Zufällige Zitate

  • Selbstkritik, rücksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung.
    – Rosa Luxemburg

  • Die Bruderschaft der Menschen ist nicht bloß der Traum eines Dichters; sie ist eine höchst deprimierende und erniedrigende Realität.
    – Oscar Wilde

  • Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.
    – Gottfried Keller

  • Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft.
    – Honoré de Balzac

  • Die Gegend um Bayreuth ist schön; es ist in einem weiten Zirkel von Bergen umschlossen… Wir logierten sehr gut. Ich kann mich nicht länger enthalten, die vortreffliche, unerwartete Aufnahme zu rühmen, die wir hier in Bayreuth genossen… Ein Opernhaus, das wohl fast so groß als das Berliner Opernhaus und als eines der größten und prächtigsten Opernhäuser in der Welt berufen ist.
    – Wilhelm Heinrich Wackenroder

  • Ein Weib soll ihre Weiblichkeit nicht ausziehen wollen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit.
    – William Shakespeare

  • Verbreitet Frieden auf Erden.
    – Mirza Ghulam Ahmad

  • Adolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreußischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiß Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt." - zitiert nach: Fritz Günther von Tschirschky:
    – Ernst Röhm

  • O, es ist schrecklich, wie der arme Mensch sich täuschen kann.
    – Ludwig Harms

  • Die schlimmste und verbreitetste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.
    – Walt Whitman

  • Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich.
    – Johann Geiler von Kaysersberg

  • Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.
    – Friedrich Schiller

  • Ergebung und Duldsamkeit ist nicht immer der moralische Weg, wenn er auch oft der bequemere ist.
    – Martin Luther King

  • Das Handwerk, mit seinen familienartigen, sittlichen Beziehungen zwischen Meister, Geselle und Lehrling, wird mehr und mehr zurückgedrängt.
    – Gustav Schmoller

  • In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
    – Gustave Le Bon

  • Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur »zwar - aber«, das ist nie richtig.
    – Kurt Tucholsky

  • Mit dem Verleger Breitenstein abgeschlossen. Er war begeistert, als ich ihm einige Stellen aus der nach langer Mühe endlich fertigen Schrift vorlas. Den Titel habe ich geändert. „Der Judenstaat". Jetzt fühle ich die Erleichterung nach getaner Arbeit. Einen Erfolg erwarte ich nicht.
    – Theodor Herzl

  • Zittre, du großes Österreich, // Vor deinen kleinen Beamten!
    – Eduard von Bauernfeld

  • Endlich ist noch bemerkenswert, dass wilde Nationen, ungebildete Menschen, Kinder eine große Vorliebe für lebhafte Farben empfinden, dass Tiere bei gewissen Farben in Zorn geraten, dass gebildete Menschen in Kleidung und sonstiger Umgebung die lebhaften Farben vermeiden und sie durchgängig von sich zu entfernen suchen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit.
    – Wolfgang Menzel

  • Aber, im Ganzen genommen, liegt, wie längst gesagt ist, die Welt im Argen: die Wilden fressen einander und die Zahmen betrügen einander, und Das nennet man den Lauf der Welt.
    – Arthur Schopenhauer

  • Da es ganz klar ist, daß zwei Wahrheiten sich niemals widersprechen können, so ist es die Aufgabe der weisen Ausleger, sich zu bemühen, den wahren Sinn der Bibelstellen, der mit den Naturgesetzen übereinstimmt, zu finden.
    – Galileo Galilei

  • Ohne Ruhe geht es nicht, Ruh' ist erste Bürgerpflicht.
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Ein Kerl, der spekuliert, // Ist wie ein Tier, auf dürrer Heide // Von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt, // Und ringsumher liegt schöne grüne Weide.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Für wie selbstsüchtig man den Menschen auch halten mag, es gibt nachweislich einige Grundlagen seines Wesens, die dazu führen, dass er sich für das Schicksal anderer interessiert, deren Glück ihm notwendig erscheint, obwohl er nichts davon hat außer dem Vergnügen, es zu sehen.
    – Adam Smith

  • Nun, meine Seele, heißt es Abschied nehmen.
    – René Descartes

  • Wer ist ein freier Mann? // Der, dem nur eigner Wille // Und keines Zwingherrn Grille // Gesetze geben kann; // Der ist ein freier Mann.
    – Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Organisation aber, als innerer Zweck der Natur, übersteigt unendlich alles Vermögen einer ähnlichen Darstellung durch Kunst.
    – Immanuel Kant

  • Gebt den Jungen einen freien Tag.
    – Anaxagoras

  • Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.
    – William Shakespeare

  • Frühe Hochzeiten, lange Liebe.
    – Novalis

  • Einen Menschen verstehen heißt also: auch er sein.
    – Otto Weininger

  • Du liebes Bayreuth, auf einem so schön gearbeiteten, so grün angestrichenen Präsentierteller von Gegend einem dargeboten - man sollte sich einbohren in dich, um nimmer heraus zu können.
    – Jean Paul

  • Vor Gott muß man sich beugen, weil er so groß ist, vor dem Kinde, weil es so klein ist.
    – Peter Rosegger

  • Wie jeder Mensch Philosoph ist, so ist jeder Mensch Wissenschaftler usw.
    – Antonio Gramsci

  • Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat.
    – Khalil Gibran

  • Klagt nicht die menschliche Natur an, wenn Ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtichkeit, Unglück und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet - klagt die unmenschlichen Verhältnisse an, die das beste, humanste, thätigste Geschöpf in Elend und Laster stürzen können.
    – Moses Hess

  • Das Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten lernen.
    – Immanuel Kant

  • Es ist ein großer Fehler, versucht man, unsere besten Gedanken in menschliche Sprache zu bringen. Wenn wir in die höheren Regionen des Gefühlsmäßigen und des geistigen Genusses steigen, sind sie nur durch so erhabene Hieroglyphen wie diese hier rings um uns auszudrücken.
    – Nathaniel Hawthorne



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