Zufällige Zitate
Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen.
– Chrétien de TroyesDie Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil, // Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil.
– Johann Wolfgang von GoetheBei großen Dingen genügt es auch, sie gewollt zu haben.
– Properz[..] Oh! diese unwürdige rechte Hand, Herr Jesus, empfange meinen Geist.
– Thomas CranmerBei den Anstalten zu einem Feste vergisst man oft den einzuladen, dem zu Ehren es angestellt wird.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mensch wurde am Ende der Wochenarbeit erschaffen, als Gott bereits müde war.
– Mark TwainGreise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles.
– Oscar WildeSchulreform ohne Gesellschaftsreform ist ein Unding.
– Kurt TucholskyDurch Weiber kann nur Unheil geschen. // Hörst du zu Ende diesen Bericht, // Besser ist es, du freiest nicht. // Nur einer sittsamen strebe nach, // Ein unartiges Weib bringt Schmach. // Weib und Drache sind besser tot, // Besser die Welt frei von beider Not.
– Abū l-Qāsem-e FerdousīDie Demokratie, das ist heutzutage der Kommunismus. Eine andre Demokratie kann nur noch in den Köpfen theoretischer Visionäre existieren, die sich nicht um die wirklichen Ereignisse kümmern, bei denen nicht die Menschen und die Umstände die Prinzipien, sondern die Prinzipien sich selbst entwickeln. Die Demokratie ist proletarisches Prinzip, Prinzip der Massen geworden.
– Friedrich EngelsDas Moralische versteht sich doch immer von selbst.
– Friedrich Theodor VischerMit dem Ideal der „absoluten Freiheit” wird dasselbe Unwesen getrieben, wie mit allem Absoluten, [...].
– Max StirnerWer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen.
– Siddhartha GautamaDas Weib wird durch die Ehe frei; der Mann verliert dagegen seine Freiheit.
– Immanuel KantVom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg.
– Ludovico AriostoAlles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe.
– Wilhelm von HumboldtWas du ererbt von deinen Vätern hast, // erwirb es, um es zu besitzen. // Was man nicht nützt, ist eine schwere Last; // Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.
– Johann Wolfgang von GoetheEin guter Ruf, der fünfzig Jahre währt, // Wird oft durch eine schlechte Tat entehrt.
– SaadiDer mittelmäßigste Roman ist immer noch besser als die mittelmäßigen Leser, ja der schlechteste partizipiert etwas von der Vortrefflichkeit des ganzen Genres.
– Johann Wolfgang von GoetheWir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen.
– Blaise PascalLassen Sie sich niemals von anderen beherrschen, ganz besonders nicht von einer Frau.
– Ludwig XIV. von FrankreichSie trägt ihre verwelkten Falten zum Hochzeitslager und lernt als Jungvermählte, heiß zu werden in einem kalten Bett.
– PrudentiusAm schmerzlichsten sind jene Qualen, die man frei sich selbst erschuf.
– SophoklesWie auch das alte Sprichwort sagt, erfreut der Gleichaltrige den Gleichaltrigen.
– PlatonDeutsche Lebensart und Bildung übertrifft sie alle.
– Walther von der VogelweideSexualität ist heute nur noch eine Sportart.
– Karl LagerfeldJedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht.
– Janusz KorczakGute Menschen sind ansteckend.
– Peter RoseggerIch bin kein Mensch, ich bin Dynamit.
– Friedrich NietzscheDer Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von
– Alfred AdlerDie genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden.
– AristotelesKein schöner Ding ist auf der Welt // Als seine Feinde zu beißen; // Als über all die plumpen Geselln // Seine lustigen Witze zu reißen.
– Georg WeerthNichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre.
– Thomas von AquinHerr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen, ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtsthun, ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit, und wenn es mir nicht der Mühe zu viel wäre, würde ich mir die Mühe nehmen, Ihnen diese Verdienste weitläufiger auseinanderzusetzen.
– Georg BüchnerIn großen Städten gehört es leider zum guten Tone, nicht einmal zu wissen, wer mit uns in demselben Hause wohne.
– Adolph Freiherr KniggeWenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle, wo der Kopf ist.
– Walter Raleigh