Zufällige Zitate
Wenn Sie wüssten, mein Guter, was es heißt, einen Sohn zu verheiraten!
– Marie de SévignéHandle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.
– Immanuel KantÜber nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod.
– Baruch de SpinozaLieben heißt, in dem Anderen sich selbst erobern.
– Friedrich HebbelEs ist eine schwere Krankheit, ein Leben, das so kurz ist und nicht zweimal kommt, nicht zu genießen. Glücklich, die an Seelenwanderung glauben.
– Ferdinando GalianiEin Übel gibt es, von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen: unsere Leichtgläubigkeit.
– Jean Antoine Petit-SennDa speit das doppelt geöffnete Haus // Zwei Leoparden auf einmal aus. // Die stürzen mit mutiger Kampfbegier // Auf das Tigertier.
– Friedrich SchillerEs nützt mehr, zu zeigen, was gefordert wird, als das Geleistete zu loben, zumal wenn für die Warnungen Exempel nicht wohl gegeben werden können.
– Ulrich von Wilamowitz-MoellendorffWir werden eher durch das Schicksal als durch unsere Vernunft gebessert.
– François de La RochefoucauldDie Emanzipation des Weibes ist das Recht des Kindes.
– Hedwig DohmÜber Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen.
– Johann Wolfgang von GoetheWo die Geselligkeit Unterhaltung findet, ist sie zu Hause.
– Johann Wolfgang von GoetheUnternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. (…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.
– Franklin D. RooseveltDer sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Menschen sind die Produzenten ihrer Vorstellungen, Ideen pp., aber die wirklichen, wirkenden Menschen, wie sie bedingt sind durch eine bestimmte Entwicklung ihrer Produktivkräfte und des denselben entsprechenden Verkehrs bis zu seinen weitesten Formationen hinauf. Das Bewusstsein kann nie etwas Andres sein als das bewusste Sein, und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozeß.
– Karl MarxDie Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben.
– OvidHerr Schriftsteller, sind Sie frei von Ihrem bürgerlichen Verleger?
– LeninEs gibt nur etwas, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert in der Hand. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.
– Oscar WildeFür wohlgerathene Kinder können Aeltern nicht zu viel thun. Aber wenn sich ein blöder Vater für einen ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Thorheit.
– Gotthold Ephraim LessingAmüsiere Dich recht gut und sei lustig, denn wer lacht, kann keine Todsünd' tun.
– Katharina Elisabeth GoetheHaschen nach Wohlwollen
– BoëthiusDurch diese hohle Gasse muß er kommen, // Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht
– Friedrich SchillerDen Interessen des Staates gebührt der Vorrang.
– Ludwig XIV. von FrankreichVorläufig lassen sich zwei große superstrukturelle »Ebenen« festlegen - diejenige, die man die Ebene der »Zivilgesellschaft« nennen kann, d.h. des Ensembles der gemeinhin »privat« genannten Organismen, und diejenige der »politischen Gesellschaft oder des Staates« -, die der Funktion der »Hegemonie«, welche die herrschende Gruppe in der gesamten Gesellschaft ausübt, und der Funktion der »direkten Herrschaft« oder des Kommandos, die sich im Staat und in der »formellen« Regierung ausdrückt, entsprechen.
– Antonio GramsciWer je gelebt in Liebesarmen, // Der kann im Leben nie verarmen;
– Theodor StormDas Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;
– Georg BüchnerDenn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
– René DescartesDer Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
– Johann Heinrich PestalozziDie Wissenschaften zerstören sich auf doppelte Weise selbst: Durch die Breite, in die sie gehen, und durch die Tiefe, in die sie sich versenken.
– Johann Wolfgang von GoetheIn welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet werden? Die Antwort ist: nicht durch den Gang der Dinge von unten hinauf, sondern den von oben herab.
– Immanuel KantDas ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben.
– Lukian von SamosataIch glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig.
– Ludovico AriostoDer Übermensch ist ein verfrühtes Ideal, das den Menschen voraussetzt.
– Karl KrausWenn Zweifel Herzens Nachbar wird, // Die Seele sich in Leid verwirrt.
– Wolfram von EschenbachDie Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, // Weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her.
– Wilhelm MüllerDie meisten unserer Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten.
– Friedrich HebbelEs gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus führt wie der Stolz.
– Pius X.Einigkeit und Recht und Freiheit
– Friedrich EbertDie Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge; sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrthümer sind immer des Menschen.
– Johann Wolfgang von Goethe