Zufällige Zitate
Lauter und rein sich halten gibt mehr Kunst, denn Studieren.
– Heinrich SeuseAber Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.
– Gustav MahlerDu wäschst einen Mohren. Du bleichst einen Mohren. […] wird insbesondere verwendet, wenn eine unedle Sache mit blumigen Worten ausgeschmückt, ein Unlöblicher gelobt oder ein Unbelehrbarer belehrt wird.
– Erasmus von RotterdamIch beeile mich, über alles zu lachen, aus Furcht, einen Augenblick später darüber weinen zu müssen.
– Pierre Augustin de BeaumarchaisWenn ich sechs Hengste zahlen kann, // Sind ihre Kräfte nicht die meine? // Ich renne zu und bin ein rechter Mann, // Als hätt ich vierundzwanzig Beine.
– Johann Wolfgang von GoetheIch glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben.
– Charles DickensDie Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.
– Wilhelm DiltheyWer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
– Sebastian KneippDie Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F[elice]. verloren.
– Franz KafkaDie Guillotine wird uns retten und die Leidenschaft der Weiber.
– Georg WeerthHätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt.
– Friedrich II. (Preußen)Ein Mädchen vor'm Spiegel ist die Frucht, die sich selber ißt.
– Friedrich HebbelDie gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand.
– Hugo von HofmannsthalMan kann die Philosophie nicht mit »Ich« anfangen.
– LeninUnter den Dichtern unserer Zeit ist Göthe der objektivste, Bryon der subjektivste.
– Arthur SchopenhauerSpiele aber immer, als hörte dir ein Meister zu.
– Robert SchumannAch!, prüft man denn, was man sich wünscht?
– VoltaireMan lernt das am gründlichsten, und behält das am besten, was man gleichsam aus sich selbst lernet. Nur wenige Menschen indessen sind das im Stande. Man nennt sie Autodidakten.
– Immanuel KantIst die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten.
– Karl MarxWarum ergreift uns alle Schönheit des Lebens, statt dass wir sie ergreifen?
– Walter FlexDenn auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis.
– Max PlanckDer gefährlichste Feind der Wahrheit und Freiheit bei uns - das ist die kompakte Majorität.
– Henrik IbsenDer Mensch ist bestimmt zum Leid, er muß sich abmühen, wenn er die tiefere Erleuchtung erfahren will, oder er muß auf spirituelle Offenbarung verzichten und sich im Seichten zufriedengeben.
– Thomas De QuinceyStets muss das Innere noch einmal so viel sein als das Äußere. Dagegen gibt es Leute von bloßer Fassade wie Häuser, die, weil die Mittel fehlten, nicht ausgebaut sind und den Eingang eines Palastes, den Wohnraum einer Hütte haben.
– Baltasar Gracián y MoralesDaß die Zärtlichkeit noch barbarischer zwingt, als Tyrannenwuth! — Was soll ich? Ich kann nicht! Was muß ich thun?
– Friedrich SchillerDie Menschen sind so notwendig verrückt, dass Nicht-verrückt-Sein nur hieße, verrückt sein nach einer andern Art von Verrücktheit.
– Blaise PascalDie Ideen ziehen den Abzug - aber es ist der Instinkt, der die Waffe lädt.
– Don MarquisMan muss gestehen: daß die größten Übel, welche gesittete Völker drücken, uns vom Kriege, und zwar nicht so sehr von dem, der wirklich oder gewesen ist, als von der nie nachzulassenden und so gar unaufhörlich vermehrten Zurüstung zum künftigen, zugezogen werden.
– Immanuel KantGott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.
– Thomas von AquinIn demselben Maße, in dem die Widerwärtigkeit der Arbeit wächst, nimmt daher der Lohn ab.
– Friedrich EngelsUm der bloßen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig.
– Lukian von SamosataDem Reinen ist alles rein.
– Johann Wolfgang von GoetheSind auch schwarz des Bauern Hände, // Weißbrod ißt er bis an's Ende;
– Wilhelm GerhardSind auch schwarz des Bauern Hände, // Weißbrot ißt er bis an's Ende.
– Wilhelm GerhardDu zählst im Elend keinen Freund.
– EuripidesHast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
– Julius Wilhelm ZincgrefGehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich
– Johann Wolfgang von Goethe