Zufällige Zitate
Um die Gleichheit ganz zu erreichen, die die Quelle des Glücks beider Geschlechter wäre, müßte den Frauen das Duell gestattet werden: Die Pistole erfordert nur Geschicklichkeit. So könnte jede Frau, die sich zwei Jahre lang zur Gefangenen macht, nach dem Verfluß dieses Zeitraumes die Scheidung erlangen. Gegen das Jahr 2000 hin, werden diese Ideen nicht mehr lächerlich sein!
– StendhalWenn du Gott nicht im Sommer deines Lebens einlädst, wird Er auch im Winter nicht dein Gast sein
– Lahiri MahasayaSich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wird, ist Bildung.
– Johann Wolfgang von GoetheSo mancher Untertan gäbe wohl einen schlechten Herrscher ab: Dem Ranghöheren zu gehorchen, ist um ein Vielfaches leichter, als sich selbst in der Gewalt zu haben, und wenn uns erlaubt ist zu tun, was immer wir wollen, dann ist es nicht einfach, stets nur das zu wollen, was richtig ist.
– Ludwig XIV. von FrankreichMißtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist!
– Theodor HaeckerAufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
– Immanuel KantMan möchte fast sagen, die Herrscher unserer Zeit hätten nichts im Sinn, als mit den Menschen große Dinge zu schaffen. Ich wünschte, sie würden etwas mehr daran denken, große Menschen zu schaffen.
– Alexis de TocquevilleJe mehr man liebt, um so tätiger wird man sein.
– Vincent van GoghDie erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.
– Eugène DelacroixNichts halb zu tun ist edler Geister Art.
– Christoph Martin WielandUnd wir sollten nicht vertrauen? Wir!, die wir täglich Beweise der herrlichen, auch uns belebenden Natur haben, die uns nur Liebe zeigt, wir sollten Kampf und Uneinigkeit in unserer Brust hegen, wenn alles uns zur Ruhe und Schönheit ruft?
– Susette GontardVor allen Dingen keinen Eifer! / Nur nicht zuviel Eifer! / Zuviel Eifer!
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordWenn man den verseuchten Geist eines Landes wirkungsvoll bekämpfen will, muß man dessen allgemeines Schicksal teilen.
– Carl von OssietzkyWenn ich mit einem Fingerdruck England in die Luft sprengen könnte, so täte ich's und wäre glücklich.
– Fritz MauthnerIch habe die Überwindung dieser Tyrannis durch die Macht des Geistes verlangt. Durch die Macht des Geistes, nicht durch Gewalt!
– Kurt HuberDas Sein wird in seinem Umfang und inneren Sein vollständig erst als ein Gewordenes erkannt.
– Alexander von HumboldtDer getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut.
– Friedrich NietzscheDie Sterne lügen nicht.
– Friedrich SchillerEs ist toll, sich einzubilden, dass man seiner Mutter was verdanke. [...] Ich sehe in der Sache überhaupt nur Motive des Hasses und der Verachtung.
– Donatien Alphonse François de SadeEin deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! – Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns.
– Johann Wolfgang von GoetheWer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet.
– Friedrich SchillerAlle menschliche Macht ist ein Resultat von Zeit und Geduld.
– Honoré de BalzacDie Ethik ist in Wahrheit die leichteste aller Wissenschaften.
– Arthur SchopenhauerLeidenschaftliche Liebe und Ehe ist zweierlei.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelAch, arme Frau. Sie bittet um meine Vergebung. Ich bitte um ihre von ganzem Herzen.
– Karl II. von EnglandWer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
– Friedrich NietzscheIst das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen?
– Friedrich NietzscheDas Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten lernen.
– Immanuel KantZeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
– Dschalal ad-Din al-RumiGroßmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer, denn sie ist eine zu kostspielige Tugend.
– Johann Nepomuk NestroyDer Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren.
– Giacomo CasanovaSehnsucht ist besser als Erfüllung.
– Hans FalladaAus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern.
– Gustave FlaubertMeine Herren, nun kommen wir auf die Frage des Lohnes. Ich frug Herrn Bebel: erkennen Sie an, daß der Lohn im sozialdemokratischen Staat ein gleicher sein muß? -- da weicht er aus, und zum zweiten Mal weicht er heute aus und bringt uns eine lange Erzählung über den Begriff des Lohnes in verschiedenen Jahrhunderten und über die Unwissenschaftlichkeit solcher Leute, wie ich einer bin. Was aber hat es für eine Bewandniß mit Ihrer Berufung auf die Wissenschaft?! Wer wirklich von Wissenschaft durchdrungen ist, der spricht nicht immer davon, (lebhafte Zustimmung) dem wissenschaftlich Gebildeten merkt man es an an der Klarheit seiner Darstellung, an der Folgerichtigkeit seiner Schlußfolgerungen. (Sehr richtig!) Aber wer -- und das passirt Autodidakten nur zu oft -- nicht über die Oberfläche hinausgekommen ist, mit gutem Gedächtniß mehr oder weniger auswendig gelernt hat und dies mit einer gewissen Volubilität vorzutragen versteht, der hängt sich gerne das Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit um und stolzirt damit herum wie auf dem Jahrmarkt diejenigen, die die größten Pfuschmittel vertreiben, sich gern mit dem Talar der Wissenschaft zu schmücken belieben. (Sehr gut!) Das ist das Kennzeichen nicht des wissenschaftlichen Arztes, sondern des Pfuschers! (Lebhaftes Bravo.)
– Eugen RichterIch kenne keine Methode, nach der man eine ganze Nation unter Anklage stellen kann.
– Edmund BurkeDer kluge Mann baut vor.
– Friedrich SchillerHätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.
– Ludwig BörneDas Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
– Albert EinsteinFür die Sicherheit und Fortbildung des Staates ist das Übergewicht derer, die den Besitz vertreten, das nützlichere.
– Otto von BismarckSie giengen sanft und gütig mit mir um, weil Sie durch die Zärtlichkeit meines Herzens den Weg zu der Biegsamkeit meines Kopfs finden wollten.
– Sophie von La Roche