Zufällige Zitate
Nachahmung ist bei jeder menschlichen Tätigkeit bedenklich und hemmend; in Staatseinrichtungen aber ist sie - es kann nicht anders sein - höchst gefährlich.
– Leopold von RankeWissen hält nicht länger als Fisch.
– Alfred North WhiteheadWeh dem Lande, wo man nicht mehr singet.
– Johann Gottfried SeumeDie Menge kann tüchtige Menschen nicht entbehren, und die Tüchtigen sind ihnen jederzeit zur Last.
– Johann Wolfgang von GoetheWehe, wenn sie losgelassen.
– Friedrich SchillerDie Natur macht keinen Sprung. Alle Pflanzen und Tiere bieten nach allen Seiten hin Affinitäten dar, wie ein Territorium auf der Landkarte.
– Carl von LinnéEs lebe, wer sich tapfer hält!
– Johann Wolfgang von GoetheDer Asket macht aus der Tugend eine Not.
– Friedrich NietzscheMänner heiraten aus Überdruß, Frauen aus Neugier. Beide werden enttäuscht.
– Oscar WildeNur unvernünftige Menschen schreien über den Mangel an Genies, als ob sie wie Brennnessel wüchsen!
– Richard WetzEigennutz ist die Klippe, an der jede Freundschaft zerschellt.
– Ludwig TieckIn Wahrheit, es können nur ein Narr, ein Bösewicht und ein Priester heirathen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine Frau untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie treu ist.
– Theodor Gottlieb von HippelNiemand ist frey, der nicht über sich selbst Herr ist.
– Matthias ClaudiusNicht das Sterben, das Überleben ist hart.
– Peter RoseggerWer von milden Gaben lebt, dieser steht in Gottes Sold: // Darum trägt er als Livrée schlechte Kittel ohne Gold.
– Wilhelm MüllerUnsere Erde ist vielleicht ein Weibchen.
– Georg Christoph Lichtenberg[...] der Kampf ist die Urtatsache des Lebens, ist das Leben selbst, und es gelingt auch dem jämmerlichsten Pazifisten nicht, die Lust daran in seiner Seele ganz auszurotten.
– Oswald SpenglerIch begreife den Antisemitismus. Wir Juden haben uns, wenn auch nicht durch unsere Schuld, als Fremdkörper inmitten verschiedener Nationen erhalten. Wir haben im Ghetto eine Anzahl gesellschaftswidriger Eigenschaften angenommen. Unser Charakter ist durch den Druck verdorben, und das muß durch einen anderen Druck wieder hergestellt werden.
– Theodor HerzlDer Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung.
– Zacharias WernerDer hat nach Rechtem nie getrachtet, // Der nicht die eigne Arbeit achtet.
– Gottfried KinkelDie Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.
– Friedrich SchillerThue deine Augen auf und gehe zu einem Baum, und siehe denselben an, und besinne dich.
– Jakob BöhmeAlle Straßen münden in schwarze Verwesung.
– Georg TraklDie Liebe zum Garten ist ein Same, der, einmal gesäet, nie wieder stirbt, sondern weiter und weiter wächst - eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude.
– Gertrude JekyllDas Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen was fürchterlich ist; Aber jener ist unbequem und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten.
– Johann Wolfgang von GoetheEin labyrinthischer Mensch sucht niemals die Wahrheit, sondern einzig seine Ariadne - was er uns auch sagen möge.
– Friedrich NietzscheBillig erwartest Du, daß ich Dir meine Schiksale unter fremdem Himmel mittheile, denn mein Leben hat ohnehin die Farbe eines Romans, und mein sonderbarer Kopf läßt freilich auf sonderbare Situazionen schließen – aber für Briefe ist dieses Thema zu weitläuftig, und vielleicht auch zu gefärlich.
– Friedrich SchillerFrühe Hingabe und späte Keuschheit - kein Talent für Termine.
– Emil GöttEin Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!
– HomerAlles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher.
– Mark TwainOh Welt, bey deinen Sachen // Ist weinen mehr als lachen.
– Friedrich von LogauDas Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. […] Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum, und hier mußte Mozart geboren werden.
– Hugo von HofmannsthalIch kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen direkt zu Gericht säße.
– Albert EinsteinArbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?
– Gustave FlaubertMan kann die Kunst auf zweierlei Weise hassen: Erstens, indem man sie hasst. Zweitens, indem man sie in den Grenzen der Vernunft liebt.
– Oscar Wildein der Mathematik giebt es kein Ignorabimus!
– David HilbertKeiner ist zufrieden mit seinem Schicksal noch unzufrieden mit seinem Geist.
– Antoinette DeshoulièresGott ist der Gott der Freude.
– Franz von Sales