Zufällige Zitate
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben.
– Kurt TucholskyDem Toten soll man nichts Böses nachsagen, das Alter soll man ehren.
– Chilon von SpartaBrot ist wichtig, die Freiheit ist wichtiger, am wichtigsten aber die ungebrochene Treue und die unverratene Anbetung.
– Alfred DelpUnd ich erwart' es, daß der Rache Stahl // Auch schon für meine Brust geschliffen ist.
– Friedrich SchillerDie Dankbarkeit gegenüber den Vätern geht auf das Kind über.
– ClaudianBesser es wird einem nichts gestohlen. Dann hat man wenigstens keine Scherereien mit der Polizei.
– Karl KrausDie Liebe ist nicht von Wert, wenn sie nicht ausgewogen ist (wenn nicht beide Partner dem gleichen Stand angehören).
– Marie de FranceUnd wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle. Wir fühlen, dass eine Kultur genau so hinfällig ist wie ein einzelnes Leben.
– Paul ValéryEs hebt die Freiheit siegend ihre Fahne.
– Friedrich SchillerEs kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
– Friedrich SchillerMit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.
– Bernhard von BülowEcquantum restat.
– Martin OpitzUm ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
– Albert EinsteinEr verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu können. Er gestikulierte mit Händen und Füßen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf.
– Siegfried JacobsohnDieses Reich muss untergehn. Sobald unser Kaiser die Augen schließt, zerfallen wir in hundert Stücke. Der Balkan wird mächtiger als wir. Alle Völker werden ihre dreckigen kleinen Staaten errichten, und sogar die Juden werden einen König in Palästina ausrufen. In Wien stinkt der Schweiß der Demokraten, ich kann's auf der Ringstraße nicht mehr aushalten. Die Arbeiter haben rote Fahnen und wollen nicht mehr arbeiten.
– Joseph RothDie Reichswehr steht hinter mir. Ob sie zuverlässig ist, weiß ich nicht, aber sie gehorcht mir.
– Hans von SeecktPuppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen.
– Georg BüchnerImmerhin finde ich es weniger unsittlich, von zwei Männern ein uneheliches Kind zu haben, als von einem zwei.
– Frank WedekindIndividuell kann ich am besten allein sein.
– Thomas DürrWehe dem Menschen, der verstockt auf einem Standpunkt steht! Er wächst darauf fest, und seinem Geiste knicken die Schwingen ab.
– Erich MühsamEs kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.
– Friedrich NietzscheLieber Gott!
– Erasmus von RotterdamAmerika, Du Land der Träume, // Du Wunderwelt, so lang und breit, // Wie schön sind Deine Kokosbäume, // Und Deine rege Einsamkeit!
– Friederike KempnerAlle Menschlichkeit ist in ihrem Wesen sich gleich und hat zu ihrer Befriedigung nur eine Bahn. Darum wird die Wahrheit, die rein aus dem Innersten unseres Wesens geschöpft ist, allgemeine Menschenwahrheit sein.
– Johann Heinrich PestalozziEin Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.
– HorazDie alten Menschen sind größer, reiner und heiliger gewesen, als wir, es hat in ihnen und über sie noch der Schein des göttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine Körper noch eine Weile fortleuchten oder glänzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt.
– Jacob GrimmNicht darauf kommt es an, daß ich etwas anderes meine als der andere, sondern darauf, daß der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage.
– Rudolf SteinerIch bin zwar hier geboren, aber trotzdem bin und fühle ich mich als Türke. Sonst könnte ich auch nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen.
– Hamit AltintopDie Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren.
– Erich MühsamIch habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung.
– Gregor VII.Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.
– Friedrich SchillerJeder Mensch aber hat nicht allein ein Recht, sondern sogar die strengste Pflicht zur Wahrhaftigkeit in Aussagen, die er nicht umgehen kann: sie mag nun ihm selbst oder anderen Schaden. Er selbst tut also hiermit dem, der dadurch leidet, eigentlich nicht Schaden, sondern diesen verursacht der Zufall.
– Immanuel KantWissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit;
– Alexander von HumboldtVerzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile.
– Giacomo LeopardiDie Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit.
– Blaise PascalWie dem auch sei, ich scheiße auf die Rechtswissenschaften.
– Gustave Flaubert(Ei, Vater,) sieh den Hut dort auf der Stange.
– Friedrich Schiller