Zufällige Zitate

  • Gemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«
    Alfred Adler

  • Und so ist es denn nicht das Streben nach Glück, was auf der Erde uns leiten soll. Streben nach dem Unendlichen, Ausbildung seiner Seele, dies ist es, was wir ohne Hinsicht auf Lust und Ruhe unbedingt ausüben müssen.
    Sophie Mereau

  • Was gibt es Törichteres, als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen Verdiensten entzückt zu sein?
    Erasmus von Rotterdam

  • »Es gibt für die Seele eine Befriedigung höherer Art,« sagte er eines Tages, »dazu habe ich das Materielle eigentlich gar nicht nöthig. Ob ich die Mathematik auf ein Paar Dreckklumpen anwende, die wir Planeten nennen, oder auf rein arithmetische Probleme, es bleibt sich gleich, die letztern haben nur noch einen höhern Reiz für mich.
    Carl Friedrich Gauß

  • Felsen sollten nicht Felsen und Wüsten nicht Wüsten bleiben, // Drum stieg Amor herab, sieh, und es lebte die Welt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es lächelt der See, er ladet zum Bade.
    Friedrich Schiller

  • Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.
    Thomas von Aquin

  • Ich fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
    Kurt Huber

  • Der Mensch hat freien Willen - d. h. er kann einwilligen in's Nothwendige.
    Friedrich Hebbel

  • Jeglicher Zeit ihr Recht, macht manchen armen Knecht.
    Johann Geiler von Kaysersberg

  • Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingungen jeglichen geistigen Schaffens.
    Sully Prudhomme

  • An meine Freunde: Meine Arbeit ist getan. Warum warten?
    George Eastman

  • Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigenthume macht, was nimmer Eigenthum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht giebt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Recht zum brutalen Unrecht wird.
    Louise Aston

  • Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt […] Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn ein Verfasser unbekannt, ohne Charakter und Verdienste ist, so ist das Buch nicht wert, daß die Zeit damit verdorben werde; noch mehr aber, wenn er sich großer Dinge unternimmt, berühmte Männer zu tadeln, Wissenschaften zu verbessern, und seine eigene Gedanken der Welt anzupreisen.
    Immanuel Kant

  • Der Geschlechtstrieb ist das Band, das uns am festesten an die Welt bindet; er ist der größte Felsen, der uns vom Herzensfrieden scheidet; er ist der dichteste Schleier, der uns die Sternenblumen des göttlichen Gesetzes verhüllt.
    Philipp Mainländer

  • Unsere Weisheit ist nicht weniger ein Ball des Zufalls als unser Vermögen.
    François de La Rochefoucauld

  • Alle Schöpfung ist Werk der Natur. Von Jupiters Throne // Zuckt der allmächtige Strahl, nährt und erschüttert die Welt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Jede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.
    Seneca d.J.

  • Wo kein Du, ist kein Ich.
    Ludwig Feuerbach

  • Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Es hilft uns nichts, das Böse zu verneinen; gegen das Böse hilft uns nur, die Welt so mit Gutem anzufüllen, daß schließlich das Böse keinen Platz mehr hat. Und so hilft es uns nichts, den Krieg zu beklagen; vor dem Krieg schützt uns nur ein Verhältnis der Nationen, in dem sie sich zusammenwirkend alle wohler fühlen als auseinanderstrebend.
    Hermann Bahr

  • Der gemeine Eigennutz, der mit den Pflichten der Menschlichkeit, Nationalehre und den Gesetzen des Vaterlandes im Streite liegt, läßt sich durch nichts in seinen Spekulationen stören.
    Alexander von Humboldt

  • Die Gefahr will keine Wechsel, sie will in barem Mut bezahlt werden.
    Emil Gött

  • Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben.
    Friedrich Heinrich Jacobi

  • Die Gesetze der Moral sind auch die der Kunst.
    Robert Schumann

  • Ich weiß nicht, ich habe heute schon den ganzen Tag so einen versteckten Durst.
    Ernst Elias Niebergall

  • Die Straße, auf der die Feinde fliehen, muss man bahnen.
    Vegetius

  • Der Krieg ist der Schöpfer aller großen Dinge. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.
    Oswald Spengler

  • [...] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe [...].
    Donatien Alphonse François de Sade

  • Mir ist es so Bedürfnis: Du handle, wie du handeln mußt.
    Immanuel Kant

  • Mit Zurückhaltung muss man vorschreiten, wo tiefer Grund zu fürchten ist.
    Baltasar Gracián y Morales

  • Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.
    Kurt Tucholsky

  • Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Nur durch geregelte Übung könnte man vorwärts kommen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet - wie man ihm alles sagen und klagen kann, wie man über seine Blätter die Tränen weinen kann, die man den anderen, besonders einem geliebten Kranken, verbergen muss.
    Bertha von Suttner

  • Alle Menschen haben dieselben Leidenschaften; aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.
    Friedrich Buchholz

  • Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
    Albert Einstein

  • Atheismus, [letzte] Stufe des Theismus, der negativen Anerkennung Gottes
    Karl Marx

  • Adam war ein Mensch - das erklärt alles. Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.
    Mark Twain



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