Zufällige Zitate

  • Unser Herz ist eine Harfe, eine Harfe mit zwei Saiten. In der einen jauchzt die Freude, und der Schmerz weint in der zweiten.
    – Peter Rosegger

  • Weltliche Weisheit lehrt, dass es besser für den Ruf ist, konventionell zu versagen, als unkonventionell erfolgreich zu sein.
    – John Maynard Keynes

  • Was wird nun aus unserem tschechisch-magyarischen Vaterland?
    – Franz Grillparzer

  • Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen.
    – Aristoteles

  • Als wenn ich auf den Maskenball käme // Und gleich die Larve vom Angesicht nähme.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Dem Mann kann geholfen werden.
    – Friedrich Schiller

  • Hat er aber gemordet, so muss er sterben.
    – Immanuel Kant

  • Der zweite Grund für die Abschaffung der Todesstrafe liegt darin, daß diese nie das Verbrechen verhindert hat, denn man begeht es sogar angesichts des Schafottes.
    – Donatien Alphonse François de Sade

  • Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen.
    – Samuel Butler d.Ä.

  • Und da war nun die Jugend wirklich allein.
    – Theodor Fontane

  • Alles, was ich weiß, ist, dass man das Leben nicht verstehen kann ohne viel Güte, dass man es nicht leben kann ohne viel Güte.
    – Oscar Wilde

  • Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    – Albert Einstein

  • Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.
    – Karl Marx

  • Ungestraft zu tun, was beliebt, heißt König sein.
    – Sallust

  • Deinen Eltern zu schmeicheln zögere nicht. - Bruno Snell:
    – Thales von Milet

  • Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Leben lebt nicht!
    – Ferdinand Kürnberger

  • Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod.
    – Sophokles

  • Wenn man bei gewissen Menschen, deren Unterstützung man braucht, ohne Erfolg alles Mögliche versucht hat, sie für sich zu gewinnen, bleibt als letztes Mittel nur übrig, sich nicht mehr um sie zu bemühen.
    – Jean de La Bruyère

  • Er ist gar nicht so hässlich, vorausgesetzt, man schließt die Augen und sieht ihn nicht an.
    – Oscar Wilde

  • Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.
    – Voltaire

  • Paulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den Meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Copien besser als die Originale.
    – Friedrich Nietzsche

  • Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar möglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen Vermögen, jemanden bloß auf Befehl zu lieben.
    – Immanuel Kant

  • Das Glück begreifen, daß der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.
    – Franz Kafka

  • Wind und Wellen sind immer auf der Seite des besseren Seefahrers.
    – Edward Gibbon

  • Der Wille Gottes, Zufluchtsort der Unwissenheit
    – Baruch de Spinoza

  • Köstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen.
    – Walt Whitman

  • Der Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so würde es zu seinem Ursprung zurückkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der höheren und auch nicht in der niederen Welt.
    – Ibn Arabi

  • Das Meer ist salzig wie die Träne, die Träne ist salzig wie das Meer. Das Meer und die Träne sind durch die Einsamkeit verwandt. Das Meer hat sie schon, die Träne sucht sie.
    – Karl Gutzkow

  • Anerkennung geht in der Regel nur so weit, als sie dazu dient, dem Anerkennenden selbst Relief zu geben.
    – Karl Gutzkow

  • Man spricht vom vielen Trinken stets, // Doch nie vom vielen Durste!
    – Joseph Victor von Scheffel

  • Güte ist das Feingefühl roher Seelen.
    – Fernando Pessoa

  • Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick für eine schlechte Regierung gewöhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt." (
    – Alexis de Tocqueville

  • Verachtet mir die Meister nicht.
    – Richard Wagner

  • Verstand und Wille sind bei uns Grundkräfte, deren der letztere, so fern er durch den ersteren bestimmt wird, ein Vermögen ist, etwas gemäß einer Idee, die Zweck genannt wird, hervorzubringen.
    – Immanuel Kant

  • Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
    – Mark Twain

  • Geht einmal Euern Phrasen nach, bis zu dem Punkt, wo sie verkörpert werden.
    – Georg Büchner

  • Ein Übel gibt es, von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen: unsere Leichtgläubigkeit.
    – Jean Antoine Petit-Senn

  • So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.
    – Marie de Sévigné



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