Zufällige Zitate
Wie schön wäre Wien ohne Wiener!
– Georg KreislerMacht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sinket ihr dann einst in die Erde hinab. / Gottgeist, dann der Naturgeist und der geschichtliche Weltgeist, – / Diese heilige Drei, wißt, ist die Wurzel des Seins. / Vom Brennglase der Zeit zusammengedränget auf die Erde, / Wird das himmlische Licht Feuer des Lebens allein. / Menschen, die nicht viel leben im Freien, bekommen daher leicht / Hier auch den Sonnenstich, wie dies die Mystik beweist.
– Ludwig FeuerbachDie Männer regieren die Welt und die Frauen ihre Männer. Was wollen sie noch mehr!
– Bogumil GoltzIn unseren Prozessen, wenigstens in Kriminalfällen, besteht die Verteidigung gewöhnlich im Leugnen.
– CiceroDie Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.
– Wilhelm DiltheyWarum können wir die Elemente nicht einfach als die Strahlenden bezeichnen? Wir können dafür auch ein lateinisches Wort nehmen und sie radioaktive Elemente nennen. Ihre Eigenschaft, Strahlen auszusenden, können wir als Strahlungstätigkeit oder Radioaktivität bezeichnen.
– Marie CurieWas ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil.
– Johann Wolfgang von GoetheWas braucht mich Deutschlands Größe denn zu kümmern! // Ist Deutschlands nicht längst schon groß genug? // Was schafft die Größe mir als größ're Steuern!
– Frank WedekindDie unmittelbare Aufgabe, die sich Stalin gestellt hat, ist die Zersplitterung der Partei, die Beseitigung der Opposition, die Gewöhnung der Partei an die Methode der Hinrichtung.
– Leo TrotzkiDer Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht.
– Theodor StormDem Reinen ist alles rein.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!
– Matthias ClaudiusEckermann erscheint mir keineswegs als ein irgend bedeutender Mensch.
– Friedrich HebbelDein Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!
– Matthias ClaudiusIch will von der Philosophie nichts weiter sagen, als dass ich sah, sie sei von den vorzüglichsten Geistern einer Reihe von Jahrhunderten gepflegt worden, und dennoch gebe es in ihr nicht eine Sache, die nicht strittig und mithin zweifelhaft ist; und dass ich demnach nicht eingebildet genug war, um zu hoffen, es werde mir damit besser gehen als den anderen.
– René DescartesIch sterbe. Laßt mich allein.
– Johann Georg ZimmermannDas Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.
– Immanuel Kantmeine Sprache versteht man durch die ganze Welt, [...]!
– Joseph HaydnDie Willensfreiheit bedeutet, genau betrachtet, eine Existentia ohne Essentia, welches heißt, daß etwas sei und dabei doch nichts sei, welches wiederum heißt, nicht sei also ein Widerspruch ist.
– Arthur SchopenhauerJede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen." - "Psychologie der Massen
– Gustave Le BonVölker Europas, wahret eure heiligen Güter!
– Wilhelm II.Die Wahrheit ist das kostbarste, was wir besitzen. Gehen wir sparsam damit um.
– Mark TwainRaffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht
– Albert EinsteinMein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.
– Georg BüchnerDie Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
– Thomas von AquinEin jeder Frühling ist neue Feier der großen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur, [...].
– Joseph GörresDie Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.
– Karl MarxMan muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.
– Marie von Ebner-EschenbachGoethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurück.
– Franz KafkaEine freiwillige, selbstbewusste Aufrichtigkeit ist nur bei einem sehr hohen Grad von Bildung möglich.
– Sophie MereauIch denke der Student sollte das [Malen oder] Zeichnen mit Farben lernen.... Der Pinsel ist ein stärkeres und schnelleres Werkzeug als Zeichenutensilien.
– Thomas EakinsDurch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universale Arznei.
– NovalisEs is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich.
– Kurt TucholskyNiemand ist aus Bigotterie gut, denn dies verleitet ebenso leicht zur Härte. Aber das gute Herz wählt sich diesen Schleier, um ungesehen zu handeln.
– Sophie MereauDuldet mutig, Millionen! // Duldet für die beßre Welt! // Droben überm Sternenzelt // wird ein großer Gott belohnen.
– Friedrich SchillerDie Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelAuch wenn die Kräfte fehlen, ist doch der [gute] Wille zu loben.
– OvidAlle göttlichen Gesandten müssen Mathematiker sein.
– NovalisMan sei lieber als ein Weiser geehrt, als wegen seiner Schlauheit gefürchtet.
– Baltasar Gracián y MoralesIch vermag nicht einzusehen, wie man Demut ohne Liebe oder Liebe ohne Demut habe oder haben könne.
– Theresa von Ávila