EnniusWir können // Nicht alle Herrn sein, nicht kann jeder Herr // Getreue Diener haben.
– William ShakespeareWelch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel nur!
– Johann Wolfgang von GoetheIch fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.
– Rosa LuxemburgWillst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewEin ewig Rätsel bleiben will ich mir
– Friedrich SchillerWir erwarten die versprochene Invasion. Und die Fische warten auch.
– Winston Churchill»Dumm wie ein Mann« sagen die Frauen: »feige wie ein Weib« sagen die Männer. Die Dummheit ist am Weibe das Unweibliche.
– Friedrich NietzscheJetzt sieht man mit Regenschirmen // Die Vertreter deutscher Firmen, // Die mit Helm und Federbüsch' // Mieden unsern Bürgertisch.
– Ludwig ThomaMan möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde, und die Tiere die geplagten Seelen.
– Arthur SchopenhauerMorgen werde ich es lesen.
– Gaius Julius Caesar