Zufällige Zitate

  • Der Arzt, der nicht dazu rät, dass man seine Affekte beherrscht, kann seinen Beruf nicht vollkommen ausüben.
    – Moses Maimonides

  • Berlin war ein Feuerbrand von Sonne. Die Dächer der Häuser und die Fenster zitterten vor Junihitze, so wie die Hitzeluft über Steinwüsten zittert. Es war, als heizten die Scharen der Autos mit ihren Benzindämpfen die Straßen, wie fliegende Öfen.
    – Max Dauthendey

  • [...] die Statue der Freiheit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir Alle können uns noch die Finger dabei verbrennen.
    – Georg Büchner

  • Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Verwandtschaft lässt sich ohne Wohlwollen denken, Freundschaft aber nicht.
    – Cicero

  • Denn der Geist allein ist unsterblich.
    – Edmund Husserl

  • Der einzige Sieg, an den ich glaube, ruht in der Kraft des Samenkorns. Senke das Samenkorn in die Erde, in die weite schwarze Erde, und der Sieg ist dein - mag es auch langer Zeit bedürfen, bis wir den Weizenhalm triumphieren sehen.
    – Antoine de Saint-Exupéry

  • Das Tagtägliche erschöpft mich!
    – Ludwig van Beethoven

  • Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht.
    – Francis Bacon

  • Nehmt dem Walde alles Wild und laßt ihm nur noch die Streusammler, Leseholzträger und Holzdiebe, und fürwahr, ihr habt die Poesie desselben, und mit ihr den unendlichen Reiz, den er für viele hat, gänzlich vernichtet!
    – Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil

  • Spekulation ist der Zauber des Handels und blickt mit Verachtung auf dessen nüchterne Wirklichkeit. Es erhebt den Aktienhändler zu einem Zauberer und die Börse zu einem Ort der Hexerei.
    – Washington Irving

  • Mich verletzt nichts mehr.
    – Marie Antoinette

  • Es ist schön, zu denken, daß so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.
    – Christian Morgenstern

  • Das Wissen hat nur dadurch Wert, dass es einen Beitrag liefert zur allseitigen Entfaltung der ganzen Menschennatur.
    – Rudolf Steiner

  • Ich wohne in meinem eignen Haus, // Hab Niemandem nie nichts nachgemacht // Und - lachte noch jeden Meister aus, // Der nicht sich selber ausgelacht.
    – Friedrich Nietzsche

  • Die Natur macht keinen Sprung. Alle Pflanzen und Tiere bieten nach allen Seiten hin Affinitäten dar, wie ein Territorium auf der Landkarte.
    – Carl von Linné

  • Das eindrucksvollste Zeichen von Weisheit ist beständige Heiterkeit.
    – Michel de Montaigne

  • Liest man die wahre Geschichte berühmter Menschen, so kann man sich wohl ihre guten Eigenschaften wünschen, auf keinen Fall aber ihr Schicksal.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Vollkommene Kunst wird wieder zur Natur.
    – Immanuel Kant

  • Wer sich mit Gewandtheit entschuldigt, beweist, dass er sich schon oft entschuldigen mußte.
    – Benjamin Franklin

  • Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese los zu werden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Zorn oder Haß in Worten, oder Mienen blicken zu lassen ist unnütz, ist gefährlich, ist unklug, ist lächerlich, ist gemein.
    – Arthur Schopenhauer

  • Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, so wird der Acker vom Schicksal neu umgepflügt.
    – Johann Nepomuk Nestroy

  • Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein.
    – Victor Hugo

  • Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.
    – Kurt Tucholsky

  • Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Es gibt ein Maß in allen Dingen, es gibt schließlich bestimmte Grenzen.
    – Horaz

  • Um keine zehntausend Welten tauschte ich die Berufung, ein armer, verachteter Diener Jesu Christi zu sein.
    – George Whitefield

  • Wenn die Wollust schreit, // hat das Loch einer Bettlerin so viel Wert // wie das einer Edelfrau.
    – Giorgio Baffo

  • Nichts mehr bedarf eine Nation als einen Überfluss an edlen Männern, die sich dem Allgemeinen widmen.
    – Leopold von Ranke

  • Das will ich, so befehl ich's, als Grund genügt (mein) Wille.
    – Juvenal

  • Ich überrasche mich immer selbst. Das ist das einzige, was das Leben lebenswert macht.
    – Oscar Wilde

  • Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum.
    – Hermann von Keyserling

  • Die Götter pflanzten die Vernunft dem Menschen ein als höchstes aller Güter.
    – Sophokles

  • Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid.
    – Oswald Spengler

  • Das neunzehnte Jahrhundert, wie wir es kennen, ist im Wesentlichen eine Erfindung von Balzac.
    – Oscar Wilde

  • Der Zwang des Gesezes und des Schiksaals betastet es nicht; im Kind’ ist Freiheit allein.
    – Friedrich Hölderlin

  • Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Mit dem Kleid zieht das Weib auch die Scham aus.
    – Herodot



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