Zufällige Zitate
Der Reiche ist entweder ein Schelm oder eines Schelmen Erbe.
– HieronymusPaulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist – wir würden sonst vielleicht Gefallen daran finden.
– Robert Edward LeeMan hat Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren.
– Robert MusilAcht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt.
– Georg Christoph LichtenbergAch, es ist doch ein saures Stück Brod, das Philosophieprofessorenbrod!
– Arthur SchopenhauerEtwas anderes ist das Szepter, etwas anderes die Leier.
– Erasmus von RotterdamLass dich den Teufel bei einem Haare fassen, und du bist sein auf ewig.
– Gotthold Ephraim LessingDie erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.
– Eugène DelacroixAch! so ist der Menschen Geschlecht; - wir sehnen und hoffen, // Und das ersehnte Glück wird uns errungen zur Last.
– Theodor KörnerDie Theologen dürfen sich auch nicht schämen zuzugeben, dass sie sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit solchen Kontrahenten [gemeint: die skeptische Philosophie] einlassen können und dass sie die Wahrheiten des Evangeliums nicht einem derartigen Schock aussetzen wollen. Das Schifflein Jesu Christi ist nicht gemacht, auf dieser aufgepeitschten See zu schwimmen, sondern im Hafen des Glaubens Schutz vor diesem Sturm zu suchen.
– Pierre BayleSo winzig sind der Frauen Seelen, dass mancher annimmt, dass sie gänzlich fehlen.
– Samuel Butler d.Ä.Wer über gewisse Dinge seinen Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren!
– Gotthold Ephraim LessingNichts schmerzt so sehr wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt.
– Benjamin FranklinDieser ist ein Zweig von jenem Siegerstamm, und lässt uns fürchten die angeborene Kraft und sein Geschick.
– William ShakespeareDu nicht von Gott, Tyrann!
– Gottfried August BürgerSie stelzen noch immer so steif herum, // So kerzengerade geschniegelt, // Als hätten sie verschluckt den Stock, // Womit man sie einst geprügelt.
– Heinrich HeineEs sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde mancher nüchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen.
– Philipp Matthäus HahnFreundschaft ist weit tragischer als Liebe. Sie dauert länger.
– Oscar WildeErkenne den rechten Zeitpunkt!
– Pittakos von MytileneEs sind nur Kletten, die man dir in einer Feyertags-Schaeckerei angeworfen hat; wenn wir nicht auf dem gebahnten Weg gehen, so würden sie uns an den Unter-Roecken kleben bleiben.
– William ShakespeareOft habe ich gehört - man sagt, das sei von Demokrit und Plato in ihren Schriften hinterlassen worden -, kein guter Dichter könne leben, ohne dass seine Leidenschaft entflammt sei und ohne einen gewissen Anflug von Wahnsinn.
– CiceroWer Schulden hat, muss auch notwendig lügen.
– HerodotDenn was man schwarz auf weiß besitzt, // Kann man getrost nach Hause tragen.
– Johann Wolfgang von GoetheVerbrechen ist in England selten eine Folge von Schlechtigkeit. Fast immer ist es eine Folge von Hunger.
– Oscar WildeGemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«
– Alfred AdlerDie Natur macht keine Sprünge.
– Gottfried Wilhelm LeibnizMacht denn nur das Blut den Vater?
– Gotthold Ephraim LessingLaß, o Welt, o laß mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // Laßt dies Herz alleine haben // Seine Wonne, seine Pein!
– Eduard MörikeAuf der Türschwelle zum Hause Gottes liegt der Baumstamm der Ichsucht. Ohne über diesen Baumstamm zu springen, kann keiner sein Haus betreten.
– RamakrishnaDie Philosophie, deren Eigendünkel macht, daß sie sich selbst allen eiteln Fragen bloß stellet, siehet sich bloß oft bei dem Anlasse gewisser Erzählungen in schlimmer Verlegenheit, wenn sie entweder an einigem in demselben ungestraft nicht zweifeln oder manches davon unausgelacht nicht glauben darf.
– Immanuel Kant»Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
– Joseph von EichendorffAlles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis // Das Unzulängliche, // Hier wirds Ereignis; // Das Unbeschreibliche, // Hier ist es getan; // Das Ewig-Weibliche // Zieht uns hinan.
– Johann Wolfgang von GoetheWer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig.
– Albert EinsteinDie Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte.
– Adolph KolpingNichts ist bedrohlicher als das Glück; jeder Kuss kann einen Feind wecken.
– Maurice MaeterlinckFrüher haben wir unsere Helden kanonisiert, heute werden sie vulgarisiert.
– Oscar Wilde