Zufällige Zitate
Der Pariser wundert sich, wenn nicht überall alles so ist wie in Paris, und der Franzose, wie in Frankreich.
– Honoré de BalzacSechs Stunden sind genug für die Arbeit; die anderen sagen zum Menschen: lebe!
– Lukian von SamosataUnendlich ist das Werk, das zu vollführen // Die Seele dringt.
– Johann Wolfgang von GoetheVermeinde Gründe jeglicher Art. Sie sind immer gewöhnlich, oft überzeugend.
– Oscar WildeDenn Mädchen sind wie Rosen: kaum entfaltet, // ist ihre holde Blüte schon veraltet.
– William ShakespeareWer Christus hat, hat alles und kann alles.
– Philipp MelanchthonDas Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;
– Georg BüchnerWäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben.
– Walther RathenauKein Mensch muss müssen.
– Gotthold Ephraim LessingBetrachten wir genau, so ist es vielleicht die jugendliche Anschauung des Meeres, die dem Engländer, dem Spanier so große Vorzüge über den mittelländischen Dichter gibt.
– Johann Wolfgang von GoetheZwar werde ich meine Gedanken zu Papier bringen, aber das ist ein unzulängliches Medium für die Mitteilung von Gefühlen.
– Mary ShelleyLernet durch Schauen, durch Selbstbeobachtung und Selbstdenken.
– Raoul Heinrich FrancéDem Menschen einen Glauben schenken, heißt, seine Kraft verzehnfachen.
– Gustave Le BonAlle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden.
– NovalisGott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.
– Paula Modersohn-Becker[...] ein Mathematiker, der nicht etwas Poet ist, wird nimmer ein vollkommener Mathematiker sein.
– Karl WeierstraßLeb wohl, mein alter Wald, lebt wohl, ihr heil'gen Kronen, // Euch konnte hoch genug kein Dank, kein Opfer wohnen.
– Pierre de RonsardWer euch sagt, dass ihr anders reich werden könnt als durch Arbeit und Sparsamkeit, der betrügt euch, der ist ein Schelm.
– Benjamin FranklinZwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue.
– Jean de La BruyèreGewissen Verleumdern zu erwidern // Hieße, sich bis zu ihnen erniedern.
– Heinrich LeutholdIch bin überzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen.
– Alexis de TocquevilleBist du schon gut, weil du gläubig bist? Der Teufel ist sicher kein Atheist.
– Paul HeyseDeshalb ist es auch kein Gegensatz, ein guter Deutscher und ein 'guter Europäer' [zu] sein; ein Konflikt zwischen national und 'international' existiert nicht. Die 'internationalen' Formtendenzen sind in dem selben Sinn national wie die engeren, heimatlichen; nur ist ihr Gebiet größer
– Harry Graf KesslerDer Autor, der fremde Kostüme ausklopft, kommt dem stofflichen Interesse von der denkbar bequemsten Seite bei. Der geistige Leser hat deshalb das denkbar stärkste Misstrauen gegen jene Erzähler, die sich in exotischen Milieus herumtreiben.
– Karl KrausNach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!
– Johann Wolfgang von GoetheDenn die Bescheidenheit ist eine Art des Ehrgeizes.
– Baruch de SpinozaHab Sonne im Herzen, // ob's stürmt oder schneit, // ob der Himmel voll Wolken, // die Erde voll Streit..
– Cäsar FlaischlenDas Gesetz der Liebe ist viel enger, strenger und höher als alle Rechte und Gesetze der Menschen, und eine gegen die Liebe gehende Handlungsweise mit ihrer weltlichen und gesetzlichen Erlaubtheit entschuldigen wollen, heißt darum geradesoviel, als sich in irdischen Geschäften außerhalb des Bereiches des Christentums stellen, dessen Grundgesetz die Liebe ist.
– Adolph KolpingImmer sachlich, nie persönlich, nie beleidigend - daran versuche ich mich bei der Tierrechtsarbeit stets zu halten.
– Helmut KaplanFür das Lebendige ist kein Ersatz.
– NovalisDie Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.
– Gustav FreytagDie Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein.
– Johann Wolfgang von GoetheDie meisten Eltern und Erzieher [...] leben der Ansicht, daß die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch das Nichtwissen bewahrt werde.
– Fanny LewaldBeim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
– Gustave FlaubertWeder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist.
– Thomas von AquinEin fetter Bauch bringt keine zarten Empfindungen hervor.
– HieronymusEine Allegorie ist ein Kunstwerk, welches etwas Anderes bedeutet, als es darstellt.
– Arthur SchopenhauerBegeisterung spricht nicht immer für Den, der sie erweckt, und immer für Den, der sie empfindet.
– Marie von Ebner-EschenbachGleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe - Tragik.
– Richard Wagner