Zufällige Zitate

  • Die Tragödie ist das Gebiet aller hohen Affekte, der Extreme der Leidenschaften.
    – Ludwig Tieck

  • Das eigene Ich ist ein ärmlicher Mittelpunkt für eines Mannes Handeln.
    – Francis Bacon

  • »Meine Liebe und meinen Körper schenke ich Euch, macht aus mir Eure Geliebte!« Jener dankte ihr herzlich dafür.
    – Marie de France

  • Die meisten Naturforscher pflegen heute als Philosophen einen 150 Jahre alten Materialismus, dessen Unzulänglichkeit allerdings nicht nur die Fachphilosophen, sondern alle dem philosophischen Denken nicht zu fern Stehenden, längst durchschaut haben.
    – Ernst Mach

  • Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Tugend, die immer gehütet werden muß, ist kaum der Schildwache werth.
    – Oliver Goldsmith

  • Wie viele Weise giebt’s zu dieser Frist, // Und doch, wie ist der Weisen Schaar so klein! – // Weil jeder Diamant nur Kohle ist, // Glaubt jede Kohle Diamant zu sein.
    – Emil Rittershaus

  • Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer in der Wüste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem Dürstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne daß eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiß, wie köstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte.
    – Karl May

  • Deinen Eltern zu schmeicheln zögere nicht.
    – Thales von Milet

  • Die beste Würze der Speise ist der Hunger.
    – Ethelred von Rievaulx

  • Alles zerfällt im Augenblicke, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
    – Adalbert Stifter

  • Kunst ist die zeugerische Naturkraft - das Leben Schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.
    – Julius Hart

  • Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen können – die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grössere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen für neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben.
    – Alfred Adler

  • Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben.
    – Properz

  • Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen.
    – Chrétien de Troyes

  • Entstehen möge ein Rächer aus unserm Gebein.
    – Vergil

  • Durch nichts entziehen wir uns so sehr dem Zwange von außen wie durch Selbstzwang.
    – Arthur Schopenhauer

  • Amor ist ein mächtiger Fürst // Und hat mich so gebeugt, daß ich bekenne, // Es gibt kein Weh, das seiner Strafe glich, // Doch gibts nicht größre Lust, als ihm zu dienen.
    – William Shakespeare

  • Schlankheit gefällt wegen des bessern Anschlusses im Beischlaf und der Mannigfaltigkeit der Bewegung.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Die bildende Kunst gibt die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie sie gesehen werden.
    – Konrad Fiedler

  • Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an.
    – William Shakespeare

  • Weder geschrieben noch gesprochen scheinen Wörter und Sprache irgendeine Rolle in meinem Denkprozeß zu spielen.
    – Albert Einstein

  • Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen wäre.
    – John Locke

  • Dichtungen gleichen Gemälden.
    – Horaz

  • Ein andrer Bürger zieht vor, mit dem Tod zu spielen und Gesundheit in kleinen Teilchen zu kaufen, den Tod durch Bestechung mit Zuckerpillen fernzuhalten. Bald ist er im Grab und der ganze Zucker wird wieder aus ihm herausgespült. Dieser Bürger verließ sich auf die Homöopathie und suchte einen homöopathischen Arzt, einen Freund des Todes, auf.
    – Mark Twain

  • Die mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind.
    – Friedrich Nietzsche

  • Wer das Geheimnisvolle nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
    – Albert Einstein

  • Wie du säest, so wirst du ernten.
    – Cicero

  • Der echte Dichter ist allwissend - er ist eine wirkliche Welt im Kleinen.
    – Novalis

  • Das Genie ist die höchste Verkörperung der Vernunft in einem Punkt und zu einem bestimmten Augenblick.
    – Théodore Jouffroy

  • Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt worden ist.
    – Oscar Wilde

  • Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Überzeugung und sie ist es, die uns glücklich macht und befriedigt.
    – Novalis

  • Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
    – Jean de La Fontaine

  • Ein Schwarzer im Weißen Haus ist nicht die Erfüllung seines Traums. Vielleicht ein Teil davon. Sein Traum wird erst wahr, wenn alle Amerikaner eine Krankenversicherung haben, alle den gleichen Zugang zu guten Schulen, zu Jobs, zu bezahlbaren Wohnungen.
    – Martin Luther King III.

  • Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten.
    – Alexis de Tocqueville

  • Nicht die Menschen sind es, welche große Begebenheiten hervorbringen; sondern die Begebenheiten sind es, welche große Menschen hervorbringen.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Es ist erlaubt, sich vom Feind belehren zu lassen.
    – Ovid

  • In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.
    – Demokrit

  • Für sein Tun und Lassen kann man keinen anderen zum Muster nehmen.
    – Arthur Schopenhauer



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