Zufällige Zitate
Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?
– Johann Wolfgang von GoetheIn der Liebe betrügt man anfangs sich selbst und am Ende andere.
– Oscar WildeEs ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten.
– John Stuart MillEine Frau, die ihren Körper nicht zum Sprungbrett macht, um den von ihr bevorzugten Mann zum Ziel zu verhelfen, ist eine herzlose, selbstsüchtige Frau.
– Honoré de BalzacDer Süden! Der arme Süden! Nur Gott weiß, was aus ihm wird.
– John C. CalhounDie Nachtigall ward eingefangen, // Sang nimmer zwischen Käfigstangen.
– Joachim RingelnatzWenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor Behörden, vor Gewitter, vor Krieg, Angst, Angst.
– Oswald SpenglerUnser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, ins Unendliche aus.
– Thomas von AquinWer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
– Don MarquisJeder Augenblick ist von unendlichem Wert.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Lehre von Karl Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist. Sie ist in sich geschlossen und harmonisch, sie gibt den Menschen eine einheitliche Weltanschauung, die sich mit keinerlei Aberglauben, keinerlei Reaktion, keinerlei Verteidigung bürgerlicher Knechtung vereinbaren läßt.
– LeninIch glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
– Guy de MaupassantWir kümmern uns nicht, dass wir nicht dagewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?
– Karl Julius WeberEin Nihilist ist ein Mensch, der sich vor keiner Autorität beugt, keinen Grundsatz anerkennt, und sollte derselbe auch noch so verbreitet sein.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewDer Himmel ist zart, die Erde blaß. Die Welt ist ein Aquarell mit dem Titel April.
– Ödön von HorváthEin Mensch, der heute von dem Ideal von Rassen und Nationen und Stammeszusammengehörigkeiten spricht, der spricht von Niedergangsimpulsen der Menschheit.
– Rudolf SteinerDie Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen.
– Heinrich von KleistDie Welt ist ein Spiegel, worin ein jeder nur die eigene Seele sieht.
– Isolde KurzTötet mich, o meine Freunde, denn im Tod nur ist mein Leben.
– Mansur al-HalladschNichts bringt uns in größere Übel als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten die für das beste halten was »allgemein angenommen« ist, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.
– Seneca d.J.Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland
– Jeremias GotthelfBlut ist ein ganz besondrer Saft.
– Johann Wolfgang von GoetheNach Veränderung rufen alle, die sich langweilen.
– Søren KierkegaardNur selbstständige Weiblichkeit, nur sanfte Männlichkeit ist gut und schön.
– Friedrich SchlegelDer Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt".
– Frédéric Bastiat»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.
– Friedrich NietzscheWeiblichkeit ist die Eigenschaft, die ich an Frauen am meisten schätze.
– Oscar WildeMenschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter.
– Ludwig BörneUnd minder ist oft mehr, wie Lessings Prinz uns lehrt.
– Christoph Martin WielandDer Mensch ist frei geschaffen, ist frei, // Und würd' er in Ketten geboren.
– Friedrich SchillerMit einem Worte, das moralische Gesetz verlangt Befolgung aus Pflicht, nicht aus Vorliebe, die man gar nicht voraussetzen kann und soll.
– Immanuel KantWir gleichen den Ziegeln einer Mauer: Jeder von uns hat seinen Platz, wenn er auch in einer so großen Mauer recht klein erscheint. Wenn ein einzelner Ziegel zerfällt oder aus seiner Stelle bricht, dann entstehen Sprünge, und die Mauer beginnt zu wanken.
– Robert Baden-PowellMit der Zahl der Leistungen eines Tieres wächst auch die Anzahl der Gegenstände, die seine Umwelt bevölkern. Sie erhöht sich im Lauf des individuellen Lebens eines jeden Tieres, das Erfahrungen zu sammeln vermag. Denn jede neue Erfahrung bedingt die Neueinstellung gegenüber neuen Eindrücken. Dabei werden neue Merkbilder mit neuen Wirktönen geschaffen.
– Jakob Johann von UexküllUnser Wahlspruch muss also sein: Reform des Bewusstseins nicht durch Dogmen, sondern durch Analysirung des mystischen sich selbst unklaren Bewusstseins, trete es nun religiös oder politisch auf. Es wird sich dann zeigen, dass die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von dem sie nur das Bewusstsein besitzen muss, um sie wirklich zu besitzen.
– Karl MarxWer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?
– Georg BüchnerDas Böse, und nicht den Gegner zu bekämpfen ist das Wesen der Kampfkunst.
– Yagyū MunenoriEs ist bisweilen nötig, den Denker, der auf unrechtem Wege ist, durch die Folgen zu erschrecken, damit er aufmerksamer auf die Grundsätze werde, durch welche er sich gleichsam träumend hat fortführen lassen.
– Immanuel KantDeine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.
– Philip Stanhope Earl of Chesterfield