Zufällige Zitate

  • Die Revolution zielte auf neue
    – Max Stirner

  • Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // Dann magst du mich in Fesseln schlagen, // dann will ich gern zugrunde gehn!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Der Mann hat die gleichen psychischen Inhalte wie das Weib in artikulierterer Form; wo sie mehr oder minder in Heniden denkt, dort denkt er bereits in klaren, distinkten Vorstellungen, an die sich ausgesprochen und stets die Absonderung von den Dingen gestattende Gefühl knüpfen.
    – Otto Weininger

  • Frechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl.
    – Friedrich II. (Preußen)

  • Taktgefühl kann nicht gelehrt nur angeboren werden.
    – Publilius Syrus

  • Ja, mich dünkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt.
    – Heinrich Heine

  • Dem Hunde, wenn er gut gezogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald.
    – Honoré de Balzac

  • Des Dienstes immer gleichgestellte Uhr.
    – Friedrich Schiller

  • Unter allen europäischen Regierungen war Dänemark die erste, und lange Zeit die einzige, welche den Sklavenhandel abschaffte, und doch waren die ersten Sklaven, die wir zum Verkauf ausbieten sahen, auf einem dänischen Negerschiff gekommen. Nichts hemmt die Speculationen eines niedern Interesse's, das mit den Pflichten der Menschlichkeit, der National-Ehre und den Gesetzen des Vaterlands im Streit ist." - über Sklavenhandel in Cumaná während Humboldts dortigen Aufenthalts 1799/1800. Dänemark hatte 1792 den Sklavenhandel über den Atlantik mit Wirkung ab dem 1. Januar 1803 verboten.
    – Alexander von Humboldt

  • Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.
    – Hermann Bahr

  • Wer nicht für Freiheit sterben kann, // der ist der Kette wert.
    – Gottfried August Bürger

  • Die Trunckenheit verwirret / verführet / und verblendet dem Menschen sein ohne deme inficirtes Gehirn...
    – Abraham a Sancta Clara

  • Ich wohne in meinem eignen Haus, // Hab Niemandem nie nichts nachgemacht // Und - lachte noch jeden Meister aus, // Der nicht sich selber ausgelacht.
    – Friedrich Nietzsche

  • Um in der Welt nicht entehrt zu werden, genügt es, nur ein halber Dummkopf und ein halber Schurke zu sein.
    – Charles de Montesquieu

  • Rastloses Sehnen! // Wünschendes Herz, // Immer nur Thränen, // Klage und Schmerz? // Auch ich bin mir schwellender Triebe bewußt! // Wer stillet mir endlich die drängende Lust?
    – Ludwig Rellstab

  • Denn die schönste der Frauen // Ist die Polin zu schauen.
    – Adam Mickiewicz

  • Das Gesetz der Liebe ist viel enger, strenger und höher als alle Rechte und Gesetze der Menschen, und eine gegen die Liebe gehende Handlungsweise mit ihrer weltlichen und gesetzlichen Erlaubtheit entschuldigen wollen, heißt darum geradesoviel, als sich in irdischen Geschäften außerhalb des Bereiches des Christentums stellen, dessen Grundgesetz die Liebe ist.
    – Adolph Kolping

  • Politik ist die Kunst des Möglichen.
    – Otto von Bismarck

  • Leutselig sei, doch mach dich nicht gemein.
    – William Shakespeare

  • Was man einer anständigen Frau sagen kann, hat seine Grenzen; man kann alles durchklingen lassen, man kann nicht alles sagen.
    – Sully Prudhomme

  • um die Zeit vom Kongreß zu Verona herum meinte der gute Kaiser: »Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.«
    – Franz I. von Österreich

  • Der Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank! .. // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
    – Joachim Ringelnatz

  • Wenn du Verstand hast, heiratest du nicht […].
    – Menandros

  • Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen.
    – Franz-Josef Strauß

  • Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daß sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!
    – Gerrit Engelke

  • Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere.
    – Gerhart Hauptmann

  • Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.
    – Friedrich Nietzsche

  • Die Wissenschaften so gut als die Künste bestehen in einem überlieferbaren (realen), erlernbaren Teil und in einem unüberlieferbaren (idealen), unlernbaren Teil.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Er will nun mal irgend einen Erben haben, eine Dummheit, die in der menschlichen Natur begründet liegt.
    – Honoré de Balzac

  • Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als daß wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.
    – Adolph Kolping

  • Das Leben hängt an einem Haare,// d'rum mache Klugheit dir zu Pflicht,// Bis du eig'ner Freund geblieben,// dann kümm're dich das Schicksal nicht.
    – Hafes

  • Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfügung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, dass sie sie in ein System sperren.
    – Robert Musil

  • Soll die Schule irgend gedeihen, so muß sie ganz und ohne Rückhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet.
    – Rudolf Virchow

  • Auch in den aller unsinnigsten Meinungen, welche sich bei den Menschen haben Beifall erwerben können, wird man jederzeit etwas Wahres bemerken können. Ein falscher Grundsatz, oder ein paar unüberlegte Verbindungssätze leiten den Menschen von dem Fußsteige der Wahrheit durch unmerkliche Abwege bis in den Abgrund.
    – Immanuel Kant

  • Nicht der Egoismus als solcher ist unsittlich - [...] sondern nur das Uebermass desselben.
    – Rudolf von Jhering

  • Ein heiliges Buch erwirbt sich selbst bei denen (und gerade bei diesen am meisten), die es nicht lesen, wenigstens sich daraus keinen größeren zusammenhängenden Religionsbegriff machen können, die größte Achtung, und alles Vernünfteln verschlägt nicht wider den alle Einwürfe niederschlagenden Machtanspruch: da steht's geschrieben.
    – Immanuel Kant

  • Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.
    – Friedrich Nietzsche



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