Zufällige Zitate
Ihr werdet nichts mehr sein, wenn ihr nicht mehr die Lehrmeister der Laster seid.
– Ferdinando GalianiEin sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.
– Henry Thomas BuckleNoch einen Schritt vom Ziele, oder noch gar nicht ausgelaufen seyn, ist im Grunde eines.
– Gotthold Ephraim LessingAlles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt... stolz! Der Mensch!
– Maxim GorkiWenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen.
– Dietrich BonhoefferHaut doch die Polen, daß sie am Leben verzagen; ich habe alles Mitgefühl für ihre Lage, aber wir können, wenn wir bestehn wollen, nichts andres tun, als sie ausrotten; der Wolf kann auch nicht dafür, daß er von Gott geschaffen ist, wie er ist, und man schießt ihn doch dafür totd, wenn man kann.
– Otto von BismarckStumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst.
– Fernando PessoaDie (große) Anzahl gibt Schutz.
– JuvenalO wunderschön ist Gottes Erde, // Und werth darauf vergnügt zu sein! // Drum will ich, bis ich Asche werde, // Mich dieser schönen Erde freun!
– Ludwig Christoph Heinrich HöltyDer größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
– Marie von Ebner-EschenbachDer Mensch sollte alle seine Werke zunächst einmal in seinem Herzen erwägen, bevor er sie ausführt.
– Hildegard von BingenEiner neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.
– Johann Wolfgang von GoetheFrechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl.
– Friedrich II. (Preußen)Die Liebe allein bestimmt den Wert unseres Tuns.
– Franz von SalesDer wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht darin, dass eine Katze nur neun Leben hat.
– Mark TwainSchönheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird. Oder auch: Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.
– Christian MorgensternHeute aber ist die herrschende Vorstellung, daß jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen solle, und das nennt man dann allgemeine Bildung.
– Heinrich von TreitschkeKurz, hier wie überall, Vorsicht mit überflüssigen teleologischen Principien!
– Friedrich NietzscheNun, da nichts mehr zu tun war, stand sie schweigend da und wartete. Seltsam ist die Macht der Flamme und des fließenden Wassers. Der Mensch blickt hinein, verliert das Bewusstsein, steht still; er denkt nichts mehr, weiß nichts mehr und entsinnt sich an nichts mehr, aber alles, was er je erlebt, spielt sich gestaltlos und zeitlos vor seinem inneren Auge ab.
– Karel ČapekGewöhnlich erlebt der Mensch am anderen Menschen nur die chinesische Mauer seines Ichs.
– Ferdinand EbnerWer sich verachtet, kann nicht allein sein.
– Honoré de BalzacIndessen nehme ich für bekannt, dass eine Frau herrscht und herrschen muss; daher, wenn ich ein Frauenzimmer kennen lerne, gebe ich nur darauf acht, wo sie herrscht; denn dass sie irgendwo herrsche, setze ich voraus.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
– SunziRasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
– Friedrich SchillerDie Rebellen von gestern sind allzeit die Despoten von heute.
– Johannes ScherrSchön sind nur die Dinge, die uns nichts angehen.
– Oscar WildeNun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern.
– Johann Wolfgang von GoetheUm der bloßen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig.
– Lukian von SamosataWie schön wäre Wien ohne Wiener!
– Georg KreislerEs ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich, schönes Blümelein!
– Clemens BrentanoNoch ist Polen nicht verloren, solange wir leben.
– Józef WybickiDie Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an.
– William ShakespeareHeutzutage gibt es Belohnungen für die, die Gutes schlecht machen.
– TerenzEs sind dieselben geistigen und sittlichen Kräfte, die im Frieden unsere Überlegenheit bewirken und die sich jetzt in dem Siegeszuge unseres Heeres bewähren.
– Ulrich von Wilamowitz-MoellendorffWas wir auch in dieser Welt erlangen mögen, ist doch die Liebe das höchste Glück.
– Philipp Otto RungeBürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!
– Thales von MiletDas Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, // Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
– Friedrich Schiller