Zufällige Zitate
Oft lässt man die Liebe, um den Ehrgeiz zu leben, selten aber den Ehrgeiz um der Liebe willen.
– François de La RochefoucauldMan versteht etwas nicht wirklich, wenn man nicht versucht, es zu implementieren.
– Donald Ervin KnuthDie Denker früherer Zeiten entdeckten, dass je weiter sie vom Mittelpunkt entfernt waren, desto zahlreicher die Verschiedenheit und Unterschiedlichkeiten auftraten, und je mehr sie sich diesem Punkt näherten, desto näher waren sie der Einheit
– Swami VivekanandaEin wenig Wissenschaft, ein wenig Gelehrsamkeit, ist eine gefährliche Sache. Schöpft tief, oder kostet den Pierischen Quell gar nicht. Ein seichter Trunk berauscht das Gehirn; aber volle Züge machen wieder nüchtern.
– Alexander PopePlato hat Recht behalten, als er seinen übersinnlichen Ideen eine höhere Wirklichkeit als der Sinnenwelt zusprach. … aber wir kennen sie nicht. Ein immaterieller oder übermechanischer Faktor ist allen naturwissenschaftlichen Methoden unzugänglich.
– Jakob Johann von UexküllDer Islam hat drei Grundglaubensrichtungen: Sunniten, Schiiten und Peter Scholl-Latour.
– Jürgen BeckerEin Irrtum ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält.
– Henri-Frédéric AmielUnd dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer Krüge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte - // Und eine gleicht der andren Wagenspur.
– KlabundDas Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.
– Friedrich NietzscheEin jeder leidet unter dem, was er getan; das Verbrechen kommt wieder auf seinen Urheber zurück.
– Seneca d.J.Der Himmel weiß, dass wir uns niemals unserer Tränen schämen müssen, denn sie sind der Regen auf den blind machenden Staub der Erde, der über unserem harten Herzen liegt.
– Charles DickensMeine Herren, wenn der Krieg, der jetzt schon mehr als zehn Jahre lang wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern schwebt - wenn dieser Krieg zum Ausbruch kommt, so ist seine Dauer und ist sein Ende nicht abzusehen.
– Helmuth Karl Bernhard von MoltkeDer Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut.
– Thomasîn von ZerclaereVertraue auf Gott und du brauchst dich nicht zu fürchten.
– Jonathan EdwardsNur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben.
– Walter BenjaminNicht auf Preußens Liberalismus sieht Deutschland, sondern auf seine Macht; Bayern, Württemberg, Baden mögen dem Liberalismus indulgieren, darum wird ihnen doch keiner Preußens Rolle anweisen; Preußen muß seine Kraft zusammenfassen und zusammenhalten auf den günstigen Augenblick, der schon einige Male verpaßt ist; Preußens Grenzen nach den Wiener Verträgen sind zu einem gesunden Staatsleben nicht günstig; nicht durch Reden oder Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden – das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen – sondern durch Eisen und Blut.
– Otto von BismarckDie Geheimnisse der Lebenspfade darf und kann man nicht offenbaren, es gibt Steine des Anstoßes, über die ein jeder Wanderer stolpern muß. Der Poet aber deutet auf die Stelle hin.
– Johann Wolfgang von GoetheDie wahre Liebe hat kaum eine Methode.
– Franz von SalesRache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung
– Friedrich SchillerWird einer strebenden Jugend die Geschichte eher lästig als erfreulich, weil sie gern von sich selbst eine neue, ja wohl gar eine Urwelt-Epoche beginnen möchte; so haben die in Bildung und Alter Fortschreitenden gar oft mit lebhaftem Danke zu erkennen, wie mannigfaltiges Gute, Brauchbare und Hülfreiche ihnen von den Vorfahren hinterlassen worden.
– Johann Wolfgang von GoetheGlaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.
– Johann Wolfgang von GoetheDoch scheint es geratener: am Ufer derjenigen Erkenntnisse entlangzusegeln, die uns durch die Mittelmäßigkeit unseres Verstandes vergönnt sind, als sich auf die hohe See derart mystischer Nachforschungen hinauszuwagen, wie es Malebranche getan hat, dessen Meinung von der hier erörterten nicht weit entfernt ist: nämlich daß wir alles in Gott schauen.
– Immanuel KantDer ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, und der Krieg ist ein Glied in Gottes Weltordnung. In ihm entfalten sich die edelsten Tugenden des Menschen, Mut und Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit mit Einsetzung des Lebens. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen.
– Helmuth Karl Bernhard von MoltkeJe mehr ich über Menschen lerne, desto mehr mag ich meinen Hund.
– Mark TwainGlauben Sie, meine Herren, es wird kein Haupt über Deutschland leuchten, das nicht mit einem vollen Tropfen demokratischen Öls gesalbt ist!
– Ludwig UhlandJeder ist der Richtige. Natürlich muß er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.
– Theodor FontaneGetretner Quark // Wird breit, nicht stark.
– Johann Wolfgang von GoetheUnd er schrie: »Ich revolüzze!« // Und die Revoluzzermütze // schob er auf das linke Ohr, // kam sich höchst gefährlich vor.
– Erich MühsamSo bringt ein Zufall Amor oft Gelingen: // Den trifft sein Pfeil, den fängt er sich mit Schlingen.
– William ShakespeareRaffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht
– Albert EinsteinEin Gastfreund hat an seines Gastfreundes Wohlergehen seine besondere Freude und gibt ihm auf Verlangen den wohlmeinendsten Rat.
– Xerxes I.Jede Illusion muß einmal zerrinnen.
– Honoré de BalzacDie Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte.
– Synesios von KyreneDie Treulosigkeit ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person.
– Jean de La Bruyèreda schleiche ich denn ziemlich langsam durch die Welt, mit einem Körper der nirgend hin als ins Grab taugt.
– Cornelia GoetheUnsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.
– Aydan ÖzoguzUnter 20 Fällen macht 19 mal fester Wille und Geduld das sogenannte Unmögliche ganz über alle Erwartungen leicht möglich
– Hermann von Pückler-MuskauDie Götterbilder wanken.
– François-René de Chateaubriand