Zufällige Zitate
Ich fühle eine Armee in meiner Faust - Tod oder Freyheit!
– Friedrich SchillerWenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.
– Heinrich HeineJeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte.
– August StrindbergUnd wer des Knäuels zartes Ende hält, // Der schlingt sich wohl durchs Labyrinth der Welt.
– Johann Wolfgang von GoetheNicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm.
– Seneca d.J.Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
– Marie von Ebner-EschenbachO Berlin, wie weit ab bist du von einer wirklichen Hauptstadt des Deutschen Reiches! Du bist durch politische Verhältnisse über Nacht dazu geworden, aber nicht durch dich selbst. Wirst es nach dieser Seite hin auch noch lange nicht werden. Vielleicht fehlen die Mittel, gewiß die Gesinnung.
– Theodor FontaneDer kluge Mann sucht alles zu seinem Vorteil anzuwenden.
– Johann Gottfried HerderWiderspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch.
– Johann Wolfgang von GoetheGeburt macht edel, behauptest du! Nur ein Zitat; // Die Tugend adelt mehr als das Geblüt, in der Tat. // Ohne Gelehrsamkeit und edle Taten, // bleibst du schutzlos wie ein Vogel in Not geraten. // Ob dein Vater vom Beruf Arzt oder große Heiliger, // was nutzt? Deine Räude bleibt deine Peiniger. // Nur Den Armseligen ist Beistand von Töten gerecht, // Adel gibt keine Tugend, Adel hat kein Erbrecht.
– Nasser ChosrauWas nichts kostet, ist nichts wert.
– Albert EinsteinMan verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.
– Friedrich NietzscheBeleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordWien, diese vollständige Schatzkammer aller menschlichen Fühllosigkeit und politischen Ehrlosigkeit
– Karl KrausDie Menschen wählen sich jene Dinge als Erlöser, die ihrer eigenen Entwicklungstufe entsprechen und die sie begreifen können.
– Sri YukteswarGut Essen und Trinken und Schlafen hält Leib und Seele zusammen!
– Carl Ernst von MalortieDem Lernenden sollen nicht bloß die schon gewonnenen Ergebnisse vorgeführt werden, die beziehungslos ihm entgegentretend leicht ohne Sinn und Bedeutung bleiben. Da er die Frage nicht kennt, was kann die Antwort ihm frommen? Da er nicht weiß, was es zu suchen galt, wie kann der Fund ihn interessieren?
– Emil Du Bois-ReymondUnser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.
– Adolph KolpingUnbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.
– Charles de MontesquieuJa, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
– Johann Nepomuk NestroyDie Achtung, die uns die Mitmenschen einflössen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen.
– Sully PrudhommeSchädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. // Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt.
– Johann Wolfgang von GoetheReife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel.
– Friedrich NietzscheSchläft ein Lied in allen Dingen, // Die da träumen fort und fort, // Und die Welt hebt an zu singen, // Triffst du nur das Zauberwort.
– Joseph von EichendorffWer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.
– August StrindbergEin gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.
– Benjamin FranklinDenn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft.
– AristotelesNicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
– Jean-Jacques RousseauBrüder, fliegt von euren Sitzen, // Wenn der volle Römer kreist, // Laßt den Schaum zum Himmel spritzen: // Dieses Glas dem guten Geist!
– Friedrich SchillerDer Mensch will Eintracht; aber die Natur weiß besser, was für seine Gattung gut ist: sie will Zwietracht.
– Immanuel KantDiese Clotilde ist endlich einmal eine Tänzerin, die völlig eigenes Erleben formt, die sich von keinerlei historischem Kostüm gängeln lässt, die aus dem Reichtum ihres kleinen Herzens eine neue Welt entfaltet.
– Rudolf von Delius… Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // Böhmen, reich an tausend Reizen.
– Rainer Maria RilkeWer Sonnenstrahlen machen will, der ist ein Quacksalber und kennt weder sich noch die Sonne; wer aber die Berge und Hügel, die ihr im Wege stehen, abträgt und erniedrigt, der treibt ein wahres Werk und ein sehr großes.
– Matthias ClaudiusDer Historiker ist immer ein Merlin, er ist die Stimme einer begrabenen Zeit, man befragt ihn, und er gibt Antwort, der rückwärtsschauende Prophet.
– Heinrich HeineHandwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit.
– Sully PrudhommeDer Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
– Ludwig Börne