Zufällige Zitate

  • Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke // Muß ihn der Mensch gestalten.
    Friedrich Schiller

  • Man hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen.
    François-René de Chateaubriand

  • Der mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Leser, ja der schlechteste partizipiert etwas von der Vortrefflichkeit des ganzen Genres.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Und wie der Dichter eher ist als der Kritiker, so müssen wir auch vieles sehen, lesen und hören, ehe wir uns einfallen lassen wollen zu urteilen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir denken wie wir denken hauptsächlich, weil andere so denken.
    Samuel Butler d.J.

  • Dreiundzwanzig Jahre, und nichts für die Unsterblichkeit getan!
    Friedrich Schiller

  • Allmächtiger Gott, ich bete zur dir, auf dass du deinen letzten Vertrauten alsbald wieder mögest erscheinen lassen, den Versprochenen, diesen vollkommenen und reinen Menschen. O Gott, mach uns zu seinen Gefährten und Jüngern, die seiner Sache dienen.
    Mahmūd Ahmadī-Nežād

  • Die Welt muss romantisiert werden. So findet man ihren ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts als eine qualitative Potenzierung. Das niedere Selbst wird mit einem besseren Selbst in dieser Operation identifiziert. So wie wir selbst eine solche qualitative Potenzenreihe sind.
    Novalis

  • Der berühmte Don Quijote von la Mancha, der sich mit einem anderen Namen nennt der Ritter von der traurigen Gestalt.
    Miguel de Cervantes

  • Singe, wem Gesang gegeben, // In dem deutschen Dichterwald! // Das ist Freude, das ist Leben // Wenn's von allen Zweigen schallt.
    Ludwig Uhland

  • Erfindungen nämlich bedürfen der ungestörten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen.
    Gerolamo Cardano

  • So weit meine Erinnerung zurückreicht, habe ich stets lebhaftes Interesse für Sprichwörter gehabt.
    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  • Sein Geist ist's, der mich ruft.
    Friedrich Schiller

  • Verlier dich von dem Lebenspfad // Nie seitwärts ins Geheg, // Geh immer artig kerzengrad’ // Den goldenen Mittelweg.
    Frank Wedekind

  • Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Auf seine eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht.
    Oscar Wilde

  • Die Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen.
    Justinus Kerner

  • Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.
    Friedrich Nietzsche

  • Wir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten.
    Mary Baker Eddy

  • Sorge Dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, Dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn Du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in Dir zu tragen.
    Friedrich Schleiermacher

  • Wohltätig ist des Feuers Macht, // Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.
    Friedrich Schiller

  • Die Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F.[elice] verloren.
    Franz Kafka

  • Süße Träume wecken meine Begierde.
    Mönch von Salzburg

  • Die Gefahr will keine Wechsel, sie will in barem Mut bezahlt werden.
    Emil Gött

  • Es ist eine Kriegsdoktrin, nicht anzunehmen, dass der Feind nicht anrücken wird, sondern sich auf die eigene Bereitschaft zu verlassen, ihm entgegenzutreten; Nicht anzunehmen, dass er nicht angreifen wird, sondern Vorkehrungen zur eigenen Unbesiegbarkeit zu treffen.
    Sunzi

  • Ruhig und langsam die Natur sich selber helfen lassen und nur sehen, dass die umgebenden Verhältnisse die Arbeit der Natur unterstützen, das ist Erziehung.
    Ellen Key

  • Die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.
    August Julius Langbehn

  • Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Heut' ballt man nur die Hände, man faltet sie nicht mehr.
    Ferdinand Freiligrath

  • Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.
    Johann Peter Eckermann

  • Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Baum.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Alle Wirklichkeit ist subjektive Erscheinung - dies muss die grosse grundlegende Erkenntnis auch der Biologie bilden. Ganz umsonst wird man die gesamte Welt durchstöbern nach Ursachen, die unabhängig vom Subjekt sind, immer wird man auf Gegenstände stossen, die ihren Aufbau dem Subjekt verdanken.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Deutschösterreich muss mit dem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden. Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns, und wir gehören zu ihnen.
    Friedrich Ebert

  • Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, // Verderblich ist des Tigers Zahn, // Jedoch der schrecklichste der Schrecken, // Das ist der Mensch in seinem Wahn.
    Friedrich Schiller

  • Erst im tiefen Leid erkennt man, wer man wirklich ist.
    Marie Antoinette

  • Das Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.
    Karl Kraus

  • Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.
    Emil Gött

  • Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.
    Theodor Fontane

  • Die zunehmende Intellektualisierung und Rationalisierung bedeutet also
    Max Weber



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