Zufällige Zitate

  • Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!
    – Johann Gottfried Herder

  • Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.
    – Joseph von Eichendorff

  • Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
    – Andreas Gryphius

  • Schönheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird. Oder auch: Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.
    – Christian Morgenstern

  • Es ist mehr Würde in großmüthiger Vergebung als in Rache.
    – William Shakespeare

  • Hier sitz’ ich, forme Menschen // Nach meinem Bilde, // Ein Geschlecht, das mir gleich sey, // Zu leiden, zu weinen, // Zu genießen und zu freuen sich, // Und dein nicht zu achten, // Wie ich!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Unter allen Bemühungen des Forstwirths ist wohl keine wichtiger und verdienstlicher, als die Nachzucht des Holzes, oder die Erziehung junger Wälder, weil dadurch die jährliche Holzabgabe wieder ersezt, und dem Wald eine ewige Dauer verschaft werden muss.
    – Georg Ludwig Hartig

  • Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.
    – Friedrich Nietzsche

  • Was ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun könnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu.
    – Wilhelm Raabe

  • Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.
    – Kurt Tucholsky

  • Der Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren.
    – Giacomo Casanova

  • Manche Dichter geraten unter dem Malen schlechter Charaktere oft so ins Nachahmen derselben hinein, wie Kinder, wenn sie träumen zu pissen, wirklich ihr Wasser lassen.
    – Jean Paul

  • Versprechen machet Schuld.
    – Friedrich von Hagedorn

  • Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden sollte.
    – Oscar Wilde

  • Die Nacht vor dem heiligen Abend, da liegen die Kinder im Traum. Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum.
    – Robert Reinick

  • Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen.
    – Friedrich von Hagedorn

  • Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen.
    – Paulus von Tarsus

  • Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische.
    – Kemal Atatürk

  • Schlafe sanft, und lass mein Bild dich umschweben.
    – Susette Gontard

  • Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden.
    – Adolph Freiherr Knigge

  • Mißklänge giebt es überall, und nur unser ist die Schuld, wenn wir sie übermäßig empfinden.
    – Gustav Freytag

  • Wenn mir ein Schmerz widerfahren ist, fasst mich immer ein doppeltes Verlangen nach Leben - nie eigentlich Resignation.
    – Franziska zu Reventlow

  • Freude dieser Stadt bedeute, // Friede sei ihr erst Geläute.
    – Friedrich Schiller

  • Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben.
    – Friedrich Nietzsche

  • Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem großen Kanal sorglos durchs Leben dahin.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte.
    – Synesios von Kyrene

  • Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.
    – Thomas von Aquin

  • In einem sind wir alle einig: Grenzen werden uns nicht trennen. Die Einheitlichkeit unseres deutschen Vaterlandes ist für uns alle ein Stück unseres Glaubens, unserer Liebe und Hoffnung.
    – Friedrich Ebert

  • Eine Regierung braucht nur unbestimmt zu lassen, was Verrat ist, und sie wird zur Despotie.
    – Charles de Montesquieu

  • Soll die Schule irgend gedeihen, so muß sie ganz und ohne Rückhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet.
    – Rudolf Virchow

  • Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Entweder wird Griechenland die Schulden verschwinden lassen oder die Schulden werden Griechenland verschwinden lassen.
    – Giorgos Andrea Papandreou

  • Als Myrrha den Vater hörte, seufzte sie aus tiefstem Herzen.
    – Ovid

  • Die Strategie ist, das Böse in Form von einer Person auszulöschen, um viele unschuldige Leute zu retten.
    – Yagyū Munenori

  • Die kommende Revolution ist die Revolution fürs Mutterrecht. Es bleibt gleichgültig, unter welchen Erscheinungsformen und mit welchen Mitteln sie sich vollzieht.
    – Otto Gross

  • Jede Freude füllt, jeder Schmerz leert dich, aber in jener hat noch Sehnsucht Platz, in diesem noch Zuversicht.
    – Jean Paul

  • Sechs Stunden sind genug für die Arbeit; die anderen sagen zum Menschen: lebe!
    – Lukian von Samosata

  • Genieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß.
    – Lukian von Samosata

  • Freude ist nicht allein eine Gemüts-Bewegung, sondern auch eine Pflicht des Christen, Phil 4,4, und unter widrigen Umständen der höchste Grad der Geduld und deren Hauptkraft.
    – Johann Albrecht Bengel

  • Ein großer Künstler sieht die Dinge niemals so, wie sie sind. Sähe er sie so, wäre er kein Künstler mehr.
    – Oscar Wilde



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