Zufällige Zitate

  • Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr.
    – Tendzin Gyatsho

  • Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen.
    – Friedrich von Hagedorn

  • Keine freundschaftliche Verbindung pflegt dauerhafter zu sein, als die, welche in der frühen Jugend geschlossen werden. Man ist da noch weniger misstrauisch, weniger schwierig in Kleinigkeiten.
    – Adolph Freiherr Knigge

  • Immer arm ist, wer begehrt.
    – Claudian

  • Wo große (Vermögens-)Gleichheit herrscht oder hergestellt ist, gründe man eine Republik, wo hingegen große (Vermögens-)Ungleichheit herrscht, eine Monarchie ...
    – Niccolò Machiavelli

  • Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, daß wir nicht fallen.
    – Friedrich Theodor Vischer

  • Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?
    – Kurt Tucholsky

  • Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt von einem Stillstand der geistigen Entwicklung.
    – Oscar Wilde

  • Ein Übel gibt es, von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen: unsere Leichtgläubigkeit.
    – Jean Antoine Petit-Senn

  • Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint.
    – Jean Antoine Petit-Senn

  • Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest // Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.
    – Friedrich Schiller

  • Kürze die lange Rede, damit sie nicht verdächtig wirke!
    – Seneca d.J.

  • Einst durfte man nicht wagen, frei zu denken; jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr. Man will nur noch denken, was man wollen soll, und eben das empfindet man als seine Freiheit.
    – Oswald Spengler

  • Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich wollte, es gäbe gar kein Alter zwischen 10 und 23, oder die jungen Leute verschliefen die ganze Zeit; denn dazwischen ist nichts, als den Dirnen Kinder schaffen, die Alten ärgern, stehlen und balgen.
    – William Shakespeare

  • Ein der menschlichen Natur so widersprechendes Ideal wie das des Kommunismus geht nicht zu verwirklichen ohne Gewalt. Das ist das Grundproblem
    – Karl zu Schwarzenberg

  • Die echte Satire ist blutreinigend: und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen starken Teint. Was darf Satire? Alles.
    – Kurt Tucholsky

  • In so ferne ist die Metaphysik eine Wissenschaft von den Grenzen der menschlichen Vernunft, und da ein kleines Land jederzeit viel Grenze hat, überhaupt auch mehr daran liegt, seine Besitzungen wohl zu erkennen und zu behaupten, als blindlings auf Eroberung auszugehen, so ist dieser Nutze der erwähnten Wissenschaft der unbekannteste und zugleich wichtigste, wie er denn auch nur ziemlich spät und nach langer Erfahrung erreichet wird.
    – Immanuel Kant

  • Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, // Und jedermann erwartet sich ein Fest.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn wir aber auf die Syrer schauen, die jetzt als Asylsuchende zu uns kommen, da finden Sie top ausgebildete Fachkräfte.
    – Aydan Özoguz

  • Wer steigen will, wenn auch durch wahre Verdienste, der lasse die Bescheidenheit fahren. Auch darin gleicht die Welt den Weibern: mit Scham und Zurückhaltung erreicht man nichts bei ihr.
    – Giacomo Leopardi

  • Mehr als alles andere ist Konzentration und Aufmerksamkeit ein Akt des sich Verbindens. So schenkt Konzentration und Aufmerksamkeit auch immer Heilung.
    – Julia Margaret Cameron

  • Diese Liebe ist etwas unwiderstehliches, zerstörerisches geworden, stärker als der Tod.
    – Guy de Maupassant

  • Wer dient, bis dass er wird unwert, // Dem ist Undank zum Lohn beschert.
    – Georg Rollenhagen

  • O daß ihrs begreiffen lerntet! daß euch die Schuppen fielen vom Auge!
    – Friedrich Schiller

  • Man kann auch annehmen, daß das Radium in verbrecherischen Händen sehr gefährlich werden könnte, und hier stellt sich die Frage, ob es für die Menschheit vorteilhaft ist, die Geheimnisse der Natur zu kennen, ob sie reif genug ist, sich diese Geheimnisse nutzbar zu machen oder ob diese Erkenntnisse ihr nicht schädlich sind. Nobels Entdeckungen sind ein charakteristisches Beispiel dafür: die mächtigsten Explosivkörper haben den Menschen erlaubt, großartige Arbeiten durchzuführen. Doch sind sie auch ein furchtbares Instrument der Zerstörung in den Händen der großen Verbrecher, die die Völker in die Kriege hetzen. Ich bin wie Nobel der Ansicht, daß die Menschheit mehr Gutes als Böses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann.
    – Pierre Curie

  • Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft.
    – Novalis

  • Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknüpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das Auflösen derselben. Unser Glück und Unglück hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab.
    – Ricarda Huch

  • Die Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur.
    – Oswald Spengler

  • Von Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • In jedem Stadium entsteht die Welt, die wir wahrnehmen, durch »Emergenz«. Das heißt durch den Prozess, bei dem beträchtliche Aggregationen von Materie spontan Eigenschaften entwickeln können, die für die einfacheren Einheiten, aus denen sie bestehen, keine Bedeutung haben. - Eine Zelle ist noch kein Tiger. Ebensowenig ist ein einzelnes Goldatom gelb und glänzend.
    – Philip W. Anderson

  • Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm - im geistigen Sinn zu leben möglich gewesen sei.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Mich haben sie falsch geboren.
    – Kurt Tucholsky

  • Vor dem Heiraten hütet er [E.K.] sich, trotzdem er schon vierunddreißig Jahre alt ist, denn die Amerikanerinnen heiraten oft nur, um sich scheiden zu lassen, was für sie sehr einfach, für den Mann aber sehr teuer ist.
    – Franz Kafka

  • Schrecklicher Gedanke, diese wundervolle Welt mit allen Schmerzen und Freuden einmal zu verlassen.
    – Franziska zu Reventlow

  • Ich mag keine Prinzipien. Ich bevorzuge Vorurteile.
    – Oscar Wilde

  • Erfahrung ist der Name, den jeder seinen Fehlern gibt.
    – Oscar Wilde

  • Man weiß, wie es ist, wenn eine Frau eine andere tyrannisiert. Alle Qualen, die ein Mann auszuhalten hat, sind nichts im Vergleich mit den Stichelreden und Grausamkeiten, die arme Frauen von tyrannischen Geschlechtsgenossinnen sich gefallen lassen müssen - Tag für Tag bohren sie sich ihnen wie spitze Pfeile in die Seele, den armen Opfern.
    – William Makepeace Thackeray

  • Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Denn ich habe Mannheim all mein Leben lieb gehabt.
    – Liselotte von der Pfalz



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