Zufällige Zitate

  • In der Jugend ist ihm ein froher Gefährte der Leichtsinn, // Der die Gefahr ihm verbirgt und heilsam geschwinde die Spuren // Tilget des schmerzlichen Übels, sobald es nur irgend vorbeizog.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.
    August Bebel

  • Die Welt ist ein Irrenhaus.
    Cicero

  • Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper.
    Maxim Gorki

  • Die Kälte hat ewig ein Sprachrohr und die Empfindung ein Hörrohr. Die Ankunft einer ungeliebten fürstlichen Leiche oder dergleichen Braut hört man an den Polarzirkeln; hingegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mit Geliebten füllen: so fallen bloß einige ungehörte Tränen, trostlose oder selige.
    Jean Paul

  • Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.
    Hesiod

  • Die Liebe wertet ihr Objekt, der Hass entwertet es. Liebe ist Ausströmung inneren Wertens, Hass Ausströmung innerer Wertlosigkeit. Die Liebe beseelt, der Hass entseelt.
    Ferdinand Ebner

  • Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, ist 12 + 9 nicht immer 21.
    Giacomo Casanova

  • Wenn die Gerechtigkeit all ihre Strenge anwendete, würde die Erde bald eine Wüste sein.
    Pietro Metastasio

  • Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen.
    Chrétien de Troyes

  • Ich weiß, daß diese Ratschläge vergeblich sind und ich - wie das Sprichwort sagt - versuche, einen Mohren weißzuwaschen. Denn du wirst weiterhin Bücher kaufen, die dir nichts nützen und über die Gebildeten lachen.
    Lukian von Samosata

  • Gut sein, ist besser denn vornehm.
    Johann Heinrich Voß

  • Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eignen Kinder.
    Georg Büchner

  • Die größten Dinge wollen ganz schlicht gesagt sein; Sie verlieren durch Emphase.
    Jean de La Bruyère

  • … meine Seele ist in Triest.
    James Joyce

  • Man vergisst, dass die Wissenschaften einen inneren Zweck haben, und verliert das eigentlich literarische Interesse, das Streben nach Erkenntnis, als Erkenntnis, aus dem Auge. Die Mathematik kann nichts von ihrer Würde einbüßen, wenn sie als bloßes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur Auflösung praktischer Aufgaben betrachtet wird.
    Alexander von Humboldt

  • Als ich einst Prinz war von Arkadien // Lebt' ich in Reichtum, Glanz und Pracht.
    Jacques Offenbach

  • Es wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke.
    Georg Büchner

  • Das Haupt liegt übel, das eine Krone trägt.
    William Shakespeare

  • Ich gehe noch weiter und sage: es ist ganz was anders, Dinge von einander zu unterscheiden, und den Unterschied der Dinge erkennen.
    Immanuel Kant

  • Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis.
    Karoline von Günderrode

  • Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen und weise sein muß.
    Charles de Montesquieu

  • wer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zu Grunde gehen, wogegen nichts seelentödtender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat.
    Karl Kraus

  • Die südfranzösische Nationalität war im Mittelalter mit der nordfranzösischen nicht verwandter, als die polnische es jetzt mit der russischen ist. Die südfranzösische, vulgo provenzalische Nation hatte im Mittelalter nicht nur eine »wertvolle Entwickelung«, sie stand sogar an der Spitze der europäischen Entwickelung. Sie hatte zuerst von allen neueren Nationen eine gebildete Sprache.
    Friedrich Engels

  • Auch kann ja die Kraft der Überzeugung niemals einräumen, es könne aus Nichtseiendem irgend etwas anderes als eben Nichtseiendes hervorgehen.
    Parmenides von Elea

  • Freude und Leid war schon immer mit dem Begriff Liebe untrennbar verbunden.
    Gottfried von Straßburg

  • Alle Leute sind entweder charmant oder langweilig. Ich ergreife Partei für die Charmanten.
    Oscar Wilde

  • Vorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung.
    Johann Gottfried Herder

  • Die Sünde, die »usura« (Zinsnehmen, Wucher) heißt und im Darlehensvertrag ihren eigentlichen Sitz und Ursprung hat, beruht darin, dass jemand aus dem Darlehen für sich mehr zurück verlangt, als der andere von ihm empfangen hat.
    Benedikt XIV.

  • Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar.
    Baruch de Spinoza

  • Da er seinem Vater bei der Zeugung nun einmal so mißlungen war, wagte auch später kein Kupferstecher sein Glück an ihm.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ich hab den Krieg verhindern wollen.
    Georg Elser

  • Der gelbe Kern der Erde, das Gold, hat alle Macht, // Daß alles sonst für ihme wie Schalen wird geacht.
    Friedrich von Logau

  • Schnell nämlich trocknet die Träne, besonders bei fremdem Unglück.
    Cicero

  • Die Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.
    Hildegard von Bingen

  • Erfindungen nämlich bedürfen der ungestörten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen.
    Gerolamo Cardano

  • Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daß die große arbeitende Masse aufhört, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewußter freier Selbstbestimmung lenkt.
    Rosa Luxemburg

  • Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.
    Karl Kraus

  • Dich, liebste Freundin, anzusehen, genügt mir, um glücklich zu sein.
    Mönch von Salzburg



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