Zufällige Zitate

  • Was muss nicht die eine Hälfte der Menschheit leiden, damit die andere in Wollust leben kann!
    – Johann Kaspar Riesbeck

  • Und am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!
    – Matthias Claudius

  • Letzten Endes werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.
    – Martin Luther King

  • Das Wesen der Menschlichkeit entfaltet sich nur in der Ruhe. Ohne sie verliert die Liebe alle Kraft ihrer Wahrheit und ihres Segens.
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Es gibt keine wahre Ruhe, als die durch Tätigkeit errungene Ruhe; auch gibt es keine echte Tätigkeit , als die durch Ruhe geweckte Tätigkeit.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Alles Individualisieren führt zur ewigen inneren Form, von der die äußere nur der Firniß ist, und nur aus der vollendenten Form geht das Befreiende hervor.
    – Friedrich Hebbel

  • Wir dürfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der Hölle leben, und an der Aufgabe zu arbeiten haben, aus den Teufeln Menschen zu machen!
    – Karl May

  • Vernichten kann einen nicht der Schmerz, denn er will geheilt sein, nicht die Schuld, denn sie will gesühnt sein – nur die Stumpfheit, denn sie will nichts.
    – Peter Rosegger

  • Es ist gar viel leichter ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.
    – Albrecht Dürer

  • Ein großer Künstler sieht die Dinge niemals so, wie sie sind. Sähe er sie so, wäre er kein Künstler mehr.
    – Oscar Wilde

  • Wer ein Mädchen aufgibt, weil sie ihm zu schüchtern scheint, wird von ihr verachtet als ein Ungeheuer, das nichts von der weiblichen Natur weiß.
    – Mallanaga Vatsyayana

  • Zank ist der Rauch der Liebe.
    – Ludwig Börne

  • Andere Menschen sind ziemlich schrecklich. Die einzige Gesellschaft, in der man es aushalten kann, ist man selbst.
    – Oscar Wilde

  • Ich habe nichts anzubieten außer Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß!
    – Winston Churchill

  • Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.
    – Rosa Luxemburg

  • Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich.
    – Voltaire

  • Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt.
    – Wilhelm Dilthey

  • Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.
    – Platon

  • Glaube schafft die Form, durch die das Wirken deines Willens sich bestimmt.
    – Joseph Anton Schneiderfranken

  • Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
    – Robert Musil

  • Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben.
    – Friedrich Nietzsche

  • Freiheit ohne Gesetz und Gewalt ist der Stand der Wilden.
    – Immanuel Kant

  • Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen.
    – Georg Forster

  • Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.
    – François de La Rochefoucauld

  • Summ summ summ! / Bienchen summ herum!
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen;
    – Georg Büchner

  • Reißt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n.
    – Georg Herwegh

  • Nichts ist bedrohlicher als das Glück; jeder Kuss kann einen Feind wecken.
    – Maurice Maeterlinck

  • Wer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung.
    – Theodor Fontane

  • Die Freundschaft ist ein Kapital, von dem die Zinsen niemals verloren gehen.
    – Johann Georg Hamann

  • Soll mein Auge die Farbe sehen, so muss es ledig sein aller Farbe. Sehe ich blaue oder weiße Farbe, so ist das Sehen meines Auges, das die Farbe sieht - ist eben das, was da sieht, dasselbe wie das, was da gesehen wird mit dem Auge. Das Auge, in dem ich Gott sehe, das ist dasselbe Auge, darin mich Gott sieht; mein Auge und Gottes Auge, das ist ein Auge und ein Sehen und ein Erkennen und ein Lieben.
    – Eckhart von Hochheim

  • Unser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt.
    – François de La Rochefoucauld

  • Das körperliche Herz sei das Muster des geistigen: verletzbar, empfindlich, rege und warm, aber ein derber, frei fortschlagender Muskel hinter dem Knochengitter, und seine zarten Nerven sind schwer zu finden.
    – Jean Paul

  • nur der Liebende ist es, der an den Übeln und Schwächen des Geliebten wahrhaft leidet.
    – Max Scheler

  • Welch ein Künstler geht mit mir zugrunde!
    – Sueton

  • Das Auge hält sich nämlich überall für den Mittelpunkt der Sphäre alles ringsum Sichtbaren.
    – Nicolaus Copernicus

  • Ein Feuilleton schreiben heißt auf einer Glatze Locken drehen.
    – Karl Kraus

  • Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.
    – Friedrich Nietzsche



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