Zufällige Zitate

  • Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht.
    – Sokrates

  • Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.
    – Voltaire

  • Die Ungeduld des Alters ist etwas, das die Jugend nicht versteht.
    – Ferdinando Galiani

  • Man isst um zu leben und lebt nicht, um zu essen.
    – Molière

  • Die sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit.
    – Arnold Mendelssohn

  • Ich bin der Letzte meines Stamms.
    – Friedrich Schiller

  • Urteilen kann als Fortschreiten von einem Gedanken zu seinem Wahrheitswerte gefasst werden
    – Gottlob Frege

  • Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott, und ihr Wert beruht gar nicht auf dem, was aus ihr hervorgeht, sondern in ihrer Existenz selbst, in ihrem Eigenen selbst
    – Leopold von Ranke

  • Was erwirbt dem Dichter unsere Bewunderung? Das Talent und der moralische Zweck, weil er den Menschen bessern will.
    – Aristophanes

  • Nur durch die Liebe kann der Mensch von sich selbst befreit werden.
    – Friedrich Hebbel

  • Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Vom Übersinnlichen ist, was das spekulative Vermögen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis möglich.
    – Immanuel Kant

  • Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
    – Karel Čapek

  • Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.
    – William Shakespeare

  • Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden.
    – Jean de La Bruyère

  • Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung.
    – Gregor VII.

  • Lieb und Demut, Lord, ziemt frommen Hirten mehr als Sucht der Ehre.
    – William Shakespeare

  • Scheint die Sonne noch so schön, einmal muss sie untergehn.
    – Ferdinand Raimund

  • Als Betrogener fängt man an, als Spitzbube hört man auf.
    – Antoinette Deshoulières

  • […] alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen […]
    – Karl Marx

  • Ich werde bei Christus sein, das genügt mir.
    – Michael Faraday

  • Wenn die Lieb' ist eifersüchtig, // so bekommt die hundert Augen, // doch es sind nicht zwei darunter, // die grad' aus zu sehen taugen.
    – Wilhelm Müller

  • Großer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
    – Giacomo Casanova

  • Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.
    – Pythagoras

  • Schrecklicher Gedanke, diese wundervolle Welt mit allen Schmerzen und Freuden einmal zu verlassen.
    – Franziska zu Reventlow

  • Nichts kann mehr zu einer Seelen-Ruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache. Nichts ist so erfolgreich wie der Exzess.
    – Oscar Wilde

  • Der ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund.
    – Erich Mühsam

  • Wem die Natur vergönnte, in sich ihre Harmonie zu finden, - der trägt eine ganze, unendliche Welt in seinem Innern - er ist die individuelleste Schöpfung - und der geheiligte Priester der Natur.
    – Henrich Steffens

  • ...menschliche Begier hat keine Grenze, // Als die mit fester Hand der Wille steckt.
    – Robert Hamerling

  • Autokratisch herrschen, und dabei doch republikanisch, d. h., im Geiste des Republikanism und nach einer Analogie mit demselben, regieren, ist das, was ein Volk mit seiner Verfassung zufrieden macht.
    – Immanuel Kant

  • Falschheit regiert die ganze Welt.
    – Georg Rollenhagen

  • So bringt ein Zufall Amor oft Gelingen: // Den trifft sein Pfeil, den fängt er sich mit Schlingen.
    – William Shakespeare

  • Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen).
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Wissenschaftler muss durch sein Handeln immer wieder kund tun, dass er zum humanen Teil der Menschheit gehört.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
    – Oscar Wilde

  • Lebenspendende Sonne, du kannst wohl nichts Größeres erblicken als die Stadt Rom.
    – Horaz

  • Ein merkwürdiges Beispiel, wie die Nachwelt irgendeinem Vorfahren die Ehre zu rauben geneigt ist, sehen wir an den Bemühungen, die man sich gab, Christoph Colomb die Ehre der Entdeckung der neuen Welt zu entreißen. […] aber es gehörte dem doch zuletzt ein Mann dazu, der das alles zusammenfaßte, um Fabel und Nachricht, Wahn und Überlieferung in Wirklichkeit zu verwandeln.
    – Johann Wolfgang von Goethe



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